Tag des offenen Denkmals
Impressionen vergangener Veranstaltungen
Hier finden Sie Impressionen aus vergangenen Denkmaltagen sowie Programmbroschüren verschiedener Jahre. Entdecken Sie die Highlights und besonderen Momente rund um den Tag des offenen Denkmals in Dortmund – mit vielfältigen Eindrücken von Veranstaltungen, Führungen und einzigartigen Kulturdenkmälern.
Tag des offenen Denkmals® 2025
Rückblick Tag des offenen Denkmals® 2025
Zum ersten Mal seit der Corona-Pandemie hat der Tag des offenen Denkmals® in Dortmund wieder mehr als 10.000 Besucherinnen und Besucher angezogen. Einige teilnehmende Orte reagierten spontan und organisierten kurzfristig zusätzliche Führungen. Am 13. und 14. September öffneten insgesamt 56 Denkmäler ihre Türen und boten ein vielfältiges Programm an.
Die feierliche Eröffnung fand an einem besonderen Schauplatz statt: im ehemaligen Landesoberbergamt. Regierungspräsident Heinrich Böckelühr von der Bezirksregierung Arnsberg und Dortmunds Dezernent für Umwelt, Planen und Wohnen, Stefan Szuggat, gaben den offiziellen Startschuss. Ein spannender Vortrag zum Thema Altbergbau und den sogenannten Ewigkeitsaufgaben der Abteilung Bergbau und Energie NRW bildete den inhaltlichen Auftakt. Der Abend endete stimmungsvoll mit dem traditionellen Steigerlied und vielen anregenden Gesprächen.
Bereits vor der offiziellen Eröffnung am Samstag erwartete die Besucherinnen und Besucher ein vielfältiges Programm: Am Nachmittag führte Dr. Lucia Reckwitz (Untere Denkmalbehörde Dortmund) gleich zweimal über den Nordfriedhof in Eving. In der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache standen bis in den Abend hinein drei Rundgänge zur NS-Verfolgung auf dem Programm. In der Innenstadt gab es weiteres Spannendes zu entdecken: Eine Führung durch das Opernhaus mit Kristiana Walker (Untere Denkmalbehörde) und Daniel Buess (Theater Dortmund) sowie baugeschichtliche Rundgänge durch die ehemalige Dresdner Bank mit Kunsthistoriker Prof. Dr. Zeising (Volkshochschule Dortmund).
Im Unionviertel wiederum stellte der Spar- und Bauverein das Umbauprojekt der früheren Abendrealschule zu einer Wohnanalage vor – begleitet von entspanntem Jazz. Wer die Eröffnungsveranstaltung besuchte, konnte den Abend zudem mit einem vorherigen Abstecher zum Wohn- und Geschäftshaus in der Kaiserstraße verbinden. Dort erläuterten Jasmin Strauch (Deutsche Stiftung Denkmalschutz) und Hendrik Gödecker (Untere Denkmalbehörde) bei Führungen den aktuellen Umbau.
Am Sonntag nahmen rund 1.500 Interessierte das Programmangebot im ehemaligen Landesoberbergamt an. Uwe Straub (Abteilung Bergbau und Energie in NRW, Bezirksregierung Arnsberg) zeigt sich mehr als zufrieden: „Statt der ursprünglich geplanten vier Führungen haben wir insgesamt 16 Führungen mit jeweils 20 bis 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchgeführt. … Besonders schön war zudem, dass viele Familien mit Kindern dabei waren, die sichtlich Freude hatten und glücklich nach Hause gingen."
Eines der vielen Highlights war die Bunkeranlage „Danziger Freiheit“, die am Samstag und Sonntag circa 1.600 Besucher und Besucherinnen anzog. Ingmar Luther (Leiter der Unteren Denkmalbehörde) berichtet: „Trotz Wartezeiten von bis zu anderthalb Stunden blieb die Stimmung hervorragend – und die Resonanz durchweg positiv, bei einem Publikum von Jung (das jüngste Kind war gerade einmal fünf Jahre alt) bis Alt (die älteste Besucherin war eine Zeitzeugin der Danziger Freiheit)." Neben Führungen konnte man dort auch die Ausstellung des Fachbereichs Design der Fachhochschule Dortmund besuchen.
Philipp Sulzer (Leiter Kindermuseum Adlerturm) begrüßte am Turm: „435 Erwachsene und 374 Kinder (insgesamt 809 Personen) zu einem vielfältigen Programm rund um den Turm. Besonders begeistert waren Jung und Alt von den "HEMA"-Darbietungen zweier Fechtschulen, hier konnten Kinder mit Poolnudeln "mitfechten", sowie von den Damen von "Equinitas", die in Gewandung viel historisches Wissen rund ums Pferd vermittelten und Kindern die Möglichkeit boten, eine Runde über den Platz zu reiten."
In diesem Jahr konnte erstmals wieder eine Bustour organisiert werden. In einem Oldtimer-Bus ging es zu wertvollen Kirchen im Dortmunder Nordwesten. Bruno Wittke (Kunsthistoriker und freier Mitarbeiter der UDB Dortmund) sagt: "Ich glaube, es war ein voller Erfolg. Die 30 Teilnehmer waren ziemlich guter Laune und die Freude war groß über die Fahrt mit dem historischen Bus. … Ich bekam die Rückmeldung, dass es eine schöne Auswahl von Kirchen war, in denen ich einige Besonderheiten vorgestellt habe, die man vielleicht nicht erwartet und auf den ersten Blick auch nicht wahrnimmt. … Pfarrerin Borchert von der Verheißungskirche und der Küster hatten Tische für uns eingedeckt für eine Kaffeepause mit Keksen, was natürlich gut ankam."
Auch die Kirchengemeinden verzeichneten teils wieder mehr Besucher*innen: Ursula Borchert, Ev. Miriam-Kirchengemeinde Dortmund resümiert über den Veranstaltungstag in der Verheißungskirche: "Insgesamt 185 Teilnehmende, davon 4 Kinder und 30 Jugendliche. Wir haben das zweite Jahr teilgenommen, diesmal mit einzelnen Programmpunkten, im Vergleich zum Vorjahr mit 35 Besuchenden war der Tag sehr gut besucht.“ Und auch das Konzert von Mitgliedern der Oslo Kammerakademi sorgte in der evangelischen Kirche St. Margareta für volle Sitzreihen: „Das Konzert war natürlich der Höhepunkt. Unsere Orgel durch Herrn Drengk in diesem Klang zu erleben, war schon grandios. Aber auch David Strunck und Steinar Nilsen waren absolut spitze. Dazu das Ambiente unserer Kirche mit einem voll besetzten Saal, ich schätze 130 Personen“, so Jürgen Hempel (Ev. Kirchengemeinde Dortmund Südwest).
Zum ersten Mal teilgenommen hat der Dorffriedhof Oespel. Ralf Peters (Heimatverein Oespel-Kley) teilt mit: "Der Heimatverein Oespel durfte bei den beiden Rundgängen über den Oespeler Dorffriedhof insgesamt 80 Gäste begrüßen. Ein Riesenerfolg! Anscheinend waren die Teilnehmer begeistert, es gab zahlreiche Nachfragen, Hinweise und Lob."
Ebenfalls das erste Mal teilgenommen hat die Galopprennbahn in Wambel. Ca. 120 Besucher und Besucherinnen verzeichnete der Dortmunder Rennverein e. V.
Auf Kokerei Hansa wurde die 20-jährige Kooperation mit der Gustav-Heinemann-Gesamtschule gefeiert. Viele Aktionen luden zum Mitmachen ein aber auch die Führungen stießen auf großes Interesse: Anna Gerhard (Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur) berichtet über den Veranstaltungstag: "[Es war] sehr gut besucht. Die Eröffnung anlässlich des Jubiläums mit der Gustav-Heinemann-Gesamtschule; die Industriehistorischen Führungen [verursachten besonderen Andrang]. [Ein] Highlight war die Jubiläumsfeier und Ausstellung mit der Gustav-Heinemann-Gesamtschule und die Straßenmalaktion der Schüler*innen."
Auch das Angebot in der ehemaligen Landeszentralbank am Hiltropwall stoß auf ein enormes Interesse in der Bevölkerung. Neben Führungen durch das Gebäude mit Ralf Herbrich (Untere Denkmalbehörde) kamen am Abend die Fans von Jörg Hartmann (Tatort-Kommissar Faber) auf ihre Kosten und hatten die Gelegenheit an der Lesung zu seinem aktuellen Buch teilzunehmen.
Impressionen Tag des offenen Denkmals® 2025
Tag des offenen Denkmals® 2024
Tausende hatten sich am Wochenende des diesjährigen
Eingeleitet wurde der Tag bereits am Vorabend mit der Eröffnung auf der Hochschulebene im
Zuvor gab es bereits ein ausgewähltes Programmangebot: Bruno Wittke (Kunsthistoriker und freier Mitarbeiter der Unteren Denkmalbehörde Dortmund) hatte in zwei Führungen das
Auch Dr. Lucia Reckwitz (Untere Denkmalbehörde Dortmund) hatte schon am Samstag eine einstündige Führung durch den
Eines der vielen Highlights beim Tag des offenen Denkmals® 2024 war die ehemalige Hofstelle mit Brennerei „Hof Korte“ in Marten. Die rund 250 Besucher*innen waren nicht nur an der Geschichte des in den 1870er-Jahren erbauten Denkmals, sondern auch an der bevorstehenden Umbaumaßnahme – es sollen insgesamt 16 Wohnungen entstehen – interessiert. Besonders gut kam außerdem die Kooperation mit den angehenden bautechnischen Assistent*innen des Fritz-Henßler-Berufskollegs an. So konnten die Besucher*innen mithilfe einer VR-Brille einen Eindruck der geplanten Wohnungen erhalten. „Die Zusammenarbeit mit der Berufsschule war wirklich klasse", so Richard Schmalöer, Architekt und Stadtplaner (Hof Korte GmbH & Co KG).
In direkter Nachbarschaft liegt das
Ebenso fand die Teilnahme des Fachwerkhauses aus dem Jahr 1768 der Privateigentümer Dorothea und Jan Schulze Waltrup in Barop großen Anklang. Hier konnten sich Interessierte nicht nur über die Lehmbauweise informieren, sondern sich auch in einer Mitmachaktion daran versuchen.
Mechthild Becker (Vorsitzende der Freunde und Förderer des
Im
Ebenso war Annette Back (Pfarrerin Ev. Kirchengemeinde Wellinghofen) von der Alten Kirche Wellinghofen mit der Resonanz zufrieden. Die Architektin Susan Kowalski (ritter architekten + planungsbüro GmbH aus Bochum) erläuterte in einer Führung die denkmalgerechte Sanierung des Turmes. Als Highlight konnte man über eine enge steinerne Stiege den Dachstuhl, der den Blick auf das Tonnengewölbe ermöglicht, sowie den Turm selbst besteigen.
In der City kam der Adlerturm mit fast 600 Besucher*innen besonders gut an: „Das
„Es war gut besucht, da wir aber das erste Mal mitgemacht haben, fehlt der Vergleich." gab Claudia Vennes (Stadt Dortmund) für
Uwe Lang (Stiftung Natur in Kultur, in Sölde und Sölder Geschichts-Stammtisch) und Hans-Ulrich Peuser (Heimatverein Mengede e. V.) stellten fest, dass viele Besucher*innen aus den Nachbarstädten zur Teilnahme am Tag des offenen Denkmals nach Dortmund gereist sind. Uwe Lang: „Spannend schien mir, dass Besucher aus den Nachbarstädten Castrop-Rauxel und Bochum die Reichhaltigkeit des Dortmunder Programms gelobt haben.“
Für Ulrich Wemhöhner von der Großen Kirche Aplerbeck war der diesjährige Denkmaltag ein voller Erfolg. Besonders die Turmbesteigungen und die spezielle Führung zu zwei in der Kirche ausgestellten Grabplatten der Georgskirche sorgten für viele Interessierte. In der Ev. Kirche St. Margareta in Eichlinghofen waren „sehr interessierte Besucher, die sich an der mittelalterlichen Kirche, deren Historie und dem besonderen Flair des Kirchplatzes erfreuten“.
Trotz etwas geringerem Besucher*innenandrang als in den Jahren zuvor kamen Führungen und Fotoaktion im
Vielