• Zwei Personen in gelben Warnwesten hocken in einer sehr großen Baugrube und zeigen Scherben und ein beinahe intaktes Gefäß.

    Zeitreisen in der City

    Am Burgtor entsteht ein neues Quartier – auf geschichtsträchtigem Grund. Von der Stadtmauer des Mittelalters bis zu den Jahren des Studio X hat die Fläche bereits vieles erlebt.

    Zeitreise starten

    Bild: Benito Barajas
  • Ein Mann arbeitet in einem Lager mit Hochregalen an einem großen, liegenden Engel aus Metall.

    Wer die Weihnachtsstadt zum Leuchten bringt

    Viele Stellen der Stadtverwaltung sind beteiligt, wenn die Weihnachtsstadt ihre Magie entfaltet.

    Mehr dazu

    Bild: Benito Barajas
  • Drei Frauen stehen selbstbewusst in einem leeren Ladenlokal.

    Drei Erfolge für den Anmietungs-Fonds

    Das neue Domizil des Migrantinnenvereins ist eine von drei Neueröffnungen im November 2025, die der Anmietungs-Fonds gefördert hat.

    Neue Angebote kennenlernen

    Bild: Benito Barajas

DO! City – Die Infos aus Deiner Innenstadt

Was tut sich in der City? Für eine vielfältige und attraktive Dortmunder Innenstadt setzt die Stadt Dortmund gemeinsam mit verschiedenen Partner*innen viele Hebel in Bewegung.

Mit „DO! City – Die Infos aus Deiner Innenstadt“ informiert die Verwaltung über aktuelle Entwicklungen, starke Initiativen und die Köpfe hinter dem Gemeinschaftswerk der City. Online und als Heft.

Nachrichten

Drei Personen mit Werkzeug stehen vor einer rosafarbenen Wand, auf der Comic-Cowboy Lucky Luke zu sehen ist.
Bild: Benito Barajas
Do 20. November 2025 schauraum comic + cartoon

Lucky Luke feiert 80. Geburtstag in Dortmund

Der schauraum comic + cartoon könnte bald das erste deutsche Comic-Museum sein. Derzeit zeigt er Lucky Luke.

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Blick aus dem herbstlich geschmückten Schaufenster eines Schuhgeschäfts heraus auf eine Gruppe von Menschen.
Bild: Benito Barajas
Fr 31. Oktober 2025 Wettbewerb

Aus Schaufenstern werden Staunfenster

Der Wettbewerb Staunfenster der Qualitätsroute Dortmund e.V. prämiert in Dortmund liebevoll gestaltete Schaufenster.

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Ein Leuchtbanner mit dem Schriftzug "Rosenviertel" ist zwischen zwei Häusern über der Straße gespannt.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Fr 31. Oktober 2025 Vier neue Förderungen

City-Fonds stärkt privates Engagement

Der City-Fonds zur Förderung privater Aktionen zur Belebung der Dortmunder City hat vier weitere Projekte unterstützt.

mehr lesen
Ein Bus der Linie 400 hält an der Haltestelle Westentor.
Bild: DSW21
Fr 31. Oktober 2025 Neue Linien, zusätzliche Fahrten

Mehr Busse für die City

Mit den neuen Buslinien 400 und 401 sowie zusätzlichen Fahrten ist die City mit dem ÖPNV jetzt noch besser erreichbar.

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Eine Hotelbar mit Sitzecke im Vordergrund.
Bild: Benito Barajas
Fr 31. Oktober 2025 Mehr Betten und mehr Gäste

Hotel-Boom in der City

Das Angebot an Hotels in der Dortmunder City ist in den vergangenen Jahren deutlich breiter und größer geworden.

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Das Ladekabel eines Elektroautos ist in einen Ladebordstein eingesteckt.
Bild: DEW21
Fr 31. Oktober 2025 Smart City-Projekt

E-Autos tanken am Ladebordstein

In der Betenstraße gibt es jetzt zehn Ladebordsteine für E-Autos - platzsparende Alternativen zu Ladesäulen.

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Mehr aktuelle Infos

Nachrichten-Übersicht
zur Nachricht Wer die Weihnachtsstadt zum Leuchten bringt Wer die Weihnachtsstadt zum Leuchten bringt
Do 20. November 2025
Ein Mann arbeitet in einem Lager mit Hochregalen an einem großen, liegenden Engel aus Metall.
Bild: Benito Barajas
zur Nachricht Zeitreisen am Burgtor Zeitreisen am Burgtor
Fr 31. Oktober 2025
Zwei Personen in Warnwesten hocken in einer sehr großen Baugrube und zeigen Scherben und ein beinahe intaktes Gefäß.
Bild: Benito Barajas
zur Nachricht Drei Neueröffnungen dank Anmietungs-Fonds Drei Neueröffnungen dank Anmietungs-Fonds
Do 20. November 2025
Drei Frauen stehen selbstbewusst in einem leeren Ladenlokal.
Bild: Benito Barajas
zur Nachricht Raum für Innovationen online buchen Raum für Innovationen online buchen
Fr 31. Oktober 2025
Blick durch ein lilafarben beklebtes Schaufenster auf eine Gruppe in einem Raum.
Bild: Benito Barajas
zur Nachricht 1.000 Ideen für die Kampstraße 1.000 Ideen für die Kampstraße
Fr 31. Oktober 2025
Temporäres gelbes Bodengraffiti auf Asphalt mit dem Schrifzug "Restart Kampstraße".
Bild: Christian Schön
zur Nachricht Die Straße wird zur Galerie Die Straße wird zur Galerie
Fr 31. Oktober 2025
Bemalter Stromkasten am Wall in Dortmund von Künstler Misous in lila Tönen
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
zur Nachricht Sparkasse baut neu Sparkasse baut neu
Fr 21. November 2025
Luftbild eines Hochhauses und eines dazugehörigen niedrigeren Gebäudes der Sparkasse.
Bild: Patrick Lambertus
zur Nachricht Gutscheine für sichere Heimwege Gutscheine für sichere Heimwege
Fr 31. Oktober 2025
Ein Taxifahrer hebt einer Frau mit Regenschirm den Koffer in den Kofferraum des Taxis.
Bild: Benito Barajas
zur Nachricht Citymanager Tilmann Insinger und Centermanager Torben Seifert im Gespräch Citymanager Tilmann Insinger und Centermanager Torben Seifert im Gespräch
Mi 30. Juli 2025
Zwei Männer stehen an der Brüstung der Galerie eines Einkaufszentrums.
Bild: Benito Barajas
zur Nachricht Bühne frei fürs Brückviertel Bühne frei fürs Brückviertel
Mi 30. Juli 2025
Eine Fußgängerzone in der Dämmerung mit bunten Blumenampeln an den Straßenleuchten.
Bild: Benito Barajas
zur Nachricht Büromarkt in Bewegung Büromarkt in Bewegung
Mi 30. Juli 2025
Zwei Frauen an einem Schreibtisch im Büro, der Blick aus dem Fenster zeigt die Dortmunder City.
Bild: Benito Barajas
zur Nachricht Dortmunds City tanzt! Dortmunds City tanzt!
Mi 30. April 2025
Foto einer Band inmitten eines Clubs, die Kamera schaut über die Schulter des Keyboarders.
Bild: Benito Barajas
zur Nachricht Manch ein Denkmal überrascht Manch ein Denkmal überrascht
Mi 30. April 2025
Foto einer Wendeltreppe mit weißer Betonumrandung im Inneren eines Gebäudes, der Blick aus dem Fenster zeigt eine Kirche.
Bild: Benito Barajas
zur Nachricht Ein neues, grünes Quartier entsteht Ein neues, grünes Quartier entsteht
Mi 30. April 2025
Visualisierung einer Umgestaltung des nördlichen Bahnhofsvorplatzes mit neuem begrüntem Busbahnhof, im Hintergrund ein Hochhaus.
Bild: raumwerk Gesellschaft für Architektur und Stadtplanung
zur Nachricht Welthaus eröffnet in der City Welthaus eröffnet in der City
Mi 30. April 2025
Foto von vier Personen an einem Tisch auf dem Bürgersteig vor einem Schaufenster mit der Aufschrift "Welthaus"
Bild: Benito Barajas
zur Nachricht Fußgängerzone für das Rosental Fußgängerzone für das Rosental
Mi 30. April 2025
3D-Visualisierung einer Straße mit Bänken und kleinen Bäumen
Bild: farwickgrote partner

