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Kulturelle Bildung Collage

Kulturelle Bildung

"Gummibär"

Künstlerin: Dolores Mori de Haufe

Einrichtung: Kindertageseinrichtung Varziner Straße
Träger: FABIDO (Stadt Dortmund)
Kinder: 28 Kinder, 5 bis 6 Jahre
Sparte: Bildende Kunst, spartenübergreifend

In dem Kunstprojekt „Gummibär“ gab die bildende Künstlerin Dolores Mori de Haufe den kleinen Bewohnern der FABIDO KiTa Varziner Straße, Dortmund-Huckarde, seit dem 5. Oktober die Möglichkeit, sich künstlerisch zu äußern und frei zu entfalten.

Im Oktober und November 2009 wollte sie den 28 Vorschul-Kindern im Alter von 5 und 6 Jahren an insgesamt zehn Terminen durch Malen in Verbindung mit Tanz zu passenden Kinderliedern kreative Abwechslung schaffen.

Das Thema der ersten Projektstunden bildeten tänzerische Übungen zur Balance und Koordination, welche dazu dienen, die Feinmotorik und den Einsatz des Körpers zu fördern.

Bei den weiteren Projektterminen brachte die Künstlerin den Jungen und Mädchen dann mit Begleitung von Liedern und kindgerechtem Radio das Malen mit Acrylfarben, den Umgang mit künstlerischen Materialien wie Malbögen, Wachs und Sand sowie den spielerischen Gebrauch von Theaterutensilien näher.

Mithilfe dieser Mittel gestalteten die Kinder neben Gegenständen aus dem Alltag auch Pflanzen und Tiere. Auf diese Weise erlangten sie gleichzeitig das Verständnis flächiger und räumlicher, also zwei- und dreidimensionaler Figuren und Körper.

Der Einsatz der Kinderlieder stärkte die Konzentrationsfähigkeit der Kleinen, während außerdem der Prozess des künstlerischen Gestaltens dadurch um noch eine Sinneswahrnehmung erweitert und die Kreativität so angeregt wurde. Des Weiteren erleichterte dies die Vorstellungskraft und somit die Fähigkeit, den Figuren aus der Fantasie die Form zu geben, die der Idee der Kleinen entsprach.

Alles zusammen ergab am Ende eine Collage, die neben der Verwendung von Farben, Blei- und Buntstiften und Wachskreiden auch mit Alltagsmaterialien wie getrockneten Pflanzen, Münzen, Wollfäden oder Sand vollendet wurde.

Den Abschluss des Projekts bildete schließlich eine Ausstellung der Werke der kleinen Künstler sowie eine Aufführung des gemeinsamen „Gummibär“-Tanzes.

Dieses Projekt sollte insbesondere Abwechslung kreieren und dadurch den Kindern ihre vielseitigen Talente aufzeigen.

Die (sprachliche) Interaktion untereinander und die Auseinandersetzung mit kreativen Elementen der verschiedenen Bereiche Malen, Tanz und Gesang förderte dies in hohem Maße und konnte so dazu beitragen, das Selbstbewusstsein und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten der Jungen und Mädchen nachhaltig zu stärken. Nicht weniger wichtige Ziele waren auch die Ausprägung von Teamfähigkeit, gegenseitiger Rücksichtnahme, Aufmerksamkeit und Disziplin sowie Geduld.

Gerade bei Kindern mit Migrationshintergrund bedarf es oft spezieller Förderung, aber auch Forderung.

Mit diesem Projekt ging Dolores Mori de Haufe darum auf die besonderen Bedürfnisse der Kinder in ihrer ersten Lebensphase ein und unterstützte somit ihre Entwicklung durch kreative und animierende Projektaktivität.

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