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Stadterneuerung Nordstadt

Nachbarschaftsorte Nordstadt

Die Stadt Dortmund schafft zwei neue starke Orte für die Menschen in der Nordstadt: An der Schleswiger Straße entsteht ein Nachbarschaftsplatz, an der Leibnizstraße ein Nachbarschaftspark. Zu beiden Projekten hat die die Stadterneuerung im Frühjahr 2025 Ideen und Wünsche gesammelt – an Infoständen vor Ort und online.

Bild: Stadt Dortmund / Vermessungs- und Katasteramt / Amt für Stadterneuerung
Stadtplan des Bereichs rund um den Schleswiger Platz mit Düppelspielplatz und Spielplatz Alsenstraße
Der Schleswiger Platz samt Umgebung wird neu gestaltet.
Bild: Stadt Dortmund / Vermessungs- und Katasteramt / Amt für Stadterneuerung

Nachbarschaftsplatz Schleswiger Straße

An der Schleswiger Straße gestaltet die Stadterneuerung den Bereich rund um den sogenannten „Schleswiger Platz“ neu. Dieser Platz entsteht durch das Dreieck der Straßen Schleswiger Straße, Alsenstraße und Missundestraße. Zwischen diesen Straßen gibt es bislang nur eine kleine, dreieckige Fläche mit Wiese und einigen Bäumen. Auf den Straßen prägen derzeit parkende und fahrende Autos das Bild. Direkt angrenzend gibt es zwei Spielplätze: südlich den großen an der Düppelstraße und nördlich einen kleinen an der Alsenstraße.

Die Stadterneuerung koordiniert die Neugestaltung federführend. Ziele sind eine höhere Aufenthaltsqualität und weniger Konflikte zwischen verschiedenen Nutzer*innen . Der Kleinkind-Spielplatz an der Alsenstraße wird zum noch geschützteren, besser ausgestatteten Raum für die Kleinsten. Das Spielangebot auf dem Spielplatz an der Düppelstraße plant das Jugendamt ohnehin aktuell für ältere Kinder neu. Die Stadterneuerung kümmert sich hier ergänzend um die Randbereiche und vor allem um den sicheren Zugang über die Düppelstraße. Nicht zuletzt geht es um den Raum dazwischen: Der Schleswiger Platz soll ein attraktiver Nachbarschaftsplatz werden. Dazu gehören neues Pflaster, Bänke, Leuchten und ähnliches ebenso wie möglicherweise eine Änderung der Verkehrssituation.

So sieht es zur Zeit aus an der Schleswiger Straße

Aufnahme des Schleswiger Platz. Im Hintergrund ist der Spielplatz an der Alsenstraße sichtbar.
Der Schleswiger Platz von der Schleswiger Straße aus gesehen. Im Hintergrund ist der Spielplatz an der Alsenstraße sichtbar, der mitgestaltet wird.
Bild: Stadt Dortmund / bgmr Landschaftsarchitekten
Aufnahme der Grünfläche in der Mitte des Schleswiger Platzes.
Die Grünfläche in der Mitte des Schleswiger Platzes ist an allen drei Seiten umringt von beidseits der Straße parkenden Autos. Der Kern des Platzes besteht heute nur aus drei großen Bäumen und einer kleinen Wiesenfläche.
Bild: Stadt Dortmund / bgmr Landschaftsarchitekten
Aufnahme der Grünfläche in der Mitte des Schleswiger Platzes auf den Supermarkt an der Missundestraße.
Blick von der Grünfläche in der Mitte des Schleswiger Platzes auf den Supermarkt an der Missundestraße. Hier muss die neue Planung weiterhin Anlieferverkehr ermöglichen. Die Pappen vorn im Bild sind improvisierte Sitzgelegenheiten, da es auf dem Platz bislang keine Bänke gibt.
Bild: Stadt Dortmund / bgmr Landschaftsarchitekten
Aufnahme des kleinen Spielplatzes an der Alsenstraße.
Der kleine Spielplatz an der Alsenstraße bietet wenig Aufenthaltsqualität. Seine Ausstattung und das Spielangebot sollen künftig noch klarer auf die jüngsten Nutzer*innen im Kleinkindalter zugeschnitten sein.
Bild: Stadt Dortmund / bgmr Landschaftsarchitekten
Aufnahme der grünen Fläche westlich der Ecke Missundestraße / Schleswiger Straße.
Die grüne Fläche westlich der Ecke Missundestraße / Schleswiger Straße wird ebenfalls in die Planungen einbezogen. Die Trafostation rechts im Bild wird ihren Standort allerdings behalten.
Bild: Stadt Dortmund / bgmr Landschaftsarchitekten
Aufnahme des Düppelspielplatzes.
Beim Düppelspielplatz nimmt die Stadterneuerung die Randbereiche zur Düppelstraße in den Blick. Die Ausstattung des eigentlichen Spielplatzes erneuert parallel das Jugendamt in einem eigenen Projekt.
Bild: Stadt Dortmund / bgmr Landschaftsarchitekten
Aufnahme der Park- und Verkehrssituation im Bereich des Düppelspielplatzes.
Die Park- und Verkehrssituation im Bereich des Düppelspielplatzes soll möglichst sicher für die jungen Nutzer*innen gestaltet werden.
Bild: Stadt Dortmund / bgmr Landschaftsarchitekten
Aufnahme des Schleswiger Platz. Im Hintergrund ist der Spielplatz an der Alsenstraße sichtbar.
Der Schleswiger Platz von der Schleswiger Straße aus gesehen. Im Hintergrund ist der Spielplatz an der Alsenstraße sichtbar, der mitgestaltet wird.
Bild: Stadt Dortmund / bgmr Landschaftsarchitekten
Aufnahme der Grünfläche in der Mitte des Schleswiger Platzes.
Die Grünfläche in der Mitte des Schleswiger Platzes ist an allen drei Seiten umringt von beidseits der Straße parkenden Autos. Der Kern des Platzes besteht heute nur aus drei großen Bäumen und einer kleinen Wiesenfläche.
Bild: Stadt Dortmund / bgmr Landschaftsarchitekten
Aufnahme der Grünfläche in der Mitte des Schleswiger Platzes auf den Supermarkt an der Missundestraße.
Blick von der Grünfläche in der Mitte des Schleswiger Platzes auf den Supermarkt an der Missundestraße. Hier muss die neue Planung weiterhin Anlieferverkehr ermöglichen. Die Pappen vorn im Bild sind improvisierte Sitzgelegenheiten, da es auf dem Platz bislang keine Bänke gibt.
Bild: Stadt Dortmund / bgmr Landschaftsarchitekten
Aufnahme des kleinen Spielplatzes an der Alsenstraße.
Der kleine Spielplatz an der Alsenstraße bietet wenig Aufenthaltsqualität. Seine Ausstattung und das Spielangebot sollen künftig noch klarer auf die jüngsten Nutzer*innen im Kleinkindalter zugeschnitten sein.
Bild: Stadt Dortmund / bgmr Landschaftsarchitekten
Aufnahme der grünen Fläche westlich der Ecke Missundestraße / Schleswiger Straße.
Die grüne Fläche westlich der Ecke Missundestraße / Schleswiger Straße wird ebenfalls in die Planungen einbezogen. Die Trafostation rechts im Bild wird ihren Standort allerdings behalten.
Bild: Stadt Dortmund / bgmr Landschaftsarchitekten
Aufnahme des Düppelspielplatzes.
Beim Düppelspielplatz nimmt die Stadterneuerung die Randbereiche zur Düppelstraße in den Blick. Die Ausstattung des eigentlichen Spielplatzes erneuert parallel das Jugendamt in einem eigenen Projekt.
Bild: Stadt Dortmund / bgmr Landschaftsarchitekten
Aufnahme der Park- und Verkehrssituation im Bereich des Düppelspielplatzes.
Die Park- und Verkehrssituation im Bereich des Düppelspielplatzes soll möglichst sicher für die jungen Nutzer*innen gestaltet werden.
Bild: Stadt Dortmund / bgmr Landschaftsarchitekten
Bild: Stadt Dortmund / Vermessungs- und Katasteramt / Amt für Stadterneuerung
Stadtplan der Leibnizstraße mit den beiden umgebenden Grün- und Spielflächen
Über die Leibnizstraße hinweg soll sich der neue Nachbarschaftspark erstrecken. So verbindet er die beiden bisherigen Grün- und Spielflächen verbinden.
Bild: Stadt Dortmund / Vermessungs- und Katasteramt / Amt für Stadterneuerung

Nachbarschaftspark Leibnizstraße

Hier koordiniert die Stadterneuerung federführend die Neugestaltung des Spielplatzes östlich der Leibnizstraße, der auch an die Westerbleichstraße grenzt. Gleichzeitig erneuert sie die Grünfläche westlich der Leibnizstraße. Diese ist ebenfalls als Spielfläche ausgewiesen, wird aber derzeit nicht zu diesem Zweck genutzt. Die Verbindung der beiden Flächen über die Straße hinweg lässt einen größeren, zusammenhängenden Nachbarschaftspark entstehen. Ziel ist ein vielseitiger Ort für Spiel, Bewegung, Begegnung und Erholung.

Die bestehenden Bäume bleiben natürlich erhalten. Auch künftig soll viel Grün die Anlage prägen. Die veraltete Ausstattung aber weicht neuen Stadtmöbeln (z. B. Bänken) und Sport-, Spiel- und Bewegungselementen.

Auch den Michaelisplatz an der Westerbleichstraße bezieht die Stadterneuerung ein. Er bleibt als Platz erhalten, wird aber in seiner Gestaltung Teil des neuen Nachbarschaftsparks. Ein wichtiges Ziel: Die verschiedenen Nutzergruppen auf Platz und Spielplatz sollen den künftigen Park gut mit- und nebeneinander nutzen.

So sieht es zur Zeit aus an der Leibnzistraße

Aufnahme der Grünfläche östlich der Leibnizstraße, dahinter der Michaelisplatz. Beides wird Teil des neuen Nachbarschaftsparks.
Blick von der Westerbleichstraße: im Vordergrund die Grünfläche östlich der Leibnizstraße, dahinter der Michaelisplatz. Beides wird Teil des neuen Nachbarschaftsparks.
Bild: Stadt Dortmund / bgmr Landschaftsarchitekten
Der Aufnahme des Michaelisplatz an der Leibnizstraße.
Der Michaelisplatz soll attraktiver gestaltet und in die Gesamtheit des Parks eingebunden werden.
Bild: Stadt Dortmund / bgmr Landschaftsarchitekten
Aufnahme des Fußwegs von der Westerbleichstraße über die Grünfläche.
Dieser Fußweg führt von der Westerbleichstraße über die Grünfläche. Links abbiegend geht es zum Spielbereich, der an die Leibnizstraße grenzt. Weiter geradeaus folgt der weitgehend ungestaltete nord-östliche Bereich.
Bild: Stadt Dortmund / bgmr Landschaftsarchitekten
Aufnahme des nord-östlichen Bereichs der Fläche.
Der nord-östliche Bereich der Fläche ist derzeit kaum genutzt und lädt nicht zum Aufenthalt ein, da auch eine Ausstattung mit Bänken, Spielgeräten oder ähnlichem fehlt.
Bild: Stadt Dortmund / bgmr Landschaftsarchitekten
Aufnahme des Spielbereichs auf der Fläche östlich der Leibnizstraße.
Die Ausstattung des Spielbereichs auf der Fläche östlich der Leibnizstraße ist veraltet. Im Bildhintergrund verläuft die Leibnizstraße, die derzeit die beiden Grünflächen trennt.
Bild: Stadt Dortmund / bgmr Landschaftsarchitekten
Aufnahme einer weiteren Grünfläche westlich der Leibnizstraße.
Auf der anderen Seite der Leibnizstraße, also westlich von ihr, liegt diese weitere Grünfläche. Sie ist kaum ausgestattet und wird wenig als Spiel- und Bewegungsort genutzt. Der Weg rechts im Bild führt zur Schützenstraße.
Bild: Stadt Dortmund / bgmr Landschaftsarchitekten
Aufnahme der Grünfläche westlich der Leibnizstraße. Im rechten Bildrand ist eine Tischtennisplatte zu sehen.
Blick von der Schützenstraße auf die wenig genutzte Fläche westlich der Leibnizstraße. Dort gibt es derzeit nur eine Tischtennisplatte.
Bild: Stadt Dortmund / bgmr Landschaftsarchitekten
Aufnahme der Grünfläche östlich der Leibnizstraße, dahinter der Michaelisplatz. Beides wird Teil des neuen Nachbarschaftsparks.
Blick von der Westerbleichstraße: im Vordergrund die Grünfläche östlich der Leibnizstraße, dahinter der Michaelisplatz. Beides wird Teil des neuen Nachbarschaftsparks.
Bild: Stadt Dortmund / bgmr Landschaftsarchitekten
Der Aufnahme des Michaelisplatz an der Leibnizstraße.
Der Michaelisplatz soll attraktiver gestaltet und in die Gesamtheit des Parks eingebunden werden.
Bild: Stadt Dortmund / bgmr Landschaftsarchitekten
Aufnahme des Fußwegs von der Westerbleichstraße über die Grünfläche.
Dieser Fußweg führt von der Westerbleichstraße über die Grünfläche. Links abbiegend geht es zum Spielbereich, der an die Leibnizstraße grenzt. Weiter geradeaus folgt der weitgehend ungestaltete nord-östliche Bereich.
Bild: Stadt Dortmund / bgmr Landschaftsarchitekten
Aufnahme des nord-östlichen Bereichs der Fläche.
Der nord-östliche Bereich der Fläche ist derzeit kaum genutzt und lädt nicht zum Aufenthalt ein, da auch eine Ausstattung mit Bänken, Spielgeräten oder ähnlichem fehlt.
Bild: Stadt Dortmund / bgmr Landschaftsarchitekten
Aufnahme des Spielbereichs auf der Fläche östlich der Leibnizstraße.
Die Ausstattung des Spielbereichs auf der Fläche östlich der Leibnizstraße ist veraltet. Im Bildhintergrund verläuft die Leibnizstraße, die derzeit die beiden Grünflächen trennt.
Bild: Stadt Dortmund / bgmr Landschaftsarchitekten
Aufnahme einer weiteren Grünfläche westlich der Leibnizstraße.
Auf der anderen Seite der Leibnizstraße, also westlich von ihr, liegt diese weitere Grünfläche. Sie ist kaum ausgestattet und wird wenig als Spiel- und Bewegungsort genutzt. Der Weg rechts im Bild führt zur Schützenstraße.
Bild: Stadt Dortmund / bgmr Landschaftsarchitekten
Aufnahme der Grünfläche westlich der Leibnizstraße. Im rechten Bildrand ist eine Tischtennisplatte zu sehen.
Blick von der Schützenstraße auf die wenig genutzte Fläche westlich der Leibnizstraße. Dort gibt es derzeit nur eine Tischtennisplatte.
Bild: Stadt Dortmund / bgmr Landschaftsarchitekten

Menschen planen mit – online und an Infoständen

Bild: bgmr Landschaftsarchitekten
Kleines Modell eines Platzes aus weißem Material, platziert sind darin mehrere beschriftete bunte Fähnchen.
An maßstabsgetreuen Modellen konnten alle Interessierten ihre Hinweise direkt an Ort und Stelle platzieren. Hier zu sehen ist das Modell des Nachbarschaftsparks Leibnizstraße.
Bild: bgmr Landschaftsarchitekten

MIt je einem Infostand am Schleswiger Platz und am Michaelisplatz hat die Stadterneuerung im Mai 2026 die Hinweise der Nutzer*innen aus den Quartieren eingeholt. Auf großen Planen mit Luftbildern und in maßstabsgetreuen Modellen konnten die Menschen ihre Ideen direkt an Ort und Stelle platzieren. Viele Kinder brachten ihre Vorstellungen mithilfe von Malvorlagen zu Papier.

Parallel gab es von Ende April bis Anfang Juni 2026 eine interaktive Karte online. Hier gingen zahlreiche weitere Hinweise ein. Diese sind noch online einsehbar.

Alle Ideen, Hinweise, Anregungen und auch Bedenken wurden im Detail aufgenommen. Sie werden sorgfältig geprüft und fließen in die weiteren Planungsprozesse ein.

Hintergrund

Um den öffentlichen Raum attraktiver zu machen, möchte die Stadterneuerung in den kommenden Jahren verschiedene Plätze, Straßenräume und Spielplätze rund um Nordmarkt und Münsterstraße neugestalten. Dies ist verankert im Integrierten Handlungskonzept Zentrale Nordstadt, 774 KB, PDF , das der Rat 2023 beschlossen hat. Den größten Handlungsbedarf sieht die Stadterneuerung bei Spielplätzen, die direkt an Plätze grenzen. Denn dort stehen die Bedürfnisse verschiedener Nutzergruppen häufig im Konflikt miteinander. Deshalb bilden zwei solcher „Paare“ nun den Auftakt. Ziel ist es, die Flächen in ihren wichtigen Funktionen unter anderem für Begegnung, Bewegung und Integration zu stärken.

Grundlage für die Planungen wird das neue Klima- und Freiraumkonzept für die Nordstadt. Die Stadterneuerung lässt es gerade unter dem Motto „Nordstadt planen – grüner, kühler, schöner!“ erarbeiten. Viele Menschen vor Ort sind daran beteiligt. Das Konzept schafft den Rahmen und Leitlinien für alle künftigen Veränderungen an Plätzen und Grün- und Spielflächen der Nordstadt.

Mit der Planung beider Orte beauftragt ist das Planungsbüro bgmr Landschaftsarchitekten.

Zeitplan, Kosten und Förderung

Die Kosten für die Planungsleistungen für die beiden neuen Nachbarschafsorte belaufen sich auf rund 800.000 Euro. Dafür fließt eine Förderung von 70 Prozent aus der Städtebauförderung des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen.

Mit dem Baubeginn für beide Nachbarschafsorte ist 2029 zu rechnen.

Sina Hammwöhner Projektleiterin im Amt für Stadterneuerung

Kontakt

Gefördert durch

Projekte in der Nordstadt

Übersicht

Die Dortmunder Nordstadt erstreckt sich über die Quartiere Hafen, Nordmarkt und Borsigplatz. Der innenstadtnahe Ankunftsort ist in vielfältiger Hinsicht ein Stadtteil mit hohem Handlungsbedarf und steht weiterhin im Fokus der Stadterneuerung.

Luftaufnahme einer Stadt
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Sanierungsgebiet Südliches Nordmarktquartier

Die Stadt Dortmund führt im „Südlichen Nordmarktquartier“ eine städtebauliche Sanierungsmaßnahme durch. Das Sanierungsgebiet erstreckt sich rund um den Nordmarkt, das Schleswiger Viertel und das Brunnenviertel sowie die südliche Münsterstraße.

Stadplan eines Ausschnitts der Dortmunder Nordstadt mit hervorgehobenen Grenzen des Sanierungsgebiets.
Bild: Stadt Dortmund / Vermessungs- und Katasteramt
Quartiersmanagement Nordstadt

Das Quartiersmanagement der Nordstadt arbeitet im Auftrag der Stadt Dortmund daran, den Stadtteil zu stärken. Ziel ist es, die Lebensqualität in den Quartieren zu verbessern und den Menschen vor Ort unterstützend zur Seite zu stehen.

Besucherinnen und Besucher informieren sich an den zahlreichen Ständen der Mitmachbörse über Nachhaltigkeit und Upcycling
Bild: QM Nordstadt/Leopold Achilles
Münsterstraße neu gestalten

Die südliche Münsterstraße ist das belebte Zentrum der Nordstadt. Die Stadt Dortmund will die Münsterstraße zwischen Burgtor und Mehmet-Kubaşık-Platz zu einem klimaresilienten Ort mit einer hohen Aufenthaltsqualität umgestalten.

Blick entlang einer Geschäftsstraße mit Kopfsteinpflaster mit vielen parkenden Autos und einer Kirche im Hintergrund.
Bild: Anja Cord
Freiraumkonzept Nordstadt

In der Nordstadt können die dichte Bebauung, überlastete Grünflächen und die zunehmende Hitze den Alltag erschweren. Deshalb lässt die Stadt Dortmund ein Konzept entwickeln, das nachhaltige Lösungen für eine grünere, kühlere und schönere Nordstadt aufzeigt.

Fotografie eines Parks mit laublosen Bäumen und Tischtennisplatte sowie weiß eingezeichneten Menschen, zusätzlichen Bäumen und Ausstattungselementen.
Bild: bgmr Landsachaftsarchitekten und Reicher Haase Assoziierte
Gestaltungs- und Erhaltungssatzung

Viele Gebäude in der Nordstadt stammen aus dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert. Um diese historisch wertvolle Architektur zu erhalten, prüft die Stadt Dortmund eine Gestaltungs- und Erhaltungssatzung im südlichen Nordmarktquartier.

Montage von zwei gezeichneten Figuren in ein Foto einer Straße mit Altbauten und großen Bäumen.
Bild: Foto: Roland Gorecki / Montage: Reicher Haase Assoziierte
Hof- und Fassadenprogramm Nordstadt

Mit dem Hof- und Fassadenprogramm Nordstadt unterstützt die Stadt Dortmund Eigentümer*innen bei der Neugestaltung oder Wiederherstellung von Fassaden, der Entfernung von Graffiti oder der Begrünung und Gestaltung von Freiflächen.

Zwei Häuserfassaden in der Dortmunder Nordstadt.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Bernhard-März-Haus

Das Bernhard-März-Haus ist ein Sozialkaufhaus der Caritas in der Nähe des Borsigplatzes. Die Stadt Dortmund hat es mit Mitteln der Städtebauförderung erhalten, modernisiert und um Beratungs- und Begegnungsangebote erweitert.

Ansicht eines zweistöckigen, weißen Gebäudes mit Satteldach und dem Logo der Caritas
Bild: Stefan Lemanski
Heimathafen Nordstadt

Der im Mai 2024 eröffnete Heimathafen Nordstadt ist eine zentrale Anlaufstelle für Zugewanderte, Geflüchtete und Menschen aus dem Stadtteil. Mit Unterstützung der Stadt Dortmund hat die Stiftung Soziale Stadt das leerstehende Lagerhaus in ein integratives Bildungs- und Beratungshaus verwandelt.

Frontalansicht eines frisch gestrichenen Gebäudes teil mit offenem Backstein, teils mit verputztem Mauerwerk.
Bild: Andreas Buck
Hafenentwicklung:
Gestaltung Speicherstraße-Süd

Unter dem Motto „Hafen für alle!“ hat die Stadt Dortmund die südliche Speicherstraße im Hafenquartier aufgewertet. Die Entwicklung vom Industriestandort zum Lebensort wurde beim Deutschen Städtebaupreis 2025 mit einer Auszeichnung gewürdigt.

Begrünte Flächen und eine Rutsche säumen den Blick über das Hafenbecken zum Alten Hafenamt in Dortmund.
Bild: Andreas Buck
Aufwertung von Bolzplätzen

Im Stadtteil mit dem größten Anteil an Kindern und Jugendlichen, der Nordstadt, hat die Stadt Dortmund zwei Bolzplätze erneuert. Die Bolzplätze an der Burgholzstraße und im Stollenpark sind nun modern ausgestattet, multifunktional und ganzjährig bespielbar.

Ein grüner Kunstrase-Fußballplatz mit dem Echt-Nordstadt-Herz, auf dem im Hintergrund einige Jugendliche spielen.
Bild: Anja Cord
Aufwertung Hoesch-Park

Die Stadt Dortmund hat den 27 Hektar großen Hoeschpark umfassend aufgewertet. Unter anderem ein Outdoor-Fitness-Center und mehrere Klein-Basketballfelder ergänzen das umfangreiche Sportangebot des Parks in der Nordstadt.

Luftaufnahme von Sportflächen und einem Gebäude, umgeben von Bäumen.
Bild: Karin Hessmann

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