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Dortmund nebenan

Nordstadt-Feeling ist mehr als Borsigplatz & Nordmarkt - 5 Ausflugstipps für die Innenstadt-Nord

Klettern im Big-Tipi, Erkundungstour im Naturmuseum, Flanieren an der Hafenkante: Zwischen Borsigplatz und Altbau-Fassaden verstecken sich in Dortmunds Stadtbezirk Innenstadt-Nord jede Menge Abenteuer und viel Grün für Ihre Freizeitgestaltung.

„Wir sind alle am Borsigplatz geboren“ – ein Lied, das nicht nur BVB-Fans kennen, die den Borsigplatz als Gründungsort ihres Fußballclubs feiern, sondern wohl so ziemlich jede*r Dortmunder*in. Der Nabel des Dortmunder Nordens stellt einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt dar und ist das Zuhause von vielen Menschen. Doch der Stadtbezirk Innenstadt-Nord ist nicht nur Nordmarkt und Borsigplatz. Wenn Sie zu den über 61.000 Einwohner*innen (Stand Dez. 2024) des Dortmunder Nordens zählen oder hier gerne einmal Ihre Zeit verbringen möchten, haben wir fünf Tipps für Sie, was Sie in der Innenstadt-Nord alles erleben können.

Tipps für Ihre Auszeit mitten in der Innenstadt

Der Borsigplatz mit vielen Menschen & Ständen.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Für viele Dortmunder*innen ein besonderer Ort: der Borsigplatz im Bezirk Innenstadt-Nord.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Tipp 1: Hoesch-Park – grüne Oase in der City

Ganz in der Nähe des Borsigplatzes, mitten in der Innenstadt, können Sie dem Treiben entfliehen und Ihre Freizeit im Hoesch-Park genießen. Der Park bietet angrenzend an den Wald Brügmannsholz viele schöne Spazierwege, einen großen Spielplatz, Spielwiesen und zahlreiche Sportmöglichkeiten für Vereins- und Freizeitsportler*innen. Seit Ende 2020 wird der rund 27 Hektar große Park modernisiert.

Zukünftig soll auf dem benachbarten, geschichtsträchtigen Gelände der Westfalenhütte, wo einst Eisen und Stahl produziert wurde, ein „Grüner Ring“ entstehen. Auf dem Gelände kommen Gewerbegebiet, Wohnquartier und ein 35 Hektar großer Park zusammen. Vor allem für die Menschen in der dicht bebauten Nordstadt soll die Sport- und Freizeitanlage ein vielfältiger Ort der Begegnung werden und mit seinen Erholungsmöglichkeiten das Wohnumfeld verbessern.

Blick von oben im großen Saal des Naturmuseums auf das Iguanodon.
Bild: Rupert Warren
Das Herzstück des Naturmuseums: das große Iguanodon im Eingangsbereich.
Bild: Rupert Warren

Tipp 2: Natur- & Hoesch-Museum - auf den Spuren des Stahls und der Geschichte

Wenn das Wetter eher zu Indoor-Aktivitäten einlädt, können Sie im Hoesch-Museum bei freiem Eintritt in die Geschichte der Eisen- und Stahlproduktion Dortmunds eintauchen. Besucher*innen können einen historischen Stahl-Bungalow von 1966 besichtigen, ein virtuelles Stahlwerk in 3D erleben und sich über die Geschichte der Stahlhäuser und das zukünftige Karlsquartier informieren.

Wer mit Kindern unterwegs ist, sollte lieber das 4 Kilometer entfernte Naturmuseum besuchen. Hier begrüßt ein Riesen-Dino kleine und große Besucher*innen, alte Gesteine nehmen Sie mit auf eine Zeitreise, viele Tiernachbildungen und ein großes Aquarium bringen tierische Lebensräume spielerisch näher und Hörstationen, Touch-Screens und Dioramen laden zum Anfassen und Erfahren ein. Die Dauerausstellung ist kostenlos.

Extra-Tipp: Wochenmarkt im Norden

Dortmunds Wochenmärkte haben jede Menge zu bieten: Über Speisen aus allen Ländern bis zu frischem Obst und Gemüse – besuchen Sie den Nordmarkt am Markttag und überzeugen Sie sich selbst.

Ein Blick ins Innere des Big Tipi im Fredenbaumpark in Dortmund. Auf einem Kletterparcours klettern verschiedene Leute mit Helmen und Geschirren.
Bild: Stadt Dortmund / Stefanie Kleemann
Auf einem Kletterparcours im Big Tipi können Kinder sich auspowern.
Bild: Stadt Dortmund / Stefanie Kleemann

Tipp 3: Fredenbaumpark mit Big Tipi

Einmal über die Straße spaziert, stehen Sie bereits im Fredenbaumpark. Von Action bis Erholung ist hier alles zu finden. Auf 63 Hektar können Sie hier Spazieren, Tretbootfahren, Mini-Golf spielen, Konzerten am Musikpavillon lauschen, Sport treiben, Grillen, Essen gehen oder einen der Spielplätze nutzen.

Der größte Spielplatz des Fredenbaumparks befindet sich direkt am Haupteingang: Das Big Tipi. In der Erlebniswelt am Fredenbaum kann nicht nur 37 Meter hoch geklettert werden – hier gibt es alles, was das Kinderherz begehrt, von tierischen Bewohnern über Balancierpfade und Kinderfahrzeuge bis zum Fußballplatz. Die Mitarbeitenden des Jugendamtes bieten hier regelmäßig Workshops, Ferienprogramm und pädagogische Angebote an.

Drei Jugendliche beobachten den Sonnenuntergang am Hafenbecken.
Bild: Benito Barajas
Den Sonnenuntergang an der Hafenkante genießen - so kann Feierabend aussehen.
Bild: Benito Barajas

Tipp 4: Spaziergang am Kanal & Genuss an der Hafenkante

Wenn Sie das Ende des Fredenbaumparks erreicht haben, blicken Sie direkt aufs Wasser: Hier fließt der Dortmund-Ems-Kanal entlang. Auf der „Zentralen Wasser Route“ können Sie direkt von hier aus zum Hafen spazieren. Angekommen sind Sie, sobald das Alte Hafenamt ihren Blick kreuzt – eine beliebte Dortmunder Hochzeitslocation.

Schon jetzt können Sie am Hafen einkehren und leckeres Essen genießen, die Sonne untergehen sehen oder bei Festivals und Konzerten im Viertel bis in die Nacht tanzen. An der Speicherstraße hat sich einiges getan, um „die Nordstadt ans Wasser zu bringen“. Die Stadt hat die südliche Speicherstraße mit dem „Jeanne-Baret-Platz“ bereits umgestaltet, aufgewertet und restauriert. Auch die nördliche Speicherstraße wird ihr Gesicht in Zukunft verändern.

Tipp 5: Kulturerlebnis im Dietrich-Keuning-Haus & dem Depot

Nahe des Hafens gelegen findet sich auch der Kulturort Depot – ehemals eine Straßenbahnwerkstatt – mit viel kulturellem Flair. Hier finden zahlreiche Veranstaltungen statt. Egal ob Kino, Workshops, Märkte oder Ausstellungen – im Depot ist für jede*n etwas dabei.

Ein ebenso vielseitiges, kulturelles Programm bietet das Dietrich-Keuning-Haus an der Leopoldstraße. Hier gibt es nicht nur Theater, Konzerte, Filme und Talks sondern auch einen angrenzenden Skate- und Sportpark, der Kinder und Jugendliche in Bewegung bringt.

„Dortmund nebenan“ erkunden

Lust, weitere Stadtbezirke Dortmunds zu erkunden? Werfen Sie einen Blick in unsere Stadtbezirksreihe „Dortmund nebenan“:

Text: Kira Hibbeln

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