Arzneimittel
Medikationsplan
Hast Du 'nen Plan?
Unter diesem Titel haben sich die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe, die Apothekerkammer Westfalen-Lippe und das Gesundheitsamt der Stadt Dortmund zusammengeschlossen, um die Öffentlichkeit über den bundeseinheitlichen Medikationsplan (BMP) zu informieren.
Auf dem BMP sind alle Medikamente in der Dosierung gelistet, die eine Person regelmäßig einnimmt. Und zwar sowohl die verordneten, als auch die freiverkäuflichen Präparate und Nahrungsergänzungsmittel. Patient*innen können auf diese Weise gut den Überblick über Ihre Medikamente behalten. Haus-, Zahn- und Fachärzt*innen sowie Apotheker*innen können auf einen Blick Unverträglichkeiten und Wechselwirkungen erkennen und vermeiden.
Gerade in Zeiten einer älter werdenden Gesellschaft und steigender chronischer Erkrankungen ist eine gute Übersicht über alle eingenommenen Medikamente von großer Bedeutung. Dadurch wird die Therapie sicherer.
Wichtig ist es, den Medikationsplan in Paperform stets bei sich zu führen. Insbesondere sollte er bei ärztlichen Behandlungen, in der Apotheke oder im Krankenhaus vorgelegt werden.
Kampagne mit Handzetteln und Plakaten
Den bundeseinheitlichen Medikationsplan (BMP) gibt es bereits seit 2016, jedoch ist er noch nicht in allen Köpfen der Gesellschaft angekommen. Um die Vorteile des Medikationsplans bekannter zu machen, haben die drei Akteure das sozialpharmazeutische Projekt "Hast Du 'nen Plan?" auf den Weg gebracht. In über 100 Apotheken, 20 Krankenhäusern und 800 Hausarztpraxen wird die Werbetrommel für den Medikationsplan bis zum Herbst 2024 über
Gesetzlicher Anspruch
Auf die Ausstellung des BMP haben viele Menschen einen gesetzlichen Anspruch, wenn sie mindestens drei verordnete Medikamente über einen Zeitraum von mindestens vier Wochen einnehmen. Medikationspläne können durch Haus-, Zahn- und Fachärzt*innen und in Apotheken ausgestellt werden. Es handelt sich dabei um abrechenbare Leistungen der privaten und der gesetzlichen Krankenkassen.
Lassen Sie sich in Ihrer Hausarztpraxis oder in Ihrer Apotheke beraten!
Links und Downloads
Weitere Informationen zum Medikationsplan
Eine Kampagne von:
Hier finden Sie Informationen, wie Eltern ihre Kindern bei banalen Krankheiten wie Husten, Durchfall, Bauchschmerzen etc. helfen können.
Informationen zu Schwangerschaft und Eltern sein in Dortmund
Veröffentlichung von Ergebnisberichten nach § 14 Abs. 9 des Wohn- und Teilhabegesetzes NRW (WTG) von Einrichtungen in Dortmund
Informationen zur Dortmunder Gesundheitskonferenz
Eine Übersicht zum UN Nachhaltigkeitsziel Nummer 3: Gesundheit und Wohlergehen.
Informationen über spezielle Hilfen für Kinder in Dortmund
Qualitative Seniorenpflege in Dortmund. Entdecken Sie unsere acht Seniorenheime mit umfassender Pflege und Betreuung für über 1000 Senior*innen.
Informationsangebot für Eltern von Kindern mit unterschiedlichen chronischen Erkrankungen.
Informationen zum Schwerbehindertenrecht des Gemeinsamen Versorgungsamtes der Städte Dortmund, Bochum und Hagen erhalten Sie hier.
Informationen zu Klima und klimatischen Gesundheitsbelastungen sowie zu Hitze und ihre gesundheitlichen Folgen.
Unterstützung und Beratung bei psychischen Problemen und Suchterkrankungen.
Die gemeinsame Initiative in NRW Regionalbüro Alter, Pflege & Demenz fördert Strukturentwicklung & Lebensqualität für Pflegebedürftige & Angehörige.
Informationen zu sozialer Gesundheitsversorgung für Menschen ohne Krankenversicherung, in Obdach- und Wohnungslosigkeit, mit Suchterkrankungen.
Arzneimittelüberwachung und Betäubungsmittelwesen. Expertise im Gesundheitsbereich für sichere Anwendung von Medikamenten und Betäubungsmitteln.
Die Stadt Dortmund bietet vielfältige Gesundheitsangebote für Erwachsene.