November 2025

Aktuelle Infos – auch als Heft

DO! City – November 2025

Das aktuelle Heft führt auf (Zeit-)reisen durch die City. Es und bündelt wie immer viele spannende Themen rund um das Engagement der Stadtverwaltung in der Innenstadt.

Lies in DO! City...

DO! City – August 2025

Bei DO! City ist der Name Programm: Die Infos aus Deiner Innenstadt zeigen, was die Stadt für eine lebendige und lebenswerte City tut – nicht allein, sondern gemeinsam mit vielen anderen.

Erfahre...

Starke Farben bringt derweil das neue Corporate Design der Stadt in die City. Bunt und lebendig waren auch die vielen Open-Air-Veranstaltungen der vergangenen Monate.

Doch es gibt auch ruhige Seiten zu entdecken – etwa mit den „Dritten Orten“, abseits von Arbeit, Geschäft und Trubel. Dass Service in der City groß geschrieben wird, beweist unterdessen einmal mehr das neue EDG-Kundencenter am Ostenhellweg.

aufbruch city – Mai 2025

Die City-Kultur schillert in bunten Facetten – und DO! City macht mit! Zu sehen gibt es etwa...

Gleich neben dem Welthaus soll das Rosenviertel eine Fußgängerzone bekommen – die Gestaltungsideen lassen sich sehen. Konkrete Ausblicke auf das neue Quartier im nördlichen Bahnhofsumfeld lässt der beschlossene Rahmenplan zu. Noch auf dem Weg zu neuen Plänen ist derweil die Kampstraße – mit breiter öffentlicher Beteiligung im Prozess RE:START-KAMPSTRASSE.

Auch jenseits der großen gestalterischen Themen tut die Stadt viel für die City. Zum Beispiel ...

Stimmen der City

Eine junge Frau sitzt auf einer Frosch-Figur in einem Brunnen.
„Ich erlebe die Menschen in Dortmund als offen, hilfsbereit und voller Elan. Besonders beeindruckt haben mich der Schauraum Comic & Cartoon, das Sozial Ökologische Zentrum SÖZ mit seinen kostenlosen Angeboten, das Unterdruck-Kollektiv mit seiner Risografie- Werkstatt, das Welthaus, wo ich viel gearbeitet habe, und DORTMUND KREATIV, die sehr gut organisiert sind. Diese Projekte und die Menschen dahinter haben mich so begeistert, dass ich nach meinem Stipendium bleibe: nicht nur als Stadtbeschreiberin, sondern als Nachbarin.“ - - - - IKA SPERLING - - - - ist Comiczeichnerin und Illustratorin. Sie erhielt als erste Comiczeichnerin das Stipendium zur Stadtbeschreiberin in Dortmund.
Bild: Benito Barajas
Ein Mann mit Brille sitzt auf der Empore einer Kirche am Manual einer Orgel.
„Dortmund mit seiner lebendigen Innenstadt und den offenen, herzlichen Menschen besitzt eine besondere Energie, die mich in meiner Arbeit immer wieder inspiriert. Während der Adventszeit und des Weihnachtsmarktes finden viele in der mittelalterlichen Stadtkirche St. Reinoldi einen Moment der Ruhe – eine wohltuende Pause im geschäftigen Treiben der City. Mir liegt viel daran, diesen Ort mit Klang und Leben zu füllen – durch die eindrucksvolle Orgelanlage der Firma Mühleisen ebenso wie durch die Konzerte der hier beheimateten Ensembles, etwa des Dortmunder Bachchores. In Dortmunds zentraler Stadtkirche musizieren zu dürfen, empfinde ich als großes Privileg und anhaltende Freude.“ - - - - CHRISTIAN DRENGK - - - - ist seit 2019 Reinoldikantor in Dortmund und künstlerischer Leiter des Dortmunder Bachchores an St. Reinoldi.
Bild: Benito Barajas
Foto einer Frau mit gelber Schürze hinter der Theke eines Käse-Marktwagens.
„Ich mag den Markt und die Menschen hier in Dortmund, sie sind offen, nett, ehrlich und sagen, was sie denken. Vor allem der Wochenmarkt am Samstag hat sich in den letzten Jahren toll entwickelt, da herrscht eine ganz besondere Marktatmosphäre mit einer schönen Stimmung. Die Menschen verabreden sich hier oder treffen sich zufällig, trinken oder essen etwas zusammen, genießen das breite Angebot und kaufen ein – das hat eine gute Balance. Diese Geselligkeit finde ich wichtig für das Zusammenleben der Menschen in der Stadt. Gute Lebensmittel einkaufen und die hohe Aufenthaltsqualität auf dem Markt: Das ist für mich die Zukunft der Wochenmärkte. Eine Kundin sagte mal zu mir, der Besuch auf dem Wochenmarkt sei für sie ‚wie ein halber Tag Urlaub‘." - - - - MARIE-ELISABETH HARTKÄMPER - - - - ist diplomierte Käsesommelière und Markthändlerin. Seit 2013 ist sie regelmäßig und sehr gern mittwochs und samstags mit ihrem Käsestand auf dem Hansa Markt.
Bild: Benito Barajas
Foto einer Frau an einem Café-Tisch.
„Das Brückviertel ist schon seit Langem ein Bereich der City, in dem Menschen unterschiedlicher Kulturen und Altersklassen aufeinandertreffen und meistens auch gut klarkommen. Ein lebendiger Ort, der immer im Wandel ist. Die kulinarische Vielfalt hat weiter zugenommen – man kann sich fast durch alle Kontinente essen. So ein toller Ort birgt eine Menge Potenzial, etwas Neues zu erschaffen. Das Café Bäumchen ist mittendrin: Wir haben einen Ort etabliert, an dem man den Trubel der Stadt für einen Moment hinter sich lassen kann.“ - - - - STEPHANIE KAISER - - - - ist stellvertretende Leiterin und kreative Köchin aus Leidenschaft im Café Bäumchen an der Brückstraße. Das Café ist Teil des Sozialen Zentrums e. V.
Bild: Benito Barajas
Doris Schulenkorf sitzt in einer Sitzgruppe allein in einer Diskothek. Es handelt sich um den Club Oma Doris.
„Als ich das Tanzcafé 1976 eröffnete, gab es hier kein ähnliches Angebot. Ab 14 Uhr war täglich Tanztee – mit Damenwahl. Die Herren durften den Damen keinen Korb geben, sonst mussten sie für den Tag das Lokal verlassen. Jeden Tag spielte hier eine Kapelle, manchmal zwei. 1983 habe ich zusätzlich im Erdgeschoss den Leeds-Pub aufgemacht. In den 90er-Jahren begann mein Sohn Kai parallel zum Tanztee mit House-Veranstaltungen. Mein Enkel Ben war begeistert. Gut, hab ich gesagt, mach eine Lehre als Kaufmann und dann kannst du einsteigen, ich gehe in Rente. Und das hat er toll hingekriegt! Irgendwann hat Ben den ganzen Laden auf links gedreht. Und dann stand da der neue Name: Oma Doris. Da habe ich jetzt noch Tränen in den Augen. Nächstes Jahr ist 50-jähriges Jubiläum – und hier wird hoffentlich noch einmal so viele Jahre getanzt! Das Brückstraßenviertel war einfach schon immer anders als der Rest der City.“ - - - - DORIS SCHULENKORF - - - - hat 1976 das Tanzcafé Hösl an der Reinoldistraße, über dem Platz von Leeds, eröffnet. Sie ist in Dortmund geboren und immer noch gern in der Stadt unterwegs, allerdings nicht mehr zum Tanzen, eher zum Spazieren und Kaffee trinken. Seit 2012 führt ihr Enkel Ben Bolderson den Club, den er nach ihr umbenannt hat: Oma Doris
Bild: Benito Barajas
Rudolf Tewes sitzt vor dem Schriftzug Juwelier Tewes. Im Vordergrund sind Blumen.
„Dortmund bietet ein sehr gutes Umfeld, um zu leben und Geschäfte zu machen. Nach dem Abitur habe ich viele Orte Deutschlands kennengelernt: Schwäbisch Gmünd, Idar-Oberstein, Koblenz und Berlin. Aber ich bin gern nach Dortmund zurückgekehrt, um das elterliche Geschäft weiterzuführen. Ich mag das Getümmel an Markttagen ebenso wie die besinnliche Atmosphäre während der Cityringkonzerte. Unser Geschäft liegt im schönsten Abschnitt des Westenhellwegs nahe der Reinoldikirche und dem Alten Markt in einem guten Umfeld mit weiteren hochwertigen Einzelhandelsgeschäften. Wenn wir diese Vielfalt erhalten und vielleicht sogar wieder etwas ausbauen wollen, dann appelliere ich an die Dortmunderinnen und Dortmunder: Kaufen Sie bei Ihrem Fachhändler vor Ort!“ - - - - RUDOLF TEWES - - - -, Geschäftsführer der Carl Tewes GmbH, des ältesten Juweliergeschäfts in Dortmund. Das Unternehmen ist seit 200 Jahren in Familienbesitz. Juwelier Tewes stiftete bereits mehrere wertvolle Stücke für das Dortmunder Ratssilber, zuletzt aus Anlass des runden Geschäftsjubiläums einen Silber-Kerzenleuchter mit Gravur des neuen Markennarrativs für die Stadt: „Dortmund – Die Einzige ihrer Art“.
Bild: Benito Barajas
Katja Kortmann lächelt in die Kamera.
„Dortmund ist das Berlin des Ruhrgebiets – eine Stadt, die den urbanen Puls einer Metropole mit der herzlichen Bodenständigkeit eines Dorfes vereint. Hier sind wir die Hidden Champions, die unterschätzten Helden. Dortmund ist viel mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. Klar, der Fußball ist weltberühmt, aber das ist nur der Anfang. Unsere Innenstadt ist ein Paradies für Shopping-Liebhaber und bietet ein unvergleichliches Erlebnis, von der neuesten Mode bis zum handgebrauten Bier. Bei Sonnenschein verwandelt sich der riesige Biergarten mitten im Zentrum in einen Treffpunkt, der im ganzen Ruhrgebiet seinesgleichen sucht. Das beste Bier findet man am Alten Markt, die schicksten Schuhe auf dem Westenhellweg und die frischesten Lebensmittel auf unserem weitläufigen Wochenmarkt am Hansaplatz. Unsere „freie Schnauze“ ist nur eine der liebenswerten Eigenheiten, die uns ausmachen und die unsere Stadt so einzigartig machen.“ - - - - KATJA KORTMANN - - - -, Master of Hospitality and Tourism, ist Direktorin des Hotels Esplanade am Burgwall. Sie übernahm die Leitung des Hauses im Familienbesitz 2020 von ihrem Vater. Seit 2019 ist sie zudem stellvertretende Vorsitzende der Westfälischen Kaufmannsgilde und unterrichtet als Dozentin an der International School of Management (ISM Dortmund).
Bild: Stephan Schütze
Renaud Derbin auf dem Gelände von Phoenix West in Dortmund.
„Vor meinem Start bei Phoenix des Lumières in Hörde habe ich Dortmund hauptsächlich mit dem BVB verbunden. Bis zu meinem Umzug hatte ich auch nicht allzu viel in der Stadt unternommen. Seit ich hier lebe, habe ich eine Vielfalt an Kultur-, Spazier- und Erlebnismöglichkeiten entdeckt – in der City und darüber hinaus! In Dortmund wird viel für das Kultur- und Musikangebot unternommen. Zudem wird das Zusammensein gefördert – ‚Dortmund verbindet‘. Das finde ich sehr angenehm. Wenn alle Akteur*innen der Stadt sich weiterhin bemühen – und ich merke jeden Tag, dass das der Fall ist – die Stadt imagemäßig zu verbessern, wird sich die ganze Dynamik weiter behaupten. Wir haben während der Europameisterschaft erlebt, wie unsere Stadt die Kapazität hat, nicht nur als Fußballhauptstadt, sondern auch als wichtige Metropole in Richtung Kunst und Gastfreundschaft zu agieren! Das sollten wir Dortmunder*innen alle weiter aktiv unterstützen.“ - - - - RENAUD DERBIN - - - - bis Juli 2024 Museumsdirektor des Phoenix des Lumières. Das digitale Kunstzentrum in der Phoenixhalle präsentiert monumentale, immersive Ausstellungen, die großen Künstler*innen der Kunstgeschichte und der zeitgenössischen Kunst gewidmet sind.
Bild: Stephan Schütze
Thomas Schäfer neben einem Gemälde der Dortmunder City.
„Seit Jahren bezeichnet sich Dortmunds City zu Recht als Handelsplatz Nr. 1. Natürlich kann man das anders sehen, zumal vieles verbesserungswürdig ist, aber für welche Stadt gilt das nicht? Dennoch ist Dortmund attraktiv. Hohe Passantenfrequenzen zeigen, dass Menschen die City anziehend finden – leider nicht nur die potenzielle Kundschaft. Hier muss die Stadt Rahmenbedingungen wie Erreichbarkeit, Sicherheit und Sauberkeit garantieren. Das Angebot an Geschäften, Gastronomie, Kultur und Aufenthaltsmöglichkeiten ist vielfältig, wenn auch ausbaufähig. Hier sind Vermieterinnen und Vermieter und Unternehmen gefragt. Der Handel lädt mit inhabergeführten Fachgeschäften, diversen Filialbetrieben, Kauf- und Warenhäusern, einer abwechslungsreichen Fußgängerzone, interessanten Quartieren und einem feinen Einkaufscenter zum Shoppen ein. Also auf in die City – es lohnt sich!“ - - - - THOMAS SCHÄFER - - - - Geschäftsführer des Handelsverbands NRW Westfalen-Münsterland. Der Rechtswissenschaftler ist Experte für Einzelhandel. Seit 1993 ist er beim Handelsverband beschäftigt und steht seit 2011 an dessen Spitze.
Bild: Stephan Schütze
Susanne Wanders-Rutsch vor einer Fensterscheibe mit Blick auf zwei der Dortmunder Stadtkirchen.
„Seit zehn Jahren arbeite ich mit Blick auf die Betenstraße am Empfang der Dortmunder Volksbank. Da bekommt man vieles mit, was vor der Tür passiert. Wir sind Ansprechpartner für Mitglieder, Kundinnen und Kunden aus unserem inzwischen großen Einzugsgebiet, die neben einem Besuch in der City uns ebenfalls aufsuchen. Oft sind Themen wie die schnelle Verschmutzung, die rückläufige Vielfalt des Einzelhandels und das persönliche Unsicherheitsempfinden Gesprächsstoff. Besonders an Markttagen oder bei Events auf den unterschiedlichen Plätzen ist die City jedoch gut besucht. Hier gilt es, anzuknüpfen und zu fördern. Dann herrscht überall Leben und gute Stimmung. Mehr Strahlkraft nach außen würde der City gut zu Gesicht stehen. Dortmund ist eine Metropole im Ruhrgebiet, dies sollte man hier auch erleben können. Individuelle Geschäfte, sei es mit Alleinstellungsmerkmalen, traditionell geprägt und qualitätsorientiert könnten in höherer Zahl zur Attraktivität beitragen.“ - - - - SUSANNE WANDERS-RUTSCH - - - - Die 58-jährige Bankkauffrau wohnt in Dortmund und geht jeden Morgen quer durch den Stadtgarten zur Dortmunder Volksbank. Sie und ihre insgesamt sieben Kolleginnen des Empfangs-Teams sehen tagtäglich mehrere Hundert Passant*innen, die an dem Glasbau vorbeikommen.
Bild: Stephan Schütze
Julia Wissert blickt in die Kamera.
„Die Theater- und Kulturlandschaft in der City blüht. Mit einer starken Kombination aus künstlerischer Innovation und kultureller Vielfalt bereichert sie die Innenstadt und zieht Menschen an. Wir zeigen Stücke aus verschiedenen kulturellen Zusammenhängen auch deshalb, weil sie Vorurteile abbauen und Verständnis fördern können. Einer Stadt wie Dortmund kann das helfen, ihre Identität aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und weiterzuentwickeln. Die offene und tolerante Stadtgesellschaft, die Vielfalt als Bereicherung betrachtet, braucht Inspiration und Resonanzraum. Eine finanziell gut aufgestellte Theaterlandschaft in der City trägt dazu bei und steigert so die Lebensqualität in der Stadt für alle.“ - - - - JULIA WISSERT - - - - ist seit der Spielzeit 2020/21 Intendantin des Schauspielhauses Dortmund. Ihr Vertrag wurde 2023 bis 2030 verlängert.
Bild: China Hopson
Ein junger Mann, Jannis Gousetis, vor einem Schild mit der Aufschrift Käthe-Kollwitz-Gymnasium
„Mit meinen Freunden verbringe ich oftmals meine Freistunden in der City. Ich fühle mich wohl dort. Mir gefällt vor allem, dass in der Stadt so viele Nationalitäten und Kulturen zu finden sind. Außerdem liegt alles zentral beieinander. Allerdings könnte es bunter und vor allem grüner sein. Man könnte beispielsweise die Fassaden begrünen. Für Jugendliche fehlt außerdem ein Begegnungszentrum, wo man sich tagsüber treffen kann. In Scharnhorst gibt es so etwas, dort können junge Menschen kostenlos Basketball oder Tischtennis spielen, aber auch Musik machen und in einem Tonstudio aufnehmen. Kann nicht in einem der freien Geschäfte in der Innenstadt ein Angebot für meine Generation eingerichtet werden?“ - - - - JANNIS GOUSETIS (17) - - - - ist seit zwei Jahren einer der Schülersprecher des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums, das am Ostwall in unmittelbarer Nähe zur Dortmunder City liegt.
Bild: Stephan Schütze
Schauspielerin und Kabarettistin Lioba Albus lächelt in die Kamera.
„Ich bin vor 23 Jahren für ein Engagement am Kinder- und Jugendtheater nach Dortmund gekommen – und geblieben. Das sagt doch schon viel über meine Liebe zu dieser Stadt aus. Da ich für Menschen auf die Bühne gehe, stehen die Menschen für mich auch im Vordergrund, wenn ich eine Stadt, eine Region sehr mag. Dortmunder sind direkt, bodenständig und haben einen herrlich trockenen, hintergründigen Humor. Als Schauspielerin liebe ich den Gauklerbrunnen sehr. Aber insgesamt gibt es in Dortmund einige Plätze, in die ich mich verliebt habe. Ich gehe gern über den Ostfriedhof und in der Bolmke spazieren. Wenn dann noch in einem Heimspiel des BVB gerade ein Tor fällt, hört man den Jubel bis in den Wald. In der Innenstadt würde ich mir wünschen, dass der große Umbruch, mit dem die Stadt zu kämpfen hat, genutzt würde, um in der Stadt mehr Grün- und Verweilzonen zu schaffen. Glück auf!“ - - - - LIOBA ALBUS - - - - Schauspielerin und Kabarettistin, stand seit 1991 mit insgesamt 13 Soloprogrammen auf diversen Bühnen und arbeitete darüber hinaus als Moderatorin, unter anderem für den WDR.
Bild: Olli Haas
Dr. Raphael von Hoensbroech steht auf einer Empore im Konzerthaus Dortmund.
„Es war mutig, das Konzerthaus im Brückstraßenviertel zu erbauen. Inzwischen ist klar: Die Entscheidung war gut und richtungsweisend. Unser Haus gehört heute als eines von nur vier deutschen Häusern zur European Concert Hall Organisation (ECHO), der Champions League der Konzerthäuser. Die City mit ihrer Vielfalt ist dabei nicht einfach nur ein Standort, sondern selbst ein Teil unseres Schaffens. Als erste Institution in Deutschland haben wir eine Abteilung für Community Music etabliert und binden unter anderem unsere Nachbarschaft im Brückviertel aktiv in unsere Arbeit ein. Wir nutzen Musik als Tool der Verständigung und bringen damit Menschen aller Nationen, Hintergründe und sozialen Umstände zusammen.“ - - - - DR. RAPHAEL VON HOENSBROECH - - - - Intendant des Konzerthauses Dortmund, ist Musikwissenschaftler sowie Kulturmanager und leitet seit 2018 das Konzerthaus Dortmund.
Bild: Marcel Maffei
Willi Nowakowski mit einer Schale Pommes in der Hand, im Hintergrund ist sein Imbiss-Stand Wurst Willi.
„Ich komme aus Köln und als ich das erste Mal auf dem Westenhellweg stand, dachte ich: 'Was für eine tolle Stadt, hier ist ja richtig was los!' Der Weihnachtsmarkt, die vielen Feste, diese ganzen kleinen Mosaiksteinchen haben Dortmund zu einer sehr interessanten, florierenden Metropole gemacht. Auch nach Corona und den Lockdowns ist es immer noch eine attraktive Fußgängerzone. Ich hoffe, es bleibt so, denn damit steht und fällt alles für jede Einzelne und jeden Einzelnen. Ich selbst kann nicht klagen und komme gut zurecht, auch wenn es etwas ruhiger geworden ist. Jedoch komme ich ja oft ins Gespräch mit Händlerinnen und Händlern hier vor Ort – und einige tun sich nun schwer, die hohen Mieten zu stemmen.“ - - - - WILLI NOWAKOWSKI - - - - Inhaber des Imbiss-Stands „WURST WILLI“, der seit 2005 seinen festen Platz auf dem Westenhellweg vor der Petrikirche hat.
Bild: Stephan Schütze
Norbert Dickel steht im Signal Iduna Park und hebt eine Hand in die Höhe.
„Für mich ist die City natürlich ganz eng mit unseren Meister-, DFB-Pokal- und Champions-League-Feiern verbunden. Wenn Wall und Friedensplatz sich in ein schwarzgelbes Meer verwandeln, bin ich heute noch genauso ergriffen wie vor über dreißig Jahren als aktiver Spieler. Die City ist das Herz, der Pulsgeber dieser Feiern, aber sie stiftet den Menschen auch ihre Identität. In solchen Momenten beweist sich, wie attraktiv und lebendig Dortmund sein kann. Dies sind Bilder, die in die ganze Welt hinausgehen.“ - - - - NORBERT DICKEL - - - - Lebende Dortmunder Legende als ehemaliger BVB-Fußballprofi und heutiger Stadionsprecher im Signal Iduna Park.
Bild: Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA
Torben Seifert vor dem Haupteingang der Thier Galerie in Dortmund.
"Über Dortmund habe ich vor meinem Start nicht wirklich Positives gehört, außer die Verbundenheit zum Fußball. Doch die Stadt bietet so viel mehr, wie ich in den ersten Monaten erleben konnte: Westfalenpark und Phoenixsee sind tolle Ausflugsziele – und ein besonderer Anziehungspunkt ist die Innenstadt. Wie die Thier-Galerie ist sie mehr als nur ein Ort des Einkaufens. Sie ist ein Ort des Erlebens und der Begegnung. Umso wichtiger ist es, dass alle Akteur*innen der Stadt sowie Politik und Verwaltung weiterhin eng zusammenarbeiten und an einem Strang ziehen. Mit dem geplanten Start eines Citymanagements sind die richtigen Weichen gestellt. Wichtig aber: Pläne sind gut, jedoch ist Tempo auch ein elementarer Baustein. Jeder und jede einzelne Bürger*in kann dabei anpacken, unsere City attraktiver zu gestalten." - - - - TORBEN SEIFERT - - - - Vorstandsmitglied im Cityring Dortmund, leitet die Thier-Galerie seit Oktober 2022. Der gebürtige Mecklenburger war bereits Chef von Shopping-Centern in Köln, München, Potsdam und Erlangen.
Bild: Stephan Schütze
Manuel Neukirchner neben einer Vitrine mit einem goldenen Fußball im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund.
„Das Deutsche Fußballmuseum flankiert mit seiner Lage zwischen Hauptbahnhof und Katharinentreppe den Eingang in die nördliche Innenstadt. Wir möchten an dieser markanten Stelle eine Verbindung zwischen der gewachsenen baulichen Struktur und dem kulturellen Leben schaffen. Mit unserem lebendigen Vorplatz ist bereits ein Gelenkpunkt zum öffentlichen Raum und eine durchgängig begeh- und nutzbare Plateauebene entstanden. Diese architektonische Steilvorlage gilt es, im Zusammenspiel mit den hier ansässigen Protagonist*innen der Dortmunder Kunst- und Kulturmeile permanent mit Leben zu füllen. Als inszenierter Raum, der ohne Eintrittskarte betreten werden kann, lädt das Museumsumfeld zum Verweilen ein – so wird es zu einem lebendigen Treffpunkt unserer Stadt.“ - - - - MANUEL NEUKIRCHNER - - - - Direktor des Deutschen Fußballmuseums und Vorsitzender der Geschäftsführung der DFB-Stiftung Deutsches Fußballmuseum GmbH. Als Gründungsdirektor verantwortete er von 2009 bis 2015 die inhaltliche, szenografische sowie bauliche Realisierung des Deutschen Fußballmuseums. Mit der letzten großen Museumsneueröffnung in Nordrhein-Westfalen setzte der gebürtige Essener neue Maßstäbe für eine erlebnisorientierte und multimediale Ausstellungsgestaltung.
Bild: Stephan Schütze
Eine junge Frau sitzt auf einer Frosch-Figur in einem Brunnen.
„Ich erlebe die Menschen in Dortmund als offen, hilfsbereit und voller Elan. Besonders beeindruckt haben mich der Schauraum Comic & Cartoon, das Sozial Ökologische Zentrum SÖZ mit seinen kostenlosen Angeboten, das Unterdruck-Kollektiv mit seiner Risografie- Werkstatt, das Welthaus, wo ich viel gearbeitet habe, und DORTMUND KREATIV, die sehr gut organisiert sind. Diese Projekte und die Menschen dahinter haben mich so begeistert, dass ich nach meinem Stipendium bleibe: nicht nur als Stadtbeschreiberin, sondern als Nachbarin.“ - - - - IKA SPERLING - - - - ist Comiczeichnerin und Illustratorin. Sie erhielt als erste Comiczeichnerin das Stipendium zur Stadtbeschreiberin in Dortmund.
Bild: Benito Barajas
Ein Mann mit Brille sitzt auf der Empore einer Kirche am Manual einer Orgel.
„Dortmund mit seiner lebendigen Innenstadt und den offenen, herzlichen Menschen besitzt eine besondere Energie, die mich in meiner Arbeit immer wieder inspiriert. Während der Adventszeit und des Weihnachtsmarktes finden viele in der mittelalterlichen Stadtkirche St. Reinoldi einen Moment der Ruhe – eine wohltuende Pause im geschäftigen Treiben der City. Mir liegt viel daran, diesen Ort mit Klang und Leben zu füllen – durch die eindrucksvolle Orgelanlage der Firma Mühleisen ebenso wie durch die Konzerte der hier beheimateten Ensembles, etwa des Dortmunder Bachchores. In Dortmunds zentraler Stadtkirche musizieren zu dürfen, empfinde ich als großes Privileg und anhaltende Freude.“ - - - - CHRISTIAN DRENGK - - - - ist seit 2019 Reinoldikantor in Dortmund und künstlerischer Leiter des Dortmunder Bachchores an St. Reinoldi.
Bild: Benito Barajas
Foto einer Frau mit gelber Schürze hinter der Theke eines Käse-Marktwagens.
„Ich mag den Markt und die Menschen hier in Dortmund, sie sind offen, nett, ehrlich und sagen, was sie denken. Vor allem der Wochenmarkt am Samstag hat sich in den letzten Jahren toll entwickelt, da herrscht eine ganz besondere Marktatmosphäre mit einer schönen Stimmung. Die Menschen verabreden sich hier oder treffen sich zufällig, trinken oder essen etwas zusammen, genießen das breite Angebot und kaufen ein – das hat eine gute Balance. Diese Geselligkeit finde ich wichtig für das Zusammenleben der Menschen in der Stadt. Gute Lebensmittel einkaufen und die hohe Aufenthaltsqualität auf dem Markt: Das ist für mich die Zukunft der Wochenmärkte. Eine Kundin sagte mal zu mir, der Besuch auf dem Wochenmarkt sei für sie ‚wie ein halber Tag Urlaub‘." - - - - MARIE-ELISABETH HARTKÄMPER - - - - ist diplomierte Käsesommelière und Markthändlerin. Seit 2013 ist sie regelmäßig und sehr gern mittwochs und samstags mit ihrem Käsestand auf dem Hansa Markt.
Bild: Benito Barajas
Foto einer Frau an einem Café-Tisch.
„Das Brückviertel ist schon seit Langem ein Bereich der City, in dem Menschen unterschiedlicher Kulturen und Altersklassen aufeinandertreffen und meistens auch gut klarkommen. Ein lebendiger Ort, der immer im Wandel ist. Die kulinarische Vielfalt hat weiter zugenommen – man kann sich fast durch alle Kontinente essen. So ein toller Ort birgt eine Menge Potenzial, etwas Neues zu erschaffen. Das Café Bäumchen ist mittendrin: Wir haben einen Ort etabliert, an dem man den Trubel der Stadt für einen Moment hinter sich lassen kann.“ - - - - STEPHANIE KAISER - - - - ist stellvertretende Leiterin und kreative Köchin aus Leidenschaft im Café Bäumchen an der Brückstraße. Das Café ist Teil des Sozialen Zentrums e. V.
Bild: Benito Barajas
Doris Schulenkorf sitzt in einer Sitzgruppe allein in einer Diskothek. Es handelt sich um den Club Oma Doris.
„Als ich das Tanzcafé 1976 eröffnete, gab es hier kein ähnliches Angebot. Ab 14 Uhr war täglich Tanztee – mit Damenwahl. Die Herren durften den Damen keinen Korb geben, sonst mussten sie für den Tag das Lokal verlassen. Jeden Tag spielte hier eine Kapelle, manchmal zwei. 1983 habe ich zusätzlich im Erdgeschoss den Leeds-Pub aufgemacht. In den 90er-Jahren begann mein Sohn Kai parallel zum Tanztee mit House-Veranstaltungen. Mein Enkel Ben war begeistert. Gut, hab ich gesagt, mach eine Lehre als Kaufmann und dann kannst du einsteigen, ich gehe in Rente. Und das hat er toll hingekriegt! Irgendwann hat Ben den ganzen Laden auf links gedreht. Und dann stand da der neue Name: Oma Doris. Da habe ich jetzt noch Tränen in den Augen. Nächstes Jahr ist 50-jähriges Jubiläum – und hier wird hoffentlich noch einmal so viele Jahre getanzt! Das Brückstraßenviertel war einfach schon immer anders als der Rest der City.“ - - - - DORIS SCHULENKORF - - - - hat 1976 das Tanzcafé Hösl an der Reinoldistraße, über dem Platz von Leeds, eröffnet. Sie ist in Dortmund geboren und immer noch gern in der Stadt unterwegs, allerdings nicht mehr zum Tanzen, eher zum Spazieren und Kaffee trinken. Seit 2012 führt ihr Enkel Ben Bolderson den Club, den er nach ihr umbenannt hat: Oma Doris
Bild: Benito Barajas
Rudolf Tewes sitzt vor dem Schriftzug Juwelier Tewes. Im Vordergrund sind Blumen.
„Dortmund bietet ein sehr gutes Umfeld, um zu leben und Geschäfte zu machen. Nach dem Abitur habe ich viele Orte Deutschlands kennengelernt: Schwäbisch Gmünd, Idar-Oberstein, Koblenz und Berlin. Aber ich bin gern nach Dortmund zurückgekehrt, um das elterliche Geschäft weiterzuführen. Ich mag das Getümmel an Markttagen ebenso wie die besinnliche Atmosphäre während der Cityringkonzerte. Unser Geschäft liegt im schönsten Abschnitt des Westenhellwegs nahe der Reinoldikirche und dem Alten Markt in einem guten Umfeld mit weiteren hochwertigen Einzelhandelsgeschäften. Wenn wir diese Vielfalt erhalten und vielleicht sogar wieder etwas ausbauen wollen, dann appelliere ich an die Dortmunderinnen und Dortmunder: Kaufen Sie bei Ihrem Fachhändler vor Ort!“ - - - - RUDOLF TEWES - - - -, Geschäftsführer der Carl Tewes GmbH, des ältesten Juweliergeschäfts in Dortmund. Das Unternehmen ist seit 200 Jahren in Familienbesitz. Juwelier Tewes stiftete bereits mehrere wertvolle Stücke für das Dortmunder Ratssilber, zuletzt aus Anlass des runden Geschäftsjubiläums einen Silber-Kerzenleuchter mit Gravur des neuen Markennarrativs für die Stadt: „Dortmund – Die Einzige ihrer Art“.
Bild: Benito Barajas
Katja Kortmann lächelt in die Kamera.
„Dortmund ist das Berlin des Ruhrgebiets – eine Stadt, die den urbanen Puls einer Metropole mit der herzlichen Bodenständigkeit eines Dorfes vereint. Hier sind wir die Hidden Champions, die unterschätzten Helden. Dortmund ist viel mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. Klar, der Fußball ist weltberühmt, aber das ist nur der Anfang. Unsere Innenstadt ist ein Paradies für Shopping-Liebhaber und bietet ein unvergleichliches Erlebnis, von der neuesten Mode bis zum handgebrauten Bier. Bei Sonnenschein verwandelt sich der riesige Biergarten mitten im Zentrum in einen Treffpunkt, der im ganzen Ruhrgebiet seinesgleichen sucht. Das beste Bier findet man am Alten Markt, die schicksten Schuhe auf dem Westenhellweg und die frischesten Lebensmittel auf unserem weitläufigen Wochenmarkt am Hansaplatz. Unsere „freie Schnauze“ ist nur eine der liebenswerten Eigenheiten, die uns ausmachen und die unsere Stadt so einzigartig machen.“ - - - - KATJA KORTMANN - - - -, Master of Hospitality and Tourism, ist Direktorin des Hotels Esplanade am Burgwall. Sie übernahm die Leitung des Hauses im Familienbesitz 2020 von ihrem Vater. Seit 2019 ist sie zudem stellvertretende Vorsitzende der Westfälischen Kaufmannsgilde und unterrichtet als Dozentin an der International School of Management (ISM Dortmund).
Bild: Stephan Schütze
Renaud Derbin auf dem Gelände von Phoenix West in Dortmund.
„Vor meinem Start bei Phoenix des Lumières in Hörde habe ich Dortmund hauptsächlich mit dem BVB verbunden. Bis zu meinem Umzug hatte ich auch nicht allzu viel in der Stadt unternommen. Seit ich hier lebe, habe ich eine Vielfalt an Kultur-, Spazier- und Erlebnismöglichkeiten entdeckt – in der City und darüber hinaus! In Dortmund wird viel für das Kultur- und Musikangebot unternommen. Zudem wird das Zusammensein gefördert – ‚Dortmund verbindet‘. Das finde ich sehr angenehm. Wenn alle Akteur*innen der Stadt sich weiterhin bemühen – und ich merke jeden Tag, dass das der Fall ist – die Stadt imagemäßig zu verbessern, wird sich die ganze Dynamik weiter behaupten. Wir haben während der Europameisterschaft erlebt, wie unsere Stadt die Kapazität hat, nicht nur als Fußballhauptstadt, sondern auch als wichtige Metropole in Richtung Kunst und Gastfreundschaft zu agieren! Das sollten wir Dortmunder*innen alle weiter aktiv unterstützen.“ - - - - RENAUD DERBIN - - - - bis Juli 2024 Museumsdirektor des Phoenix des Lumières. Das digitale Kunstzentrum in der Phoenixhalle präsentiert monumentale, immersive Ausstellungen, die großen Künstler*innen der Kunstgeschichte und der zeitgenössischen Kunst gewidmet sind.
Bild: Stephan Schütze
Thomas Schäfer neben einem Gemälde der Dortmunder City.
„Seit Jahren bezeichnet sich Dortmunds City zu Recht als Handelsplatz Nr. 1. Natürlich kann man das anders sehen, zumal vieles verbesserungswürdig ist, aber für welche Stadt gilt das nicht? Dennoch ist Dortmund attraktiv. Hohe Passantenfrequenzen zeigen, dass Menschen die City anziehend finden – leider nicht nur die potenzielle Kundschaft. Hier muss die Stadt Rahmenbedingungen wie Erreichbarkeit, Sicherheit und Sauberkeit garantieren. Das Angebot an Geschäften, Gastronomie, Kultur und Aufenthaltsmöglichkeiten ist vielfältig, wenn auch ausbaufähig. Hier sind Vermieterinnen und Vermieter und Unternehmen gefragt. Der Handel lädt mit inhabergeführten Fachgeschäften, diversen Filialbetrieben, Kauf- und Warenhäusern, einer abwechslungsreichen Fußgängerzone, interessanten Quartieren und einem feinen Einkaufscenter zum Shoppen ein. Also auf in die City – es lohnt sich!“ - - - - THOMAS SCHÄFER - - - - Geschäftsführer des Handelsverbands NRW Westfalen-Münsterland. Der Rechtswissenschaftler ist Experte für Einzelhandel. Seit 1993 ist er beim Handelsverband beschäftigt und steht seit 2011 an dessen Spitze.
Bild: Stephan Schütze
Susanne Wanders-Rutsch vor einer Fensterscheibe mit Blick auf zwei der Dortmunder Stadtkirchen.
„Seit zehn Jahren arbeite ich mit Blick auf die Betenstraße am Empfang der Dortmunder Volksbank. Da bekommt man vieles mit, was vor der Tür passiert. Wir sind Ansprechpartner für Mitglieder, Kundinnen und Kunden aus unserem inzwischen großen Einzugsgebiet, die neben einem Besuch in der City uns ebenfalls aufsuchen. Oft sind Themen wie die schnelle Verschmutzung, die rückläufige Vielfalt des Einzelhandels und das persönliche Unsicherheitsempfinden Gesprächsstoff. Besonders an Markttagen oder bei Events auf den unterschiedlichen Plätzen ist die City jedoch gut besucht. Hier gilt es, anzuknüpfen und zu fördern. Dann herrscht überall Leben und gute Stimmung. Mehr Strahlkraft nach außen würde der City gut zu Gesicht stehen. Dortmund ist eine Metropole im Ruhrgebiet, dies sollte man hier auch erleben können. Individuelle Geschäfte, sei es mit Alleinstellungsmerkmalen, traditionell geprägt und qualitätsorientiert könnten in höherer Zahl zur Attraktivität beitragen.“ - - - - SUSANNE WANDERS-RUTSCH - - - - Die 58-jährige Bankkauffrau wohnt in Dortmund und geht jeden Morgen quer durch den Stadtgarten zur Dortmunder Volksbank. Sie und ihre insgesamt sieben Kolleginnen des Empfangs-Teams sehen tagtäglich mehrere Hundert Passant*innen, die an dem Glasbau vorbeikommen.
Bild: Stephan Schütze
Julia Wissert blickt in die Kamera.
„Die Theater- und Kulturlandschaft in der City blüht. Mit einer starken Kombination aus künstlerischer Innovation und kultureller Vielfalt bereichert sie die Innenstadt und zieht Menschen an. Wir zeigen Stücke aus verschiedenen kulturellen Zusammenhängen auch deshalb, weil sie Vorurteile abbauen und Verständnis fördern können. Einer Stadt wie Dortmund kann das helfen, ihre Identität aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und weiterzuentwickeln. Die offene und tolerante Stadtgesellschaft, die Vielfalt als Bereicherung betrachtet, braucht Inspiration und Resonanzraum. Eine finanziell gut aufgestellte Theaterlandschaft in der City trägt dazu bei und steigert so die Lebensqualität in der Stadt für alle.“ - - - - JULIA WISSERT - - - - ist seit der Spielzeit 2020/21 Intendantin des Schauspielhauses Dortmund. Ihr Vertrag wurde 2023 bis 2030 verlängert.
Bild: China Hopson
Ein junger Mann, Jannis Gousetis, vor einem Schild mit der Aufschrift Käthe-Kollwitz-Gymnasium
„Mit meinen Freunden verbringe ich oftmals meine Freistunden in der City. Ich fühle mich wohl dort. Mir gefällt vor allem, dass in der Stadt so viele Nationalitäten und Kulturen zu finden sind. Außerdem liegt alles zentral beieinander. Allerdings könnte es bunter und vor allem grüner sein. Man könnte beispielsweise die Fassaden begrünen. Für Jugendliche fehlt außerdem ein Begegnungszentrum, wo man sich tagsüber treffen kann. In Scharnhorst gibt es so etwas, dort können junge Menschen kostenlos Basketball oder Tischtennis spielen, aber auch Musik machen und in einem Tonstudio aufnehmen. Kann nicht in einem der freien Geschäfte in der Innenstadt ein Angebot für meine Generation eingerichtet werden?“ - - - - JANNIS GOUSETIS (17) - - - - ist seit zwei Jahren einer der Schülersprecher des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums, das am Ostwall in unmittelbarer Nähe zur Dortmunder City liegt.
Bild: Stephan Schütze
Schauspielerin und Kabarettistin Lioba Albus lächelt in die Kamera.
„Ich bin vor 23 Jahren für ein Engagement am Kinder- und Jugendtheater nach Dortmund gekommen – und geblieben. Das sagt doch schon viel über meine Liebe zu dieser Stadt aus. Da ich für Menschen auf die Bühne gehe, stehen die Menschen für mich auch im Vordergrund, wenn ich eine Stadt, eine Region sehr mag. Dortmunder sind direkt, bodenständig und haben einen herrlich trockenen, hintergründigen Humor. Als Schauspielerin liebe ich den Gauklerbrunnen sehr. Aber insgesamt gibt es in Dortmund einige Plätze, in die ich mich verliebt habe. Ich gehe gern über den Ostfriedhof und in der Bolmke spazieren. Wenn dann noch in einem Heimspiel des BVB gerade ein Tor fällt, hört man den Jubel bis in den Wald. In der Innenstadt würde ich mir wünschen, dass der große Umbruch, mit dem die Stadt zu kämpfen hat, genutzt würde, um in der Stadt mehr Grün- und Verweilzonen zu schaffen. Glück auf!“ - - - - LIOBA ALBUS - - - - Schauspielerin und Kabarettistin, stand seit 1991 mit insgesamt 13 Soloprogrammen auf diversen Bühnen und arbeitete darüber hinaus als Moderatorin, unter anderem für den WDR.
Bild: Olli Haas
Dr. Raphael von Hoensbroech steht auf einer Empore im Konzerthaus Dortmund.
„Es war mutig, das Konzerthaus im Brückstraßenviertel zu erbauen. Inzwischen ist klar: Die Entscheidung war gut und richtungsweisend. Unser Haus gehört heute als eines von nur vier deutschen Häusern zur European Concert Hall Organisation (ECHO), der Champions League der Konzerthäuser. Die City mit ihrer Vielfalt ist dabei nicht einfach nur ein Standort, sondern selbst ein Teil unseres Schaffens. Als erste Institution in Deutschland haben wir eine Abteilung für Community Music etabliert und binden unter anderem unsere Nachbarschaft im Brückviertel aktiv in unsere Arbeit ein. Wir nutzen Musik als Tool der Verständigung und bringen damit Menschen aller Nationen, Hintergründe und sozialen Umstände zusammen.“ - - - - DR. RAPHAEL VON HOENSBROECH - - - - Intendant des Konzerthauses Dortmund, ist Musikwissenschaftler sowie Kulturmanager und leitet seit 2018 das Konzerthaus Dortmund.
Bild: Marcel Maffei
Willi Nowakowski mit einer Schale Pommes in der Hand, im Hintergrund ist sein Imbiss-Stand Wurst Willi.
„Ich komme aus Köln und als ich das erste Mal auf dem Westenhellweg stand, dachte ich: 'Was für eine tolle Stadt, hier ist ja richtig was los!' Der Weihnachtsmarkt, die vielen Feste, diese ganzen kleinen Mosaiksteinchen haben Dortmund zu einer sehr interessanten, florierenden Metropole gemacht. Auch nach Corona und den Lockdowns ist es immer noch eine attraktive Fußgängerzone. Ich hoffe, es bleibt so, denn damit steht und fällt alles für jede Einzelne und jeden Einzelnen. Ich selbst kann nicht klagen und komme gut zurecht, auch wenn es etwas ruhiger geworden ist. Jedoch komme ich ja oft ins Gespräch mit Händlerinnen und Händlern hier vor Ort – und einige tun sich nun schwer, die hohen Mieten zu stemmen.“ - - - - WILLI NOWAKOWSKI - - - - Inhaber des Imbiss-Stands „WURST WILLI“, der seit 2005 seinen festen Platz auf dem Westenhellweg vor der Petrikirche hat.
Bild: Stephan Schütze
Norbert Dickel steht im Signal Iduna Park und hebt eine Hand in die Höhe.
„Für mich ist die City natürlich ganz eng mit unseren Meister-, DFB-Pokal- und Champions-League-Feiern verbunden. Wenn Wall und Friedensplatz sich in ein schwarzgelbes Meer verwandeln, bin ich heute noch genauso ergriffen wie vor über dreißig Jahren als aktiver Spieler. Die City ist das Herz, der Pulsgeber dieser Feiern, aber sie stiftet den Menschen auch ihre Identität. In solchen Momenten beweist sich, wie attraktiv und lebendig Dortmund sein kann. Dies sind Bilder, die in die ganze Welt hinausgehen.“ - - - - NORBERT DICKEL - - - - Lebende Dortmunder Legende als ehemaliger BVB-Fußballprofi und heutiger Stadionsprecher im Signal Iduna Park.
Bild: Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA
Torben Seifert vor dem Haupteingang der Thier Galerie in Dortmund.
"Über Dortmund habe ich vor meinem Start nicht wirklich Positives gehört, außer die Verbundenheit zum Fußball. Doch die Stadt bietet so viel mehr, wie ich in den ersten Monaten erleben konnte: Westfalenpark und Phoenixsee sind tolle Ausflugsziele – und ein besonderer Anziehungspunkt ist die Innenstadt. Wie die Thier-Galerie ist sie mehr als nur ein Ort des Einkaufens. Sie ist ein Ort des Erlebens und der Begegnung. Umso wichtiger ist es, dass alle Akteur*innen der Stadt sowie Politik und Verwaltung weiterhin eng zusammenarbeiten und an einem Strang ziehen. Mit dem geplanten Start eines Citymanagements sind die richtigen Weichen gestellt. Wichtig aber: Pläne sind gut, jedoch ist Tempo auch ein elementarer Baustein. Jeder und jede einzelne Bürger*in kann dabei anpacken, unsere City attraktiver zu gestalten." - - - - TORBEN SEIFERT - - - - Vorstandsmitglied im Cityring Dortmund, leitet die Thier-Galerie seit Oktober 2022. Der gebürtige Mecklenburger war bereits Chef von Shopping-Centern in Köln, München, Potsdam und Erlangen.
Bild: Stephan Schütze
Manuel Neukirchner neben einer Vitrine mit einem goldenen Fußball im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund.
„Das Deutsche Fußballmuseum flankiert mit seiner Lage zwischen Hauptbahnhof und Katharinentreppe den Eingang in die nördliche Innenstadt. Wir möchten an dieser markanten Stelle eine Verbindung zwischen der gewachsenen baulichen Struktur und dem kulturellen Leben schaffen. Mit unserem lebendigen Vorplatz ist bereits ein Gelenkpunkt zum öffentlichen Raum und eine durchgängig begeh- und nutzbare Plateauebene entstanden. Diese architektonische Steilvorlage gilt es, im Zusammenspiel mit den hier ansässigen Protagonist*innen der Dortmunder Kunst- und Kulturmeile permanent mit Leben zu füllen. Als inszenierter Raum, der ohne Eintrittskarte betreten werden kann, lädt das Museumsumfeld zum Verweilen ein – so wird es zu einem lebendigen Treffpunkt unserer Stadt.“ - - - - MANUEL NEUKIRCHNER - - - - Direktor des Deutschen Fußballmuseums und Vorsitzender der Geschäftsführung der DFB-Stiftung Deutsches Fußballmuseum GmbH. Als Gründungsdirektor verantwortete er von 2009 bis 2015 die inhaltliche, szenografische sowie bauliche Realisierung des Deutschen Fußballmuseums. Mit der letzten großen Museumsneueröffnung in Nordrhein-Westfalen setzte der gebürtige Essener neue Maßstäbe für eine erlebnisorientierte und multimediale Ausstellungsgestaltung.
Bild: Stephan Schütze

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Mehr zur Cityentwicklung

Citymanagement

Das Citymanagement als Schaltzentrale der City motiviert, vernetzt, berät, fördert und bringt eigene Impulse ein.

Anmietungs-Fonds

Die City beleben und Leerstände vermeiden – dabei hilft die Förderung des Anmietungs-Fonds.

Einkaufende auf dem Westenhellweg
Bild: Anja Cord
City-Fonds

Private Projekte und Initiativen zur Stärkung der City unterstützt der City-Fonds mit bis zu 90.000 Euro im Jahr. Für zwei Projekte hat der Fondsbeirat 2024 bereits Förderungen bewilligt.

Prüfung eines Sanierungsgebiets

Die Stadt prüft, ob eine städtebauliche Sanierungsmaßnahme für die City geboten ist.

Stadtplan der Dortmunder City mit eingezeichneten Grenzen des Sanierungsverdachtsgebiets.
Bild: Stadt Dortmund
City-Projekte

Mit vielen Projekten entwickelt die Stadt Dortmund gemeinsam mit Partner*innen die City weiter.

Parksuchverkehr soll im Rosental der Vergangenheit angehören, das besondere Flair des Viertels dank einer Fußgängerzone auch im Straßenraum erlebbar werden.
Bild: Stadt Dortmund / Anja Cord
Konzepte und Grundlagen

Masterpläne, Konzepte und Förderprogramme bilden das Fundament für konkrete Projekte.

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