Stadterneuerung Hörde
Verbindungsweg von der Fußgängerzone zum See
Um die Hörder Fußgängerzone besser mit dem PHOENIX See zu verbinden, hat die Stadt Dortmund einen attraktiven Fußweg geschaffen. Er ersetzt einen schmalen unbeleuchteten Privatweg.
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Der neue Verbindungsweg führt von der Alfred-Trappen-Straße über eine Treppe an der Nagelschmiedegasse hinunter zur Faßstraße. Über eine Mittelinsel als Querungshilfe geht es weiter zur Hörder Burgstraße. Eine Rampe am Wallrabenhof bietet eine barrierefreie Alternative zur Treppe.
Der neue Weg ersetzt einen schmalen, unbeleuchteten Privatweg, den viele Menschen als Angstraum wahrgenommen haben. Erst mit dem Ankauf und dem Abriss von zwei baufälligen Gebäuden wurde die neue Breite möglich. Zur Ausstattung gehören Leuchten, Bäume, Fahrradbügel, zwei Sitzbänke und drei Informations-Stelen zur Entwicklung des PHOENIX Sees und zur Hörder Geschichte.
Verbindungsweg Nagelschmiedegasse
Beginn der Planung 2016
2016 hatte die Stadtverwaltung die Pläne mit den Nachbar*innen und Interessierten in einem Workshop erarbeitet und 2017 und 2018 in weiteren Anliegergesprächen verfeinert. Ende 2018 kaufte die Stadt die Grundstücke und riss die baufälligen Gebäude ab: das Haus Alfred-Trappen-Straße 24 und eine dahinter liegende Werkstatt mit einer Remise. Die Herstellung des Weges war erst nach dem Umbau der Faßstraße möglich, weil dort vorher der Kanalanschluss für die Entwässerung, die Treppe und die Rampe anzulegen waren. Der Umbau der Faßstraße wurde 2021/22 abgeschlossen.
Künstlerische Gestaltung der Stützmauer
Im August 2022 wurde die Stützmauer zur Faßstraße im Rahmen des Projekts „Brückengeschichten“ künstlerisch gestaltet. In Blau- und Türkistönen haben die beiden internationalen Künstler Ericailcane und Bastardilla ein bemerkenswertes Kunstwerk geschaffen. Der Verbindungsweg erhält durch dieses gestalterische Ausrufezeichen zusätzliche Attraktivität.
Baumpflanzungen, Infostelen und Parkmarkierungen schließen Arbeiten ab
Ende 2023 warendie Tiefbauarbeiten am neuen Verbindungsweg abgeschlossen. 2024 folgten die Baumpflanzungen und die Begrünung der Baumbeete. An den drei Stelen aus Stahl wurden jeweils zwei Tafeln zur Hörder Geschichte und zu Hörder Stadterneuerungsprojekten angebracht. Zuletzt erfolgte die Markierung der zulässigen Parkplätze am Wallrabenhof, auf denen Autos zeitweise mit Parkschein abgestellt werden dürfen.
Der Umbau kostet einschließlich Grunderwerb rund 841.000 Euro.
Förderung
Die neue Wegeverbindung ist ein Projekt der Stadterneuerung und Teil des Programms „Soziale Stadt – Stadtumbau Hörde“. Der Bund, das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Dortmund finanzieren dieses Programm gemeinsam. Die PHOENIX-Flächen und Hörde sollen zusammenwachsen und sich gemeinsam entwickeln.
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