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Karriere

Ausbildung zum/zur Brandrät*in

Mit Diplom oder Master zum Brandrät*in

Der Großteil der Angehörigen der Laufbahngruppe 2 - 2. Einstiegsamt (ehemals höherer Dienst) ist als Beamt*in in der Abteilungs- oder Amtsleitung beschäftigt.

Die Tätigkeiten umfassen Personalführung und -entwicklung, Besprechungen und Erarbeitung von Organisation, Grundsatzentscheidungen, Finanzen, sowie von Konzeptionen der Feuerwehrtechnik und -taktik. Sie machen Vorgaben im vorbeugenden Brand- und Gefahrenschutz und vertreten die Feuerwehr gegenüber politischen Gremien, der Öffentlichkeit und anderen Behörden.

Für die Laufbahngruppe 2.2 Einstiegsamt ist ein Abschluss (Diplom oder Master) eines ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Studiums an einer Universität, einer Technischen Hochschule oder einer vergleichbaren Hochschule Voraussetzung.

Bei Interesse an einem Ausbildungsplatz für die Laufbahngruppe 2.2 empfehlen wir die Teilnahme an einer Informationsveranstaltung der Informations- und Beratungsstelle für die Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr (IBS-Feu) des Deutschen Städtetages. Von vielen Dienststellen (so auch der Stadt Dortmund) wird auch eine bescheinigte Teilnahme an der von der IBS-FeU angebotenen individuellen Leistungsbemessung erwartet. Weitere Informationen finden Sie unter: www.igbref.de.

Nach Prüfung der Eignung für diese Laufbahn ist dann mit dem Votum des Ausschusses eine Bewerbung bei entsprechenden Berufsfeuerwehren oder Landesdienststellen möglich.

Moderne Gefahrenabwehr: Von Chemie bis zu Katastrophen

Moderne Gefahrenabwehr und Hilfe für Menschen, Umwelt und Sachwerte erfordert schnelle, gezielte, geordnete und qualifizierte Maßnahmen. Längst reicht das Einsatzspektrum der Feuerwehr über Brände und Explosionen hinaus - Verkehrs- und Maschinenunfälle, Umwelt- und Tierschutz, Großschadens- und Katastrophenfälle, atomare, biologische und chemische Gefahren sowie an vielen Orten der Rettungsdienst sind hinzugekommen.

Naturwissenschaftlich-technische und soziale Kompetenz

Moderne Gefahrenabwehr erfordert eine vorausschauende Planung von Personal und Einsatztechnik, von Taktik und Kompetenzen. Gefragt sind neben technischem Verständnis und analytischem Denken von Ingenieuren und Naturwissenschaftlern vor allem viel soziale Kompetenz im Bereich der Personalführung. Die Fähigkeit zum interdisziplinären Arbeiten ist gefragt.

Linktipp

Manager mit großer Aufgabenbreite

So unterschiedlich die Einsätze der Feuerwehr, so abwechslungsreich sind die Aufgaben: Personalführung und -entwicklung, Konzeption der Feuerwehrtechnik und -taktik, Organisation und Finanzen sowie Vorgaben im vorbeugenden Brand- und Gefahrenschutz bilden ebenso die zentralen Aufgaben der Beamten und Beamtinnen der Laufbahngruppe 2 - 2. Einstiegsamt, wie die Außenvertretung der Feuerwehr, die Leitung komplexer Großeinsätze bis hin zu Katastrophen und herausgehobene Ausbildungsaufgaben.

Der Großteil der Angehörigen der Laufbahngruppe 2 - 2. Einstiegsamt ist als Beamt*innen in der Abteilungs- oder Amtsleitung von Berufsfeuerwehren im gesamten Bundesgebiet beschäftigt.

Ihre Tätigkeiten umfassen Personalführung und -entwicklung, Besprechungen und Erarbeitungen von Organisation, Grundsatzentscheidungen, Finanzen, sowie von Konzeptionen der Feuerwehrtechnik und -taktik. Sie machen Vorgaben im vorbeugenden Brand- und Gefahrenschutz und vertreten die Feuerwehr gegenüber politischen Gremien, der Öffentlichkeit und anderen Behörden.

Führungsaufgaben im Einsatzdienst bei größeren oder besonderen Einsatzstellen als Einsatz- oder Einsatzabschnittsleiter*in sowie an herausgehobener Stelle in Einsatzleitungen und Führungsstäben kommen hinzu.

Die Bewerbung

Zunächst führt der Weg zum Deutschen Städtetag

Um sich bei einer Berufsfeuerwehr, Werkfeuerwehr oder Landesfeuerwehrschule auf eine Ausbildungsstelle als Brandreferendar*in bewerben zu können, benötigen Sie zunächst das Votum vom Annahmeausschuss des Deutschen Städtetages (DST). Neben Informationen wird dort auch eine individuelle Leistungsbemessung angeboten, die für eine Bewerbung in manchen Fällen verpflichtend sein kann. Nähere Informationen finden Sie auf der Seite der Interessengemeinschaft der Brandreferendare und Aufstiegsbeamten für den höheren feuerwehrtechnischen Dienst (IGBRef) unter dem unten angeführten Linktipp.

Über das Gespräch an der IBS sowie die Teilnahme an der Leistungsbemessung erhalten Sie jeweils eine Bescheinigung.

