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Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Joe Kramer

Weiterbildung zum/zur Dialogprozessbegleiter*in

Die dialogische Haltung ist ein ständiges Bemühen um Achtsamkeit und Präsenz, eine Sensibilisierung für die eigenen Wahrnehmungsmodelle, Urteile und Bewertungen. Im Dialog stehen gegenseitiger Respekt, Zuhören und sich authentisch mitteilen zu können im Mittelpunkt.

Die Weiterbildung bietet Impulse zur Anwendung von dialogischen Prinzipien und Arbeitsformen in der sozialen, pädagogischen und therapeutischen Arbeit. Sie wird vom Jugendamt der Stadt Dortmund in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung durchgeführt und begleitet von der Ausbilderin für Dialogprozessbegleitung Uta Nagel.

Weitere Informationen zum Thema

Warum Dialogprozessbegleitung?

Durch die Vermeidung von Bewertungen in Dialogprozessen entsteht eine Atmosphäre der Gleichwürdigkeit. Dadurch erlangen die Teilnehmenden Sicherheit und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und können ihr Entwicklungspotential entfalten. Die Weiterbildung qualifiziert dazu, selbst dialogische Prozesse in Gruppen, Teams und/oder mit Einzelnen zu begleiten.

Eingeladen an der Weiterbildung teilzunehmen sind alle …

… die ihre dialogischen Kompetenzen, wie

  • gegenseitigen Respekt zeigen
  • zuhören und verstehen wollen
  • sich authentisch mitteilen
  • stärken und von sich selbst erfahren möchten.

Der geschützte Vertrauensraum der Gruppe ermöglicht einen intensiven Austausch und echte Begegnungen. Achtsames Zuhören und erkundendes Fragen erzeugen ein Gefühl von Annahme und Verbundenheit. Unter diesen Bedingungen ist ein miteinander Lernen und persönliches Wachstum möglich. Im Dialog werden Denkprozesse verlangsamt, so dass Gedanken, Annahmen und Bewertungen beobachtet und reflektiert werden können. Die gewonnenen Erkenntnisse tragen dazu dabei, sich selbst besser zu verstehen und erleichtern somit jede Art von Beziehung.

Abschluss mit Zertifikat oder Teilnahmebescheinigung

Die Anforderungen an das Zertifikat umfassen*:

  • regelmäßige Teilnahme
  • Begleitung eines Dialogs im Rahmen der „Dialog-Werkstatt“
  • Praxisprojekt mit schriftlicher Reflexion
  • Abschlusspräsentation
  • Literaturstudium

*nach dem Konzept „Eltern stärken – Ermutigung zum Dialog“ von Johannes Schopp

Ein Seminar umfasst fünf Blöcke zu jeweils drei Tagen.

Kontakt

Stadt Dortmund - Jugendamt - Familien-Projekt

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