Begegnungsorte in Dortmund
Begegnungsorte haben für das Miteinander der Menschen in den Quartieren eine große Bedeutung. Die Stadt Dortmund erfasst fachbereichsübergreifend den Bestand an Begegnungsorten, um die Angebote bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Derzeit läuft eine Befragung.
Begegnungsorte eröffnen Raum für Engagement und Weiterentwicklung, vernetzen Kreative, sind Orte der Kultur und können Anlaufstellen für Ratsuchende sein. Aus Fremden können in Begegnungsorten gute Nachbar*innen werden. Damit tragen diese Orte maßgeblich zur Stabilisierung und Belebung von Quartieren bei. Für deren demokratische Mitgestaltung sind sie unabdingbar.
Doch wie gut ist Dortmund eigentlich mit solchen Orten ausgestattet? Welcher Art sind die Begegnungsorte in Dortmund, wer betreibt sie? Und wie lässt sich der Bereich gezielt weiterentwickeln?
Um diese Fragen zu beantworten, hat die Stadt Dortmund eine fachbereichsübergreifende Projektgruppe ins Leben gerufen. Vertreter*innen des Amts für Stadterneuerung, des Fachdienstes für Senioren beim Sozialamt und der Strategischen Sozialplanung arbeiten darin zusammen, um Begegnungsorte sichtbar zu machen. Dabei binden sie zahlreiche weitere Stellen der Verwaltung, gemeinnützige Träger und weitere Akteur*innen aktiv ein.
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Was ist mit einem Begegnungsort gemeint?
Als Begegnungsorte werden in diesem Prozess ausschließlich Räume mit vier Wänden und Dach bezeichnet, in denen Begegnungen durch verschiedene Angebote und Strukturen gelebt werden. Begegnungen finden selbstverständlich auch an anderen Orten statt, zum Beispiel auf öffentlichen Plätzen, in Parks oder auch in kommerziellen Räumlichkeiten. Im laufenden Prozess und für die Bestandsaufnahme wurden diese Orte bewusst ausgeklammert. Ihre Bedeutung für das Stadtleben ist damit nicht in Frage gestellt.
Begegnungsorte sind nicht kommerziell, weitestgehend frei zugänglich und haben das Ziel, das Miteinander vor Ort zu stärken. Sie sind geprägt durch Offenheit und eine Kultur des Willkommenseins. Sie bieten die Möglichkeit der Mitgestaltung, sind häufig gemeinsam gestaltet, beziehungsfördernd und inklusiv. Sie stärken den Zusammenhalt (im Quartier), unterstützen bei der Bekämpfung von Einsamkeit und bieten Raum für gemeinsame Aktivitäten, Angebote und Aktionen.
Wie verläuft der Prozess?
Mit Unterstützung des Lingener Büros pro-t-in GmbH fanden seit dem Frühjahr 2023 verschiedene Workshops statt, im Rahmen des vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderten Projekts „Zukunftswerkstatt Kommunen“ (ZWK).
Beteiligt waren Verantwortliche verschiedener Begegnungsorte – vom Haus der Europäischen Roma über Kleingartenvereine und das Sozial Ökologische Zentrum bis hin zu Vertreter*innen der Wohnungswirtschaft. Sämtliche Akteure aus der Stadtverwaltung hatten die Möglichkeit, sich erneut an diesem Workshop zu beteiligen, ebenso Träger*innen von Begegnungsorten bei Wohlfahrtsverbänden und Vereinen. In diesen Runden erarbeiteten die Teilnehmenden das gemeinsame Verständnis von Begegnungsorten und entwarfen das Vorgehen für die Bestandserhebung.
Die Ergebnisse der Workshops sind in einer
Im Herbst 2025 startete die Bestandsaufnahme. In Form einer umfassenden
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Hintergrund
Der Prozess zur Entwicklung der Begegnungsorte
Den Startschuss für den jetzt laufenden Prozess gaben 2022 eine Anfrage und ein
Gemeinsam mit allen Beteiligten machte sich eine Projektgruppe aus Vertreter*innen des Amts für Stadterneuerung, des Fachdienstes für Senioren beim Sozialamt sowie des Sozialdezernats auf den Weg, um Begegnungsorte in Dortmund sichtbar zu machen. Mehrere Workshops mit unterschiedlichen Teilnehmenden fanden dazu statt.
Im Dezember 2024
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