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Psychatrie und Sucht

Psychosoziales Adressbuch

Bild: Adobe Stock / De Visu
Eine jüngere Frau umarmt eine alte Frau in ihrer Wohnung, beide lachen
Bild: Adobe Stock / De Visu

Auf dieser Seite finden Sie einen umfassenden Überblick über die psychiatrischen und psychosozialen Versorgungsangebote in Dortmund. Ergänzend sind auch überregionale Anlaufstellen aufgeführt, die im Rahmen psychosozialer Beratung oder psychiatrischer Unterstützung häufig genutzt werden.

Die Übersicht erleichtert die Orientierung in einer vielfältigen Angebotslandschaft und unterstützt Fachkräfte dabei, passende Hilfen schnell zu identifizieren, Kontakte herzustellen und Weitervermittlungen gezielt vorzunehmen. So können Unterstützungsangebote frühzeitig, fachkundig und effizient genutzt werden.

Zahlreiche Links führen direkt zu den jeweiligen Einrichtungen. Ein ausführlicheres Dokument mit detaillierten Beschreibungen und neben den Links auch den Adressen steht hier zum Download bereit:

Psychosoziales Adressbuch, 2 MB, PDF

Übersetzung / Translation

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Hinweis

Eine Garantie für die Vollständigkeit und Richtigkeit aller hier gemacht Angaben wird nicht gegeben. Änderungen und Irrtümer bleiben vorbehalten.

Wenn Sie einen Fehler in den hier dargestellten, regelmäßig sorgsam überprüften Angeboten finden oder selbst mit einem Angebot gern hier verteten wären, melden Sie sich bitte per E-Mail unter krudolphi@stadtdo.de

Soziale Notlagen

Für Angebote speziell für Kinder, Jugendliche und Eltern springe zum Abschnitt "Junge Menschen"

Allgemein

Schwangerschaftsberatung

Sozialberatung

Schulden

Wohnungslosigkeit

Wohnungslosigkeit

Bild: Adobe Stock / kuarmungadd
Suppe wird in eine Schüssel gegossen
Bild: Adobe Stock / kuarmungadd

Das Sozialamt der Stadt Dortmund hat alle wichtigen Informationen zu Hilfen bei (drohender) Wohnungslosigkeit auf einer Website zusammengetragen:

Erhalt der selbständigen Lebensführung

Praktische Hilfe zum Erhalt der selbständigen Lebensführung in der eigenen Wohnung bei Krankheit oder Behinderung leisten die Sozialstationen oder ambulanten bzw. mobilen Pflegedienste und die Mobilen Sozialen Dienste (zum Beispiel „Unterstützung im Alltag“). Informationen dazu finden Sie unter:

Wohnungsverlust

Sicherstellung der Ernährung

Treffs/Aufenthalt

Medizinische Versorgung

Unterkunft

Stadt Dortmund - Sozialamt - Zentrales Wohnraum- und Belegungsmanagement, Verwaltung der Übergangseinrichtungen
Anschrift und Erreichbarkeit
Kontakt
Anschrift
Luisenstr. 11-13
44137 Dortmund

Öffnungszeiten nach individueller Terminvereinbarung

Öffnungszeiten
  • Montag
    bis
  • Dienstag
    bis
  • Mittwoch
    Geschlossen
  • Donnerstag
    bis
  • Freitag
    bis
  • Samstag
    Geschlossen
  • Sonntag
    Geschlossen

Übernachtungsstellen

Frauenübernachtungsstelle (Nortkirchenstr. 15)

Übernachtungsstelle für Frauen, auch mit Kindern, 24-stündige Aufnahmemöglichkeit, Aufenthalt auch während des Tages, Notversorgung (Lebensmittel, Hygieneartikel, Bekleidung).
+49 231 5677280 Website

GAP JUMP Übernachtungsstelle für junge Erwachsene von 18 bis 27 Jahren (Am Beilstück 48)

Fachliche Erstberatung, Alltagsunterstützung, Krisen- und Notfallhilfe, Begleitung, Perspektiventwicklung und tagesstrukturierende Angebote, Notversorgung bei Bedarf, Übernachtungsangebot und durchgehender Aufenthalt, Möglichkeit der Essenszubereitung und Wäsche zu waschen, 24 Std. geöffnet mit Betreuung vor Ort, Neuaufnahmen nur nach Infogespräch!
+49 231 47533648

Männerübernachtungssstelle (Unionstraße 33)

Fachliche Erstberatung, Alltagsunterstützung, Krisen- und Notfallhilfe, Notversorgung mit Lebensmitteln, Hygiene und Kleidung, Übernachtungsmöglichkeit und Aufenthalt (außer Mo-Fr 8.00-12.00) für wohnungslose Männer, Möglichkeit der Essenszubereitung und Wäsche zu waschen, separater Bereich für junge Erwachsene „Grip Spot“.
+49 231 149781

Notschlafstelle für wohnungslose Drogenabhängige (Schwanenwall 42)

Übernachtungsstelle für wohnungslose Frauen und Männer, die illegale Drogen konsumieren oder von ihnen abhängig sind, respektive substituiert werden, die Zuweisung für die Notschlafstelle erfolgt über die zentrale Clearingstelle „Wohnen“ der Stadt Dortmund.
+49 231 47737632 Website

Wohneinrichtungen

LSBTIQ*

Sexuell übertragbare Erkrankungen

Prostitution

Gewalt

Straffälligkeit

Bahnhofsmission

Hospize und Trauerbegleitung

Psychisch erkrankte Menschen

Psychosoziale Beratung: Beratungsstellen bieten psychosoziale Beratung bei allgemeinen (z. B. Ehe- und Lebensberatung) oder speziellen Lebensproblemen (z. B. Schuldnerberatung, Schwangerschaftskonfliktberatung). Das Spektrum der zur Anwendung kommenden Verfahren ist sehr breit und von Beratungsstelle zu Beratungsstelle verschieden. Der Zugang zur Beratung ist kostenlos. Teilweise bestehen Wartezeiten. Psychotherapie oder psychiatrische Behandlung im Sinne des Krankenversicherungsrechts kann von Beratungsstellen nicht durchgeführt werden.

Psychiatrische Behandlung: Die Psychiatrie ist die medizinische Fachrichtung zur Diagnose und Behandlung psychischer Störungen. Sie entwickelte sich aus der früheren Nervenheilkunde, die sowohl Psychiatrie als auch Neurologie umfasste. Die Psychosomatische Medizin bildet heute ein eigenes Fachgebiet und verbindet Innere Medizin und Psychiatrie.

Psychotherapie: Psychotherapie umfasst die Diagnostik und Behandlung psychischer und psychosomatischer Erkrankungen sowie Leidenszustände und Verhaltensstörungen. Sie nutzt wissenschaftlich anerkannte verbale und nonverbale psychologische Verfahren.

Gesundheitsamt Dortmund

Sozialpsychiatrischer Dienst

Bild: Elke Brinkmann-Pytlik
Gesundheitsamt Dortmund, Standort des Sozialpsychiatrischen Dienstes
Gesundheitsamt Dortmund, Standort des Sozialpsychiatrischen Dienstes
Bild: Elke Brinkmann-Pytlik

Der Sozialpsychiatrische Dienst (SpDi) Dortmund ist eine kommunale Facheinrichtung des Gesundheitsamtes und richtet sich an Menschen mit psychischen Erkrankungen sowie an Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen im Bereich Alkohol und Drogen. Er gliedert sich in drei Fachdienste:

  • den Fachdienst für Menschen mit psychischen Erkrankungen
  • den Fachdienst für Menschen mit Alkoholerkrankungen
  • den Fachdienst für Menschen mit Drogenerkrankungen

Die Angebote umfassen Beratung, Begleitung und Krisenintervention sowie verschiedene Gruppen- und Gesprächsangebote. Ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit ist die aufsuchende Tätigkeit in Form von Hausbesuchen und einzelfallbezogener Begleitung im Lebensumfeld. Darüber hinaus ist der SpDi regelmäßig in psychosozialen Einrichtungen und Treffpunkten der Zielgruppen präsent. Dies ermöglicht eine niedrigschwellige Erreichbarkeit auch für Menschen, die Angebote nicht eigenständig aufsuchen können. Der SpDi arbeitet eng mit psychiatrischen Kliniken, sozialen Diensten und weiteren Fachstellen zusammen und übernimmt koordinierende Aufgaben im Rahmen der kommunalen Versorgungsstruktur.