Bewerbungsunterlagen

  • Anschreiben
  • Lebenslauf
  • Geburtsurkunde
  • 2 Lichtbilder
  • letztes Schulzeugnis
  • Zeugnis des Studienabschlusses 1
  • Zeugnisse über die Zeiten nach dem Studium
  • Fahrerlaubnis der Klasse B
  • Deutsches Sportabzeichen in Silber 2
  • Deutsches Schwimmabzeichen in Silber 2
  • weitere Nachweise zu ergänzenden Qualifikationen

1 Kann nachgereicht werden. In diesem Fall ist eine aktuelle Übersicht über die bereits erbrachten Prüfungsleistungen beizufügen.

2 Der entsprechende Nachweis muss spätestens zum Einstellungstermin vorliegen und darf an diesem Tag nicht älter als zwei Jahre sein

Leistungsmessung IBS-Feu

Nach erfolgreicher Prüfung der eingereichten Unterlagen durch die Informations- und Beratungsstelle für die Ausbildung bei der Berufsfeuerwehr des Deutschen Städtetages (IBS-Feu) werden Sie zu einem Gespräch eingeladen.

Etwa vier Wochen nach dem Gespräch erhalten Sie ihr Votum der Leistungsmessung.

Bewerbung auf Referendenstelle

Um die Referendarsstelle müssen Sie sich jeweils selbst bewerben.

Die Einstellungsbehörden führen ihre Auswahlverfahren dabei jeweils eigenständig aus. Die IGBRef bemüht sich um eine Zusammenstellung der ausgeschriebenen Referendarsstellen.

Zu besetzende Referendarsstellen schreibt die Feuerwehr Dortmund auf ihrer Homepage aus.

Orstspezifische Bewerbung

Wenn Sie sich bei der Feuerwehr Dortmund bewerben, findet nach einer Vorauswahl ein Auswahlverfahren in Form eines strukturierten Interviews statt, durch das entschieden wird, welcher Bewerber die Stelle letztendlich erhält.

Stadt Dortmund - Feuerwehr Dortmund - Aus- und Fortbildung

Anschrift und Erreichbarkeit
Kontakt
Anschrift
Seilerstr. 25
44147 Dortmund

Feuerwehr Aus- und Fortbildung

Öffnungszeiten
  • Montag
    bis und bis
  • Dienstag
    bis und bis
  • Mittwoch
    bis und bis
  • Donnerstag
    bis und bis
  • Freitag
    bis
  • Samstag
    Geschlossen
  • Sonntag
    Geschlossen

Öffnungszeiten: Verwaltung, Rettungsdienstgebührenstelle, Vorbeugender Brandschutz und Werkstätten

Löschzug 23 – Groppenbruch

Tradition und Kameradschaft wird im Löschzug der Dortmunder Freiwilligen Feuerwehr Groppenbruch seit über 100 Jahren groß geschrieben.

Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie

Das Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie der Stadt Dortmund (IFR) betreibt "Forschung für die Einsatzpraxis"

Rauchwarnmelder

Bei einem Feuer ist es meistens der Rauch, aufgrund dessen 95% der Brandtoten sterben. Die Feuerwehr Dortmund empfiehlt daher einen Rauchwarnmelder.

Rettungsleitstelle

Die Dortmunder Feuerwehr sorgt für eine bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Leistungen des Rettungsdienstes.

Notfall-Anlaufstellen

Im Dortmunder Stadtgebiet stehen 53 Notfall-Anlaufstellen (NAS) für die Bevölkerung zur Verfügung, dessen Übersicht hier zur Verfügung steht.

Löschzug 27 – Lichtendorf

Seit über 100 Jahren engagiert sich der Löschzug 27 für die Sicherheit der Bevölkerung.

Pressestelle und Öffentlichkeitsarbeit

Die Pressestelle der Dortmunder Feuerwehr bringt mithilfe der Öffentlichkeitsarbeit die Arbeitsbereiche transparent den Bürger*innen nahe.

Feuer- und Rettungswache 1 – Stadtmitte

Die Feuer- und Rettungswache 1 ist die größte Wache der Berufsfeuerwehr Dortmund.

Karneval

Jedes Jahr feiern viele Menschen die fünfte Jahreszeit. Damit das nicht durch Unfälle und Brände getrübt wird, gibt die Feuerwehr Dortmund Tipps.

Umdenken

Informationen des Projekts "Umdenken" vom Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie.

Fahrzeuge im Rettungsdienst

Die Einsatzleitstelle der Feuerwehr Dortmund entsendet auf Grundlage der über den Notruf erhaltenen Informationen das erforderliche Rettungsmittel.

Bergung

Die Spezialeinheit Bergung (SE-B) ist schon seit den 50er Jahren bei der Feuerwehr Dortmund und damit die älteste Spezialeinheit der Feuerwehr.

Vorbeugender Brand- und Gefahrenschutz

Die Mitarbeiter*innen des Bereiches 4 der Berufsfeuerwehr Dortmund entwickeln Sicherheitskonzepte zum vorbeugenden Brand- und Gefahrenschutz.

Fernmeldezug der Feuerwehr – Löschzug 40

Der Fernmeldezug (FMZ) wird bei bestätigter Lage durch den Einsatzleiter/-in (meist A-Dienst) angefordert.

Spezialeinheit - Atemschutz

Die Spezialeinheit Atemschutz (SE-A) sorgt dafür, dass die Einsatzkräfte vor Ort keine "dicke Luft" atmen müssen.