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Kulturelle Bildung Collage

Kulturelle Bildung

Schrottoptikum

Mädchen malt

Die Gestaltung einer alten Plane diente als einleitende Übung.
Bild: Kulturbüro

Künstlerin: Susanne Henning

Einrichtung: Das Kinderhaus e.V.
Träger: Das Kinderhaus e.V.
Kinder: 10 Kinder, 4-5 Jahre
Sparte: Bildende Kunst

Aus Schrott etwas Neues schaffen – das war das Ziel dieses Projekts. Dafür haben Eltern und Bekannte alte, verrostete Teile wie Kinderfahrräder, Trommeln, Planen, Rohre, aber auch Schlüssel, Schrauben und anderen metallischen Kleinkram gesammelt und beim Dortmunder Kinderhaus abgegeben.

Um sich dem Thema etwas anzunähern, hat die Kunstgruppe erstmal klein angefangen. Auf eine große Plane wurden bunte Kreise aus Acrylfarbe gemalt, damit die Kinder ein Gespür für Formen und Farben entwickelten.

Beim Malen zeigten die Kinder vollen Einsatz.

Beim Malen zeigten die Kinder vollen Einsatz.
Bild: Kulturbüro

Die fertige Plane schmückt nun eine zuvor triste Garagenwand und macht die Kinder mächtig stolz. Außerdem wurden viele andere künstlerische Mittel ausprobiert, wie zum Beispiel eine Drucktechnik mit verrosteten Schlüsseln, bei denen tolle Kunstwerke entstanden sind.

Mit Hilfe von alten Schrauben und Schlüsseln lernten die Kinder die Drucktechnik kennen.

Mit Hilfe von alten Schrauben und Schlüsseln lernten die Kinder die Drucktechnik kennen.
Bild: Kulturbüro

Außerdem probierten die Kinder sich im Zusammenlegen von Schrott zu Menschen, Autos und Phantasiegebilden. Letzteres half den Kindern, etwas über die Entstehung von Skulpturen zu lernen und Ideen zu sammeln, was sie später für ihren Kindergarten basteln wollten.
Sie entschieden sich für ein Windrad aus Rädern alter Kinderfahrräder und Folien, zusammengeschweißte Ringe, durch die man Bälle werfen kann, Figuren, an denen man durch Drehen an einer Radpedale Geräusche erzeugt und eine Trommel, die ebenfalls akustisch interessant ist.

Bei einem gemeinsamen Rundgang mit vielen aus dem Kindergarten zeigten alle Beteiligten stolz ihre entstandenen Kunstwerke.

Das Vorführen der entstandenen Kunstwerke hat allen am meisten Spaß gemacht.

Das Vorführen der entstandenen Kunstwerke hat allen am meisten Spaß gemacht.
Bild: Kulturbüro

Die anderen Kinder hatten viel Spaß daran, an den vorgesehen Rädern zu drehen und zu sehen, welche Geräusche sie erzeugen konnten. Jetzt schmücken die Gebilde den Garten des Dortmunder Kinderhauses und alle sind jederzeit eingeladen, sich an ihnen auszutoben.

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