Angeboten werden außerdem

  • ein offener Gesprächskreis für Angehörige psychisch kranker Menschen
  • eine moderierte Abstinenzgruppe für alkoholkranke Menschen
  • eine Sprechstunde Genesungsbegleitung

Sozialpsychiatrischer Dienst
Anschrift und Erreichbarkeit
Kontakt
Anschrift
Hoher Wall 9-11 , 2. Obergeschoss
44137 Dortmund

Das Gebäude ist über eine Geländer-Rampe und einen Aufzug barrierefrei erreichbar.

Öffnungszeiten
  • Montag
    bis
  • Dienstag
    bis
  • Mittwoch
    bis
  • Donnerstag
    bis
  • Freitag
    bis
  • Samstag
    Geschlossen
  • Sonntag
    Geschlossen

Mobiler Medizinischer Dienst

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Behandlungszimmer Fachdienst Soziale Gesundheitsversorgung
In den Räumen an der Bornstraße behandelt der Mobile Medizinische Dienst Menschen, die sonst kaum Zugang zur Gesundheitsversorgung haben.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Der mobile medizinische Dienst ist Teil der Fachdienstes Soziale Gesundheitsversorgung.

Der Fachdienst Soziale Gesundheitsversorgung mit dem mobilen medizinschen Dienst richtet sich an Menschen, die wohnungs- oder obdachlos sind, Menschen, die nicht krankenversichert sind, Menschen, die heroin- oder opiatabhängig sind und Menschen in anderen schwierigen Lebenslagen. Er bietet:

  • Psychiatrische Behandlung und Versorgung für wohnungslose und nicht krankenversicherte Menschen
  • Psychosoziale Beratung und Begleitung

Mobiler Medizinischer Dienst
Anschrift und Erreichbarkeit
Kontakt
Anschrift
Bornstr. 239
44145 Dortmund

Mobilitätsbeeinträchtigte Besucher*innen bitte klingeln, damit wir Ihnen beim Zugang ins Gebäude helfen können.

Kinder- und Jugendärztlicher Dienst, Aufsuchende Elternberatung

Bild: Adobe Stock / Pixel-Shot
Schwangere mit einer anderen Frau im Gespräch
Bild: Adobe Stock / Pixel-Shot

Freiwilliges, kostenfreies Angebot für Dortmunder Familien mit besonderem Beratungsbedarfen.

Stadt Dortmund - Gesundheitsamt - Kinder - und Jugendgesundheitsdienst - Aufsuchende Elternberatung
Anschrift und Erreichbarkeit
Kontakt
Anschrift
Hoher Wall 9-11
44137 Dortmund

Nur nach telefonischer / schriftlicher Vereinbarung

Krisenzentrum Dortmund

Das Krisenzentrum Dortmund ist eine Fachberatungsstelle für ambulante Krisenintervention und Suizidprävention. Sie bietet erwachsenen Dortmunder Bürger*innen in akuten Lebenskrisen, bei Selbsttötungsgedanken oder nach Selbsttötungsversuch ein kurzfristiges kostenfreies Beratungsangebot ohne Voraussetzungen.

Im Bedarfsfall kann die Krisenberatung durch die psychotherapeutische Sprechstunde bzw. Akutbehandlung und eine begleitende psychiatrische Behandlung erweitert werden. Dies geschieht in enger Kooperation mit der psychiatrischen Institutsambulanz der Knappschaft Kliniken Westfalen GmbH in Lütgendortmund.

Ambulante Behandlung

Psychiatrische und psychotherapeutische Behandlung

Detaillierte Informationen zur Psychotherapie finden Sie z. B. in dem Onlineangebot der Bundes-Psychotherapeutenkammer „Wege zur Psychotherapie“. Das Angebot kann auch in englischer und türkischer Sprache genutzt werden.

Die Terminservicestelle (TSS) der KVWL unterstützt gesetzlich Krankenversicherte bei der Suche nach einem Termin für „Psychotherapeutische Sprechstunden“ (Erstgespräche) und ggf. im Anschluss Termine für Akutbehandlungen/dringende probatorische Sitzungen. Sie vermittelt keine Therapieplätze.

An dieser Stelle verzichten wir auf die Auflistung einzelner Therapeut*innen. Auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe kann über die elektronische Arzt- und Psychotherapeutensuche nach passenden Behandelnden gesucht werden. Dort lassen sich Fachgebiete, Zusatzqualifikationen, Schwerpunkte, Sprachen, Barrierefreiheit und spezielle psychotherapeutische Verfahren (z. B. Verhaltenstherapie) filtern. Gesetzliche Krankenkassen stellen ihren Versicherten außerdem Verzeichnisse von Psychotherapeut*innen zur Verfügung.

In der Pdf-Version des Psychosozialen Adressbuchs , 2 MB, PDF sind Therapeut*innen verzeichnet, sofern Sie einen Eintrag erbeten hatten.

Institutsambulanzen

Psychisch erkrankte Menschen, die eine besonders intensive, krankenhausnahe Behandlung brauchen oder von der regulären ambulanten Versorgung kaum erreicht werden, können in Psychiatrischen Institutsambulanzen passende Unterstützung erhalten.

Psychiatrische häusliche Krankenpflege

Die Psychiatrische häusliche Krankenpflege, auch ambulante Psychiatrische Pflege, ist eine aufsuchende Unterstützung für psychisch erkrankte Menschen. Sie hilft dabei, den Alltag stabiler und selbständiger zu bewältigen und therapeutische Maßnahmen wahrzunehmen. Sie kann nach § 37 SGB V als zuzahlungspflichtige Leistung verordnet werden – durch Ärzt*innen verschiedener Fachrichtungen sowie Psychologische und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen.

Psychiatrische häusliche Krankenpflege kann zur Vermeidung eines Klinikaufenthalts, nach einer stationären Behandlung, als Regelindikation oder im begründeten Einzelfall verordnet werden. Grundlage ist die Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses.

Die Versorgung erfolgt durch geeignete Pflegedienste, mit denen die Krankenkassen Verträge nach § 132a Abs. 2 SGB V schließen. Eine laufend aktualisierte Übersicht findet sich auch unter:

Ambulante Soziotherapie

Soziotherapie unterstützt schwer psychisch erkrankte Menschen dabei, notwendige ärztliche und psychotherapeutische Behandlungen überhaupt wahrnehmen zu können. Sie hilft durch Motivation, Anleitung und Training dabei, Alltagsstrukturen aufzubauen, psychosoziale Schwierigkeiten zu verringern und Behandlungen selbständig zu nutzen. Soziotherapie kann von Ärzt*innen diverser Fachrichtungen sowie Psychologischen Psychotherapeut*innen und Kinder- und Jugendlichen-psychotherapeut*innen verordnet werden und bedarf in der Regel der vorherigen Genehmigung durch die Krankenkasse.

Ambulante Ergotherapie

Ergotherapie ist eine von Ärzt*innen verordnungsfähige Leistung der Krankenkassen. Sie unterstützt Menschen dabei, motorische, sensorische, psychische oder kognitive Einschränkungen zu verbessern, auszugleichen oder besser damit umzugehen. Ziel ist es, wichtige Alltagsaktivitäten wieder ausführen und am Leben teilhaben zu können. Sie wird nicht nur bei psychischen Erkrankungen eingesetzt, sondern auch z. B. bei Erkrankungen des Bewegungs- oder Nervensystems. Ergotherapie findet meist in Praxen statt, kann aber auch Teil von Kontaktstellen, Tagesstätten oder tagesstrukturierenden Angeboten sein.

An dieser Stelle verzichten wir auf eine Einzelauflistung. Anbietende finden Sie über die Suchfunktion auf der Heilmittelerbringerliste des GKV Spitzenverbandes:

Teilstationäre Behandlung/Tagesklinik

Die teilstationäre Behandlung schließt die Lücke zwischen ambulanter und vollstationärer Therapie. Die Kosten für die Behandlung übernimmt in der Regel die Krankenkasse.

Stationäre Behandlung

Medizinische Rehabilitation

Medizinischen Rehabilitation soll eine drohende oder bestehende Behinderung oder Pflegebedürftigkeit abwenden oder mildern bzw. deren Verschlimmerung vermeiden. So soll insbesondere die Erwerbsfähigkeit wiederhergestellt oder verbessert werden.

Soziale Teilhabe

Tagesgestaltung

Bild: © AWO Tagespflege Dortmund
Ein Mann sitzt mit einer älteren Frau am Tisch und spielt mit einem großen Mensch-Ärger-Dich-Nicht Brett Spiel.
Bild: © AWO Tagespflege Dortmund

Tagesstrukturierende Angebote richten sich an Menschen, die weder einen allgemeinen Beruf ausüben können noch in Werkstätten für Menschen mit Beeinträchtigung arbeiten. Sie geben sinnvolle Beschäftigung, strukturieren den Tagesablauf und können Halt geben.

Tagesstätten sind niedrigschwellige, tagesstrukturierende Angebote für erwachsene Menschen mit psychischen Behinderungen, die in ihrer eigenen Wohnung leben, jedoch nicht erwerbsfähig sind oder (noch) nicht in der Lage sind, in einer Werkstatt tätig zu sein.

Kontaktstellen und/oder Kontaktclubs sind offene Treffpunkt Erwachsene mit psychischen Erkrankungen. Sie bieten Möglichkeiten für Begegnung und Gespräche sowohl zu Fachleuten als auch weiteren Betroffenen. Besuchende können dort gemeinsam Freizeit verbringen und erhalten Unterstützung bei der Alltags- und Krankheitsbewältigung. Nicht selten sind sie die Vorstufe zum Besuch einer Tagesstätte.

Wohnassistenz

Bild: Stadt Dortmund / Markus Mielek
Zwei Personen tragen einen Karton. Im Hintergrund steht ein beladenes Auto und weiter Umzugskisten, Lampe und eine Blume
Bild: Stadt Dortmund / Markus Mielek

Unter den Leistungen aus dem Bereich der Wohnassistenz werden das Ambulant bzw. Intensiv Betreute Wohnen und die besonderen Wohnformen zusammengefasst.

Als Ambulant (ABW) bzw. Intensiv (IBW) Betreutes Wohnen bezeichnet man professionelle Unterstützungsleistungen, die es erwachsenen Menschen mit einer psychischen Erkrankung, einer geistigen Behinderung oder einer schwerwiegenden Suchterkrankung ermöglichen, in ihrer eigenen Wohnung oder in einer Wohngemeinschaft zu leben. Die Unterstützung erfolgt durch Fachpersonal, das die Betroffenen mehrmals in der Woche besucht und bei der Bewältigung des Alltags hilft. Es kann sich dabei um Hilfen im Haushalt handeln oder um die Unterstützung beim Umgang mit Behörden, im Freizeitbereich oder bei der Bewältigung materieller und beruflicher Probleme.

Die besondere Wohnform ist im Eingliederungshilferecht der Begriff für die ehemalige stationäre Wohnhilfe (früher auch „Wohnheim“). In den besonderen Wohnformen wohnen in der Regel Menschen, die aufgrund ihrer Erkrankung nicht in der Lage sind, eigenständig in einer Wohnung zu wohnen.

Verantwortlicher Kostenträger für die Leistungen aus dem Bereich der Wohnassistenz ist zumeist der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL-Inklusionsamt Soziale Teilhabe) in MünsterJe nach Fallkonstellation und Art der beantragten Leistung kommt auch eine Antragstellung bei anderen Rehabilitationsträger*innen wie der Krankenkasse, der Agentur für Arbeit, der gesetzlichen Unfallversicherung oder der Rentenversicherung in Betracht. Eine laufend aktualisierte Übersicht von Einrichtungen zur Wohnassistenz ist auch zu finden unter:

ABW und IBW

Besondere Wohnformen

Pflegeeinrichtungen

Sonstige Angebote

Ältere Menschen

Informationen zum sozialpsychiatrischen Dienst finden Sie im Abschnitt "Psychisch erkrankte Menschen"

Seniorenbüros

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Zwei Senioren, die über den Hörder Neumarkt laufen
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

In Dortmund bieten Mitarbeitende der Stadt und der Freien Wohlfahrtspflege gemeinsam Beratung und Unterstützung an. Durch ihre enge Zusammenarbeit mit Angeboten aus Pflege, Gesundheit, Wohnen, Freizeit und Begegnung kann die Versorgung gut auf die persönliche Situation abgestimmt werden.

Seit 2006 bauen die Dortmunder Seniorenbüros in allen Stadtbezirken Netzwerke für ältere Menschen auf. Engagierte Bürger*innen sowie professionelle Anbietende setzen sich gemeinsam für eine gute Lebensqualität im Quartier ein. Durch gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit werden die vielfältigen Angebote im Stadtbezirk bekannt gemacht.

Gerontopsychiatrie

Pflege

Wegweiser Pflege

Es gibt in Dortmund eine Vielzahl an Pflege- und Betreuungsangeboten sowie ein breites Spektrum an praktischen Hilfen für den Alltag. Der "Dortmunder Wegweiser Pflege" bietet darüber einen Überblick. Die Daten basieren grundsätzlich auf Angaben der Dienste und Einrichtungen. Sie werden in enger Zusammenarbeit vom Sozialamt der Stadt Dortmund laufend aktualisiert.

Pflegeberatung

Bild: Stadt Dortmund / Stefanie Tiews
Beratungssituation zwischen drei Personen im Büro.
Bild: Stadt Dortmund / Stefanie Tiews

Pflegeberatungsstellen bieten Informationen zu Leistungen, Hilfsmitteln und Entlastungsangeboten sowie Hilfe bei Anträgen und organisatorischen Fragen rund um die Pflege. In der Pflegedatenbank NRW kann nach einer Pflegeberatung in Ihrer Nähe gesucht werden:

Pflegestützpunkte

In Pflegestützpunkten erhalten ältere und jüngere Menschen mit Pflegebedarf eine wohnort- und bürgernahe Beratung und Hilfe rund um das Thema Pflege. Bedienstete der Krankenkassen und der Stadt Dortmund bieten Ihnen kompetente Unterstützung aus einer Hand mit der direkten Vernetzung zur Kommune, zu den Pflege- und Krankenkassen oder zu den Leistungsanbietenden, Selbsthilfegruppen und ehrenamtlichen Helfenden. Informationen hierzu erhalten Sie bei den Krankenkassen.

Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz

Die Regionalbüros Alter, Pflege und Demenz sind eine gemeinsame Initiative des Landes NRW und der Pflegekassen. Sie unterstützen die Weiterentwicklung der Angebote in den Bereichen Alter, Pflege und Demenz. Dazu informieren, beraten und begleiten sie Fachkräfte und Ehrenamtliche und tragen so zu besseren Lebensbedingungen für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bei.

Das Regionalbüro Dortmund wird von der Stadt Dortmund gemeinsam mit der LWL-Klinik Dortmund getragen. Zuständig ist es für Dortmund, Hagen, den Kreis Unna und den Märkischen Kreis.

Psychiatrische Pflege

Ambulante psychiatrische Krankenpflege siehe Abschnitt 2 . Eine laufend aktualisierte Übersicht aller Dortmunder Pflegedienste findet sich auch unter:

Junge Menschen

Es ist an dieser Stelle weder möglich noch beabsichtigt, das gesamte Spektrum der Hilfen für Kinder und Jugendliche in Dortmund aufzuführen.

Immer dann, wenn weitergehende Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe notwendig erscheinen, sind die Mitarbeitenden der Jugendhilfedienste anzusprechen.

Weitergehende Informationen zu psychosozialen und psychiatrischen Hilfen für Kinder, Jugendliche und Eltern finden Sie im Bambini Kindergesundheitsportal auf der Website der Stadt Dortmund.

Notlagen

Jugendamt

Jugendhilfedienste

Immer dann, wenn weitergehende Maßnahmen der Kinder- und Jugendhilfe notwendig erscheinen, sind die Mitarbeitenden der Jugendhilfedienste anzusprechen. Diese gibt es in Dortmund in allen Stadtbezirken, für jede Straße in Dortmund ist eine Ansprechperson vorgesehen.

Die Jugendhilfedienste bieten ihre Beratung und Unterstützung für die Familien, Kinder und Jugendlichen an. Sie können bei Bedarf im Interesse der Kinder und Jugendlichen sowie gemeinsam mit den Eltern auch intensivere Hilfen finden, z. B. Sozialpädagogische Familienhilfe und Erziehungsbeistandschaften.

Sollte ein weiteres Zusammenleben zwischen Eltern, Kindern und Jugendlichen nicht mehr möglich sein, kann die Unterbringung in einer Pflegefamilie, einer Wohngruppe oder einem Heim erfolgen. Können Väter und Mütter, aus welchen Gründen auch immer, die Erziehung ihrer Kinder nicht verantwortungsvoll wahrnehmen, kann der Jugendhilfedienst die Entscheidung des Familiengerichtes herbeiführen.

Jugendamt

Psychologische Beratungsstellen

Bild: Adobe Stock / Mary Anlens
Ein Kind schaut traurig aus dem Fenster
Bild: Adobe Stock / Mary Anlens

Die psychologischen Beratungsstellen bieten kostenlose, vertrauliche psychologische und erzieherische Hilfe und Unterstützung für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Eltern und Familien in Dortmund an.

weitere Beratungsangebote

Stadt Dortmund

Beratungsstellen

freie Jugendhilfe

Gewalt

Bild: Adobe Stock / mihakonceptcorn
Ein Mädchen hält ihre Handfläche, auf der STOP steht, in die Kamera
Bild: Adobe Stock / mihakonceptcorn

Beim Jugendamt anzusprechen ist die jeweils im Einzelfall zuständige Fachkraft im Jugendhilfedienst .

In akuten Notsituationen von Dortmunder Kindern und Jugendlichen z. B. Misshandlung und/oder Vernachlässigung hilft die Notrufnummer des Jugendamtes +49 231 50-12345

Bei Verdacht auf eine Kindeswohlgefährdung kann außerdem über die Telefonnummer +49 231 50-0 die zuständige Stelle vermittelt werden.

Zu Hilfen bei sexualisierter Gewalt hat das Fachreferat "Beratung und Hilfen bei sexualisierter Gewalt", eine Infoseite zusammengestellt:

Vormund- und Pflegschaften

Vormund- und Pflegschaft

Ein minderjähriges Kind bekommt eine*n Vormund*in, wenn keine elterliche Sorge besteht oder die Eltern das Kind rechtlich nicht vertreten dürfen. Der*Die Vormund*in handelt wie Eltern und muss immer zum Wohl des Kindes entscheiden.

Vormund*in können Privatpersonen, Vereine oder das Jugendamt sein. Wird das Jugendamt eingesetzt, nennt man das Amtsvormundschaft. Ist die Mutter selbst minderjährig, wird das Jugendamt automatisch Vormund des Kindes.

Zuständig in Dortmund ist:

Ambulante Behandlung

Detaillierte Informationen zur Psychotherapie finden Sie in Abschnitt 2

Nutzen Sie außerdem das Onlineangebot der Bundes-Psychotherapeutenkammer „Wege zur Psychotherapie“. Das Angebot kann auch in englischer und türkischer Sprache genutzt werden.

Arzt- und Psychotherapeut*innensuche der KVWL

An dieser Stelle verzichten wir auf eine Einzelauflistung. In unserem Download-Dokument, 2 MB, PDF finden Sie jedoch weitergehende Informationen zu einzelnen Therapeut*innen.

Auf der Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) besteht die Möglichkeit, die elektronische Arzt- und Psychotherapeutensuche zu nutzen. Mit dieser können Ärzte*Ärztinnen und Psychotherapeut*innen nach Fachgebiet, Zusatzbezeichnung, Schwerpunkt, Sprachen und nach Barrierefreiheit der Praxen ausgewählt werden. Weiterhin können Sonderleistungen, z. B. Psychologische Psychotherapeut*innen, die nach bestimmten Richtlinienverfahren (z. B. Verhaltenstherapie) arbeiten, gefiltert werden. Die gesetzlichen Krankenversicherungen versenden auch Verzeichnisse von Psychotherapeut*innen an die Versicherten.

Klinische Behandlung

Für die kinder- und jugendpsychiatrische Versorgung ist im Rahmen psychiatrischer Pflichtversorgung für das Stadtgebiet Dortmund das LWL-Klinikum Marl-Dortmund - Elisabeth-Klinik zuständig.

Suchterkrankte Menschen

Entzugsbehandlung

Ziel der Entzugsbehandlung ist es, den Körper von dem Suchtstoff zu befreien (körperlicher Entzug). Sie kann grundsätzlich mit entsprechender Verordnung einer*eines niedergelassenen Ärztin*Arztes in jedem Allgemeinkrankenhaus stattfinden. Es empfiehlt sich jedoch, Entzugsbehandlung in Kooperation mit einer der Drogenberatungsstellen einzuleiten.

Entwöhnungsbehandlung

Die Entwöhnung („psychische Entzug“) folgt dem Entzug, sofern gewünscht. Dabei wird die Abhängigkeit psychologisch behandelt. Der Zugang zur Entwöhnungsbehandlung ist nur unter Beteiligung einer Beratungsstelle oder aus der Entzugsbehandlung heraus möglich, da neben einem aktuellen Befundbericht auch der Sozialbericht einer Suchtberatungsstelle beizubringen ist.

Adaptionsphase

Die Adaptionsphase kann nach der Entwöhnungsbehandlung die zweite Phase der medizinischen Rehabilitation darstellen. Sie dient sowohl der Ablösung vom stationären Therapieprozess als auch der weiteren Stabilisierung der Abstinenz unter erhöhten Belastungsbedingungen.

Substitutionsbehandlung

Bei der Substitution wird das Suchtmittel (in der Regel Opiate, Heroin) durch einen Ersatzstoff (Opioide, z.B. Methadon oder Codein) ersetzt.

Suchtprävention

Alkohol, Medikamente, Cannabis

Ambulante Hilfe

Stationäre Hilfe

Wohnassistenz

Bild: Stadt Dortmund / Markus Mielek
Zwei Leute sitzen in einem Kofferraum, um sie herum stehen Umzugskartons
Bild: Stadt Dortmund / Markus Mielek

Unter den Leistungen aus dem Bereich der Wohnassistenz werden das ambulant bzw. intensiv betreute Wohnen und die besonderen Wohnformen zusammengefasst.

"Ambulant bzw. Intensiv Betreutes Wohnen (ABW/IBW)" bezeichnet professionelle Unterstützungsleistungen, die es erwachsenen Menschen mit einer psychischen Erkrankung, einer geistigen Behinderung oder einer schwerwiegenden Suchterkrankung ermöglichen, in ihrer eigenen Wohnung oder in einer Wohngemeinschaft zu leben.

"Besondere Wohnform" ist im Eingliederungshilferecht der Begriff für die ehemalige stationäre Wohnhilfe (ganz früher auch „Wohnheim“). In den besonderen Wohnformen wohnen in der Regel Menschen, die aufgrund ihrer Erkrankung nicht in der Lage sind, eigenständig in einer Wohnung zu wohnen.

Verantwortlicher Kostenträger für die Leistungen aus dem Bereich der Wohnassistenz ist zumeist der Landschaftsverband-Westfalen Lippe (LWL) in MünsterEine laufend aktualisierte Übersicht der Einrichtungen zur Wohnassistenz findet sich auf der Website des LWL:

ABW und IBW

Besondere Wohnform

Pflege

Drogen

Ambulante Hilfe

Stationäre Hilfe

Wohnassistenz

Unter den Leistungen aus dem Bereich der Wohnassistenz werden das ambulant bzw. intensiv betreute Wohnen und die besonderen Wohnformen zusammengefasst.

"Ambulant bzw. Intensiv Betreutes Wohnen (ABW/IBW)" bezeichnet professionelle Unterstützungsleistungen, die es erwachsenen Menschen mit einer psychischen Erkrankung, einer geistigen Behinderung oder einer schwerwiegenden Suchterkrankung ermöglichen, in ihrer eigenen Wohnung oder in einer Wohngemeinschaft zu leben.

"Besondere Wohnform" ist im Eingliederungshilferecht der Begriff für die ehemalige stationäre Wohnhilfe (ganz früher auch „Wohnheim“). In den besonderen Wohnformen wohnen in der Regel Menschen, die aufgrund ihrer Erkrankung nicht in der Lage sind, eigenständig in einer Wohnung zu wohnen.

Verantwortlicher Kostenträger für die Leistungen aus dem Bereich der Wohnassistenz ist zumeist der Landschaftsverband-Westfalen Lippe (LWL) in Münster. Eine laufend aktualisierte Übersicht der Einrichtungen zur Wohnassistenz findet sich auf der Website des LWL:

Substitutionsbehandlung

Spiel- und Mediensucht

Betriebliche Suchtberatung

Der Konsum von Alkohol, Cannabis und anderen Drogen wird in Betrieben zunehmend zum Problem. Auffälliges Verhalten und Unfälle nehmen zu. Viele Unternehmen reagieren aus Unsicherheit mit harten Maßnahmen wie fristlosen Kündigungen.

Der Arbeitskreis Suchtgefahren im Betrieb (AK SiB) bringt Unternehmen, Suchtberatungsstellen, Kliniken, Krankenkassen, sozialärztliche Dienste und Selbsthilfegruppen zusammen. Er möchte besonders kleine und mittlere Betriebe für das Thema Sucht sensibilisieren sowie den Umgang mit legalen und illegalen Substanzen verbessern. Der AK SiB bietet fachlichen Austausch zu Prävention, Hilfsangeboten und aktuellen Themen wie Medienabhängigkeit, Depressionen oder Cannabis.

Organisiert wird der Arbeitskreis von der Fachstelle Sucht der Diakonie Dortmund und Lünen in Kooperation mit der IHK Dortmund.

Führerscheinentzug

Wenn Zweifel an der Fahreignung bestehen, kann die Fahrerlaubnisbehörde eine Untersuchung bei einer anerkannten Begutachtungsstelle anordnen – die sogenannte MPU. Sie wird meist verlangt, wenn jemand unter Alkohol- oder Drogeneinfluss im Straßenverkehr aufgefallen ist, aber auch andere Verkehrs- oder Straftaten können dazu führen. Wenn Sie eine MPU machen müssen, erhalten Sie von der Führerscheinstelle die Adressen der zugelassenen Untersuchungsstellen in Dortmund.

Stadt Dortmund - Bürgerdienste - Fahrerlaubnisangelegenheiten (Besondere Fälle)
Anschrift und Erreichbarkeit
Kontakt
Anschrift
Südwall 2-4
44137 Dortmund
Informationen zur Barrierefreiheit
Öffnungszeiten
  • Montag
    bis und bis
  • Dienstag
    bis und bis
  • Mittwoch
    Geschlossen
  • Donnerstag
    bis und bis
  • Freitag
    bis
  • Samstag
    Geschlossen
  • Sonntag
    Geschlossen

Weitere Adressen

Menschen mit Behinderung

Eine Behinderung ist im Sinne des SGB IX eine dauerhafte Beeinträchtigung – egal ob körperlich, seelisch oder geistiger Art beziehungsweise im Bereich der Sinneswahrnehmung -, die zu einer Einschränkung der Teilhabemöglichkeiten führt.

Menschen mit Schwerbehinderung im Sinne des Schwerbehindertenrechts sind nach § 2 Absatz 2 und 3 SGB IX Menschen, bei denen ein Grad der Behinderung von wenigstens 50 vorliegt. Schwerbehinderten Menschen gleichgestellt werden können Menschen mit Behinderung, bei denen ein Grad der Behinderung von weniger als 50, jedoch mehr als 30 vorliegt, sofern die Gleichstellung Voraussetzung für die Erlangung oder Erhaltung eines geeigneten Arbeitsplatzes ist.

Ansprechstellen

Bild: EDG
Ein junger Mann sitzt lächelnd hinter einem Schreibtisch, ihm gegenüber sitzt eine Frau mit langen Haaren.
Bild: EDG

Reha‑Träger*innen, Jobcenter, Integrationsämter und Pflegekassen müssen auf Grundlage des Bundesteilhabegesetzes vernetzte Ansprechstellen für Rehabilitation und Teilhabe benennen. Diese Ansprechstellen sollen frühzeitig erkennen, wenn jemand Reha‑Bedarf hat und bei der Antragstellung unterstützen. Sie informieren barrierefrei über Leistungen zur Teilhabe, das Persönliche Budget, das Antragsverfahren und weitere Themen wie z. B. über die ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) nach § 32 SGB IX.

Sie finden die Ansprechstellen online unter:

Beratungsstellen

Beauftragte für Menschen mit Behinderungen

Zwei Frauen sitzen mit Tennisschlägern in der Hand auf einer Bank. Im Hintergrund sieht man einen Tennisplatz auf dem Tennis gespielt wird und den Signal Iduna Park

Wenn jeder Mensch mit oder ohne Behinderung überall dabei sein kann – in der Schule, am Arbeitsplatz, in der Freizeit, im Wohnviertel – dann ist das gelungene Inklusion. Inklusion ist ein Menschenrecht. Dortmund ist auf dem Weg, eine inklusive Stadt zu werden. Hier können Sie mehr über den Prozess erfahren und darüber, welche Unterstützung und Angebote es bereits gibt, um Menschen mit einer Behinderung das Leben in Dortmund bestmöglich zu gestalten:

Büro der Behindertenbeauftragten
Anschrift und Erreichbarkeit

Wohnassistenz

Bild: WiO e.V. / Martina Hengesbach
Ein junger Mann hat eine Frau im Arm, sie stehen in einer WG-Küche.
Bild: WiO e.V. / Martina Hengesbach

Unter den Leistungen aus dem Bereich der Wohnassistenz werden das ambulant bzw. intensiv betreute Wohnen und die besonderen Wohnformen zusammengefasst.

"Ambulant bzw. Intensiv Betreutes Wohnen (ABW/IBW)" bezeichnet professionelle Unterstützungsleistungen, die es erwachsenen Menschen mit einer psychischen Erkrankung, einer geistigen Behinderung oder einer schwerwiegenden Suchterkrankung ermöglichen, in ihrer eigenen Wohnung oder in einer Wohngemeinschaft zu leben.

"Besondere Wohnform" ist im Eingliederungshilferecht der Begriff für die ehemalige stationäre Wohnhilfe (ganz früher auch „Wohnheim“). In den besonderen Wohnformen wohnen in der Regel Menschen, die aufgrund ihrer Erkrankung nicht in der Lage sind, eigenständig in einer Wohnung zu wohnen.

Verantwortlicher Kostenträger für die Leistungen aus dem Bereich der Wohnassistenz ist zumeist der Landschaftsverband-Westfalen Lippe (LWL) in MünsterEine laufend aktualisierte Übersicht der Einrichtungen zur Wohnassistenz findet sich auf der Website des LWL:

Wohneinrichtungen

Pflegeeinrichtungen

Familie und Elternschaft

Insbesondere Eltern mit Lernschwierigkeiten beziehungsweise mit sogenannter geistiger Behinderung benötigen häufig Unterstützung für das Zusammenleben mit ihren Kindern. Dafür gibt es in Dortmund verschiedene Ansprechstellen. Eltern und Erziehende mit und ohne Einschränkungen finden Adressen und Ansprechstellen zum gesunden Aufwachsen (digital oder zum Download) auf der folgenden Website des Gesundheitsamtes:

Weitere Adressen

Berufliche Rehabilitation

In Deutschland gibt es ein vielfältiges System zur beruflichen Rehabilitation für psychisch erkrankte oder behinderte Menschen. Einen Überblick bietet die S3-Leitlinie „Psychosoziale Therapien bei schweren psychischen Erkrankungen“ (DGPPN, 2018).

Neben den dort beschriebenen Angeboten existieren arbeitstherapeutische Maßnahmen auch in stationären psychiatrischen Einrichtungen, in der ambulanten Ergotherapie sowie in Kontaktstellen, Tagesstätten und weiteren tagesstrukturierenden Angeboten. Sie richten sich an Menschen mit geringer Belastbarkeit und fördern grundlegende Arbeitsfähigkeiten wie Konzentration und Ausdauer.

Beratung, Vermittlung

Agentur für Arbeit

Bild: Stadt Dortmund / Martin Baumeister
Gebäude der Agentur für Arbeit in Dortmund
Bild: Stadt Dortmund / Martin Baumeister

Die Agentur für Arbeit Dortmund berät individuell beim Erarbeiten von Berufswahlentscheidungen und als Expert*in für das Bildungs-, Ausbildungs- und Beschäftigungssystem. Art und Umfang dieser professionellen Beratung richten sich nach dem individuellen Beratungsbedarf. Gemeinsam wird die persönliche Ausgangssituation besprochen und zusammen ein realisierbarer Berufswunsch für die Teilhabe am Arbeitsleben erarbeitet. Neben individuellen Wünschen und Möglichkeiten werden Neigung, Eignung und Leistungsfähigkeit sowie die Beschäftigungsmöglichkeit auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt berücksichtigt. Die Beratung kann folgende Themen umfassen:

  • berufliche Aus- und Weiterbildung,
  • berufliche Um- und Neuorientierung aufgrund gesundheitlicher Probleme,
  • Anpassung der Kenntnisse und Fähigkeiten an neue Techniken, Verfahrens- und Organisationsformen,
  • Erwerb schulischer Abschlüsse als auch
  • Aufnahme eines Erststudiums oder eines Aufbaustudiengangs.

Die berufliche Beratung hilft dabei,

  • konkrete berufliche Präferenzen zu erarbeiten,
  • tragfähige Handlungsperspektiven und -strategien zu entwerfen,
  • sachgerechte Entscheidungskriterien zu entwickeln,
  • den Informationsstand zu verbessern und
  • die Realisierung beruflicher Vorstellungen zu unterstützen.

Die Beratung ist selbstverständlich kostenfrei und erfolgt in einem vertraulichen Rahmen. Für berufliche Beratung stehen speziell qualifizierte Fachkräfte der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung, ebenso Spezialist*innen der Fachdienste, wie der ärztliche Dienst, der technische Beratungsdienst oder der berufspsychologische Service.

Jobcenter Dortmund

Bild: Stadt Dortmund / Yvonne Jütte
Ein Mann lächelt, im Hintergrund sieht man das Logo des Job Centers
Bild: Stadt Dortmund / Yvonne Jütte

Personen, die Leistungen nach dem SGB II („Grundsicherungsgeld“) erhalten, stehen die persönlichen Ansprechpartner*innen im Jobcenter zur Verfügung.

Erwerbsfähige Personen, die Leistungen nach dem SGB II erhalten, können bei in § 16a SGB II beschriebenen Problemlagen (Kinderbetreuung/Pflege von Angehörigen/Schulden/psychosozialen Problematiken/Sucht), die eine Vermittlung in Arbeit verhindern oder erschweren, zudem Beratung und Unterstützung durch das Team „ Soziale Arbeit“ im Jobcenter erhalten. Zudem gibt es ein Team speziell für Rehabilitand*innen und Schwerbehinderte sowie das Team " Wohlberaten" zur Beratung von Kund*innen mit gesundheitlichen Einschränkungen.

Terminverbeirung bitte grundsätzlich online oder über das Servicecenter +49 231 842-11 10

Jugendberufshaus Dortmund

Im Jugendberufshaus Dortmund arbeiten Fachkräfte der Agentur für Arbeit Dortmund, des Jobcenters Dortmund und des Jugendamtes der Stadt Dortmund eng und partnerschaftlich unter einem Dach zusammen.

Das Jugendberufshaus unterstützt junge Menschen im Alter von 15 bis 25 Jahren in Dortmund dabei, den Übergang von der Schule in die Ausbildungs- und Arbeitswelt erfolgreich zu meistern. Gemeinsam mit den jungen Menschen werden passgenaue Lösungen für den Start in die berufliche Zukunft entwickelt. Das Jugendberufshaus berät auch zu belastenden persönlichen Themen und unterstützt bei der Existenzsicherung.

Zu den Angeboten zählen unter anderem:

  • Berufliche Orientierung/Berufsberatung für Jugendliche mit besonderen Förderbedarfen (Rehaberatung)
  • Vermittlungsunterstützung in Ausbildung und Arbeit
  • Angebote der Jugendberufshilfe des Jugendamtes für junge Menschen, die benachteiligt und in einem erhöhten Maße auf Unterstützung angewiesen sind
  • Unterstützung im Rahmen der Existenzsicherung (insbesondere Arbeitslosengeld, Grundsicherung oder Berufsausbildungsbeihilfe)

Sonstige

Inklusionsbetriebe

Inklusionsbetriebe sind Teil des allgemeinen Arbeitsmarkts und bieten sozialversicherungs-pflichtige Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Behinderung. In der Regel haben 30 bis 50 Prozent der Beschäftigten eine Schwerbehinderung.

Sie ermöglichen schwerbehinderten und psychisch erkrankten Menschen Beschäftigung, betriebliche Gesundheitsförderung und arbeitsbegleitende Unterstützung. Bei Bedarf gehören auch berufliche Weiterbildung und vorbereitende Maßnahmen zum Angebot (§§ 215 ff. SGB IX).

Der Begriff „Inklusionsbetrieb“ besteht seit 2018 (Bundesteilhabegesetz); ältere Bezeichnungen wie „Integrationsfirma“ werden teils noch genutzt.

Weitere Informationen sowie eine Liste der vom LWL geförderten Betriebe finden Sie online unter:

Werkstätten

Werkstätten für Menschen mit Behinderungen sind Einrichtungen der beruflichen Teilhabe. Sie bieten Menschen, die (noch) nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten können, berufliche Bildung, angemessene Beschäftigung und Unterstützung zur Entwicklung oder Wiedergewinnung ihrer Leistungsfähigkeit (§ 219 SGB IX).

Mögliche Kosten für Qualifizierung übernehmen meist die Agentur für Arbeit, bei bereits Erwerbstätigen auch die Rentenversicherung oder die Unfallversicherung. Eine Übersicht über Dienstleistungen, Produkte sowie arbeits- und bildungsnahe Angebote der Werkstätten ist online verfügbar unter:

Zuverdienstprojekte

Zuverdienstprojekte sind Angebote zur stundenweisen Beschäftigung. Sie richten sich vor allem an chronisch psychisch erkrankte Menschen, die eine Erwerbsminderungsrente beziehen und deren Leistungsvermögen unterhalb von drei Stunden Arbeit täglich liegt.

Sonstige Einrichtungen

Rechtliche Betreuung

Für Vormundschaften und Pflegschaften für Minderjährige siehe Abschnitt "Junge Menschen" .

Ziel des zum Januar 2023 in Kraft getretenen aktuellen Betreuungsrechts ist es, das Selbstbestimmungsrecht der betroffenen Personen zu stärken.

Vorsorgevollmacht

Durch eine Vorsorgevollmacht kann eine rechtliche Betreuung oft vermieden werden. Mit einer Vorsorgevollmacht bevollmächtigen Sie eine vertrauenswürdige Person, Ihre Angelegenheiten zu regeln, wenn Sie selbst Ihren Willen nicht mehr äußern oder umsetzen können. Welche Bereiche umfasst sind, legen Sie schriftlich fest.

Informationen erhalten Sie bei

Ein Formular für die Vorsorgevollmacht sowie weitere nützliche Formulare finden Sie unter der folgenden Adresse:

Anregung einer rechtlichen Betreuung

Die Einleitung eines Betreuungsverfahrens – also die Prüfung, ob eine rechtliche Betreuung notwendig ist – kann schriftlich oder persönlich beim Amtsgericht Dortmund beantragt oder angeregt werden.

Das Amtsgericht prüft dann, ob und in welchem Umfang eine rechtliche Betreuung notwendig ist.

Dazu holt es eine Stellungnahme der Betreuungsbehörde sowie in der Regel ein medizinisches Gutachten ein. Die Wünsche der betroffenen Person müssen berücksichtigt werden; gegen ihren freien Willen darf keine Betreuung eingerichtet werden. Die Aufgabe der Betreuung ist es, die Person bei der Wahrnehmung ihrer rechtlichen Angelegenheiten zu unterstützen, wenn dies erforderlich ist.

Betreuungsbehörde

Die Mitarbeitenden der Betreuungsbehörde informieren und beraten über betreuungsrechtliche Angelegenheiten sowie zum Thema Vorsorgevollmachten und anderen betreuungsvermeidenden Hilfen.

Betreuungsvereine

Die Dortmunder Betreuungsvereine übernehmen sowohl eigene rechtliche Betreuungen als auch die wichtige Beratung und Unterstützung ehrenamtlicher Betreuer*innen. Dafür suchen sie kontinuierlich neue Ehrenamtliche und begleiten diese in ihrem Amt.

Die „BISS“ informiert und berät zu allen Fragen rund um die gesetzliche Betreuung – auch Menschen, die als Bevollmächtigte handeln oder sich vor einer möglichen Betreuung informieren möchten. Sie ist ein Zusammenschluss von fünf Dortmunder Betreuungsvereinen.

Menschen mit Migrationsgeschichte

Beratung

Erläuterungen zu den verwendeten Bergriffen

Bild: Stadt Dortmund / Markus Mielek
Zwei Personen stehen in einem Café und besprechen sich
Bild: Stadt Dortmund / Markus Mielek
Ausreise- und Perspektivberatung (Rückkehrberatung)

Die Ausreise- und Perspektivberatung richtet sich an Drittstaatsangehörige, die eine freiwillige Rückkehr in ihr Herkunftsland erwägen. Die Beratung erfolgt vertraulich und ergebnisoffen. Sie informiert über die Situation im Herkunftsland, finanzielle und medizinische Rückkehrhilfen sowie über die Organisation der Rückreise.

Clearing für „gestrandete“ Unionsbürger*innen

Das Projekt richtet sich an neu eingereiste Unionsbürger*innen in akuten Notlagen. Ziel ist es, durch kurzfristige, intensive Beratung Orientierung zu schaffen, den Unterstützungsbedarf zu klären und gemeinsam tragfähige Perspektiven zu entwickeln – in Dortmund oder im Herkunftsland. Die Beratung erfolgt möglichst in der Herkunftssprache und umfasst insbesondere Unterstützung bei der Klärung der Lebenssituation, beim Zugang zu Hilfesystemen sowie bei behördlichen Angelegenheiten

Flüchtlingsberatung

Die Flüchtlingsberatung richtet sich an Asylsuchende, Personen mit Duldung oder ungeklärtem Aufenthaltsstatus sowie an Menschen in der ersten Zeit nach Abschluss ihres Asylverfahrens. Die Beratung ist vertraulich und unabhängig von Nationalität und Religionszugehörigkeit. Sie unterstützt bei Fragen zum Asylverfahren, zum Aufenthaltsrecht sowie bei sozialen und persönlichen Anliegen.

HALT (Hilfen zum Ankommen, Leben und Teilhaben)

Das Projekt HALT richtet sich an neuzugewanderte Menschen in Dortmund. Es unterstützt beim Ankommen, begleitet zu Behörden, Institutionen sowie Fachberatungsstellen und hilft dabei, den Zugang zu notwendigen Hilfen und Angeboten zu erleichtern.

Integrationsagentur

Die Integrationsagenturen richten sich an Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sowie an Akteur*innen im Sozialraum. Ziel ist es, die gesellschaftliche Teilhabe zugewanderter Menschen zu stärken und ein friedliches sowie respektvolles Zusammenleben in den Quartieren zu fördern.

JMD (Jugendmigrationsdienste)

Jugendmigrationsdienste unterstützen junge Menschen mit Migrationshintergrund zwischen 12 und 27 Jahren sowie deren Eltern oder Betreuungspersonen unabhängig von deren Aufenthaltsstatus. Im Fokus stehen vor allem Beratung, Bildungs- und Freizeitangebote – insbesondere mit Blick auf den schulischen und beruflichen Weg. So soll die soziale Teilhabe gefördert und die (soziale und beruflichen) Perspektive verbessert werden.

KIM (Kommunales Integrationsmanagement NRW)

Im Rahmen des Landesförderprogramms „Kommunales Integrationsmanagement NRW (KIM)“ unterstützen die Integrationsagenturen neuzugewanderte Menschen mit besonderem Unterstützungsbedarf durch individuelle Begleitung und die Vermittlung passender Hilfsangebote.

MBE (Migrationsberatung für erwachsene Zugewanderte)

Die Migrationsberatung für erwachsene Zugewanderte richtet sich insbesondere an Menschen in den ersten drei Jahren nach ihrer Einreise nach Deutschland. Sie ergänzt die Integrationskurse und unterstützt bei der sprachlichen, beruflichen und sozialen Integration. Ziel ist es, die selbstständige Orientierung und Teilhabe im Alltag zu fördern.

TAfF plus (Teilhabe und Arbeit für Familien)

Das Projekt „TAfF Plus“ wird im Rahmen des Programms „Akti(F) Plus – Aktiv für Familien und ihre Kinder“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert. TAfF Plus richtet sich an Familien mit Unterstützungsbedarf. Das Projekt bietet ein ganzheitliches Coaching, stärkt die gesellschaftliche Teilhabe aller Familienmitglieder und unterstützt erwerbsfähige Erwachsene bei der Aufnahme oder Ausweitung einer nachhaltigen, existenzsichernden Beschäftigung

Willkommen Europa

Zusammenschluss verschiedener Dortmunder Träger*innen (Caritas Dortmund, Diakonie Dortmund und Lünen, Grünbau). Die Anlaufstelle richtet sich insbesondere an EU-Bürger*innen, die in Dortmund leben und Orientierung, Unterstützung, Beratung und Begleitung brauchen. Im Trägerverbund werden durch die Träger*innen verschiedene Projekte angeboten, z. B. HALT, TAfF plus oder das Clearing für „gestrandete“ Unionsbürger*innen (siehe obige Erläuterungen).

Beratungsstellen

Behandlung

Bild: Adobe Stock / Konstantin Yuganov
Kinderärztin untersucht ein Baby. Sie hat ein Stethoskop und eine Handpuppe in den Händen
Bild: Adobe Stock / Konstantin Yuganov

Auf der Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe besteht die Möglichkeit, die elektronische Arzt- und Psychotherapeutensuche zu nutzen. Mit dieser können Ärzte*Ärztinnen und Psychotherapeut*innen nach Fachgebiet, Zusatzbezeichnung, Schwerpunkt, Sprachen und nach Barrierefreiheit der Praxen ausgewählt werden:

Somatisch

Seelisch

Selbsthilfe

Selbsthilfekontaktstelle

Selbsthilfeinteressierte und Selbsthilfegruppen werden in Dortmund informiert, beraten und unterstützt durch die Selbsthilfe Kontaktstelle.

Aufgabenschwerpunkte

  • Beratung und Vermittlung selbsthilfeinteressierter Bürger*innen an Selbsthilfegruppen
  • Unterstützung von Bürger*innen bei der Gründung von Selbsthilfegruppen
  • Beratung und Unterstützung bestehender Selbsthilfegruppen
  • Zusammenarbeit mit Fachkräften aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich und Vertreter*innen aus Verwaltung und Politik
  • Information der Öffentlichkeit über das Selbsthilfeengagement in Dortmund

Bereiche

  • Chronische Erkrankungen
  • Psychische Erkrankungen und Probleme
  • Behinderungen
  • Sucht
  • Familienbezogene Selbsthilfe
  • Frauen- und Männergruppen
  • Senioren-Selbsthilfe und
  • besondere soziale Situationen.

Dabei finden sich Gruppen, die offen sind nur für Betroffene, für Betroffene und ihre Angehörigen als auch für Angehörige selbst. Neben Selbsthilfegruppen, die sich in deutscher Sprache austauschen, gibt es weitere Gruppen, in denen andere Sprachen gesprochen werden wie Polnisch, Russisch, Kurdisch, Türkisch oder Persisch. Des Weiteren gibt es Gruppen, die sich insbesondere an junge Menschen von 18-35 Jahren sowie an pflegende Angehörige richten.

Auskunft über die aktuellen Treffpunkte und -zeiten sowie möglicher Ansprechpersonen der Selbsthilfegruppen und Selbsthilfeorganisationen gibt die Selbsthilfe-Kontaktstelle Dortmund. Sie finden eine Themenliste sowie einen ersten Überblick über Dortmunder Selbsthilfegruppen auf unserer Internetseite www.selbsthilfe-dortmund.de. Über Stichwortsuche können auf der Seite www.selbsthilfenetz.de Hinweise auf Selbsthilfegruppen in Dortmund und ganz NRW herausgefunden werden.

Die Selbsthilfe-Kontaktstelle bringt alle zwei Monate einen Newsletter heraus, in dem sich Dortmunder Selbsthilfegruppen vorstellen und über aktuelle Selbsthilfethemen berichtet wird. Daneben informiert die Kontaktstelle in den sozialen Medien auf Facebook sowie Instagram.

Sonstige

Sonstiges

Sozialamt

Das Sozialamt der Stadt Dortmund ist in zehn Sozialbüros aufgeteilt, die über das Stadtgebiet verteilt sind. Durch die Präsenz „vor Ort“ sind die Sozialbüros in der Lage, eine schnelle, bürgernahe und umfassende Bearbeitung der Aufgaben zu gewährleisten. Die Sozialbüros erbringen neben finanziellen Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch XII (SGB XII) auch beratende Hilfen z. B. bei Schulden und drohendem Wohnungsverlust bzw. vermitteln und koordinieren weitergehende Hilfen.

Aufgaben

  • Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem 3. Kapitel SGB XII für vorübergehend nicht erwerbsfähige Personen sowie für Personen, die keine vorrangigen Ansprüche auf Leistungen der Grundsicherung haben
  • Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei dauerhafter Erwerbsminderung nach dem 4. Kapitel SGB XII
  • ambulante Hilfe zur Pflege nach dem SGB XII
  • Hilfen im Rahmen der Tagespflege
  • Hilfen zu Gesundheit, Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen, Hilfen zu Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten, Hilfen in anderen Lebenslagen, ggf. in Kooperation mit den jeweiligen Fachabteilungen
  • Ausstellung der Dortmund-Karte (durch die Sozialbüros, für Personen, die einen Anspruch auf Leistungen zum Lebensunterhalt nach dem 3. oder 4. Kapitel SGB XII haben)

Dortmund Karte

Einwohner*innen unserer Stadt mit geringem Einkommen ermöglicht die Dortmund-Karte die vergünstigte Teilnahme an Freizeit- und Kulturveranstaltungen.

Die Dortmund-Karte erhalten Sie online oder telefonisch (Hotline +49 231 50-10987 ).

Sollten Sie Hilfe bei der Antragstellung benötigen, helfen Ihnen die Seniorenbüros (für ältere Bürger*innen) oder "lokal willkommen" (für Bürger*innen mit Sprachbarrieren). Für die Empfangende von Grundsicherung ist das Jobcenter für die Ausstellung der Dortmund-Karte verantwortlich.

Dortmunder Krankenhäuser

Wohlfahrtsverbände

wichtige Notfallnummern

Notrufnummern

Polizei: 110

Feuerwehr/Rettungsdienst: 112

Krankentransport Feuerwehr: +49 231 19222

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117

Zahnärztlicher Notdienst: +49 1805 986700

zum Download

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Unterstützung und Beratung bei psychischen Problemen und Suchterkrankungen.

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Informationen zum Programm "Verrückt? Na und! Seelisch fit in der Schule" für Kinder und Jugendliche in Dortmund

Vorsorgeuntersuchungen

Informationen zu Vorsorgeuntersuchungen bei Kindern und Jugendlichen in Dortmund

Betreuungsbehörde

Die Betreuungsbehörde im Gesundheitsamt berät und unterstützt in rechtlichen Betreuungsangelegenheiten, Vorsorgevollmachten und Berufsbetreuung.

Psychosoziales Adressbuch

Informationen zum Psychosozialen Adressbuch (PSA) in Dortmund, Psychiatrische und psychosoziale Hilfen, Beratung, Betreuung und Begleitung von Menschen in belastenden Lebenssituationen

Essstörungen

Das Dortmunder Netzwerk Essstörungen trägt Informationen zu Hilfsangeboten zusammen macht sie transparent.

Sozialpsychiatrischer Dienst

Informationen zum Sozialpsychiatrischen Dienst in Dortmund