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Erziehung

Fabido legt Konzept zur Digitalisierung frühkindlicher Bildung und von Geschäftsprozessen vor

Nachricht vom 14.04.2021

An der Digitalisierung kommt auch der Kindergarten nicht vorbei. Einerseits möchte die Verwaltungsspitze schon bei den Kleinsten Medienkompetenz stärken, andererseits sollen auch die Geschäftsprozesse des Städtischen Eigenbetriebes Fabido digitaler werden.

Mädchen lernt mit einem Tablet

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"Ziel ist es, die digitale Medienerziehung künftig stärker in den Bildungsprozess der Kinder zu integrieren, die Eltern einzubeziehen und die digitalen Möglichkeiten für die Fachkräfte zu erweitern", erläutert Jugend- und Schuldezernentin Daniela Schneckenburger.

Bis 2025 sollen die Einrichtungen mit jeweils 800 Tablets - jede Gruppe und jede Fachkraft der Gruppe erhält eines - ausgestattet werden. Für die Kinder werden Apple Tablets angeschafft werden, um so den Übergang zum Schulbereich zu erleichtern.

"Pilotphase Medienentwicklung"

"Wir starten mit der 'Pilotphase Medienentwicklung' zunächst in sechs Einrichtungen. Dort erhalten jeweils zwei Gruppen je ein Tablet. Die flächendeckende Umsetzung inklusive der dafür zu schaffenden Infrastruktur und Rahmenbedingungen auch für die Digitalisierung des pädagogischen Bereiches und der Küchenbereiche soll 2025 abgeschlossen sein", sagt Schneckenburger.

Die Digitalisierung in den Wirtschaftsküchen und die digitale Anbindung von Mitarbeiter*innen in den Einrichtungen wird Fabido (Familienergänzende Bildungseinrichtungen für Kinder in Dortmund) in zwei Pilotprojekten vorantreiben.

Für die ersten 200 Geräte entstehen für Fabido im Haushaltsjahr 2022 Kosten in Höhe von rund 165.000 Euro. Bis 2025 kommen jährlich 200 Geräte hinzu. Die zusätzlichen Kosten für Fabido betragen jährlich rund 661.000 Euro für die Jahre 2025ff. Flankiert wird diese Entwicklung durch die flächendeckende Ausstattung der Einrichtungen mit WLAN und der sukzessiven Anbindung an das städtische Glasfasernetz.

Jugend- und Schuldezernentin Schneckenburger zum Masterplan Digitale Bildung Quelle: YouTube

Kritischer Umgang mit digitalen Medien

Damit die Kinder frühzeitig den verantwortungsvollen Umgang mit den digitalen Medien lernen, hat Fabido einen Medienentwicklungsplan erarbeitet, der zum Ziel hat, dass die Kinder sich mit Begleitung der pädagogischen Fachkräfte zu aktiven, kreativen und kritischen Nutzer*innen digitaler Medien entwickeln können.

Auch die Eltern sollen dabei unterstützt werden, die Kinder im Sinne eines kritischen Umgangs mit den digitalen Medien zu stärken.

Fabido entspricht mit diesem Vorhaben gemeinsam mit dem Dortmunder Systemhaus den vom Rat beschlossenen Masterplänen "Digitale Bildung" und "Digitale Verwaltung - Arbeiten 4.0".

Dieser Beitrag befasst sich mit Verwaltungsangelegenheiten der Stadt Dortmund. Dieser Hinweis erfolgt vor dem Hintergrund aktueller Rechtsprechung.

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