Boden
Methanausgasungen
In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts kam es an mehreren Stellen im Dortmunder Stadtgebiet zu Austritten von Methangas an der Tagesoberfläche. Nähere Überprüfungen ergaben, dass es sich in diesen Fällen um natürliche Gasvorkommen aus dem Steinkohlengebirge handelt. Überall dort, wo kohleführende Schichten vorhanden sind, tritt Methan (CH4) auf.
Heute, nach Einstellung des Kohleabbaus und der Bewetterung der Grubenbaue, ist das Methangas aufgrund seiner physikalischen Eigenschaft, leichter als Luft zu sein, bestrebt über natürliche und künstliche Wegsamkeiten an die Erdoberfläche zu gelangen. Dort kann sich unter ungünstigen Bedingungen (kein ungehinderter Abzug in die freie Atmosphäre, z.B. bei geschlossenen Kellerräumen, Leitungsgräben etc.) ein kritisches Gas-Luft-Gemisch bilden. Verpuffungen und Explosionen können im schlimmsten Fall die Folge sein.
Im Auftrag des Umweltamtes entstand im Jahr 2000 die von Herrn Prof. Dr. Hollmann, Bochum, entwickelte Arbeitskarte der potenziellen Methangasaustritte im Stadtgebiet Dortmund. Diese Karte unterteilt – je nach Austrittswahrscheinlichkeit – das Dortmunder Stadtgebiet in insgesamt 5 Bereiche, von Zone 0 (Austritte nicht zu erwarten) bis Zone 4 (Austritte örtlich belegt). Für alle Neuplanungen und Neubauvorhaben mit mehr als 50 m² durchgängig versiegelter Fläche hat die Stadt Dortmund bautechnische Vorsorgemaßnahmen definiert, die in den Zonen 3 und 4 als Auflagen in Baugenehmigungen zum Tragen kommen.
Die Veröffentlichung des Umweltamtes "Handbuch Methangas – Ausführungen von Gasflächendränagen im Zuge von Neubaumaßnahmen im Stadtgebiet Dortmund" liefert den im Bauingenieurwesen Tätigen, Architekturschaffenden und Bauverantwortlichen praktische Hinweise für Konzeption und Realisierung von Gassicherungsmaßnahmen.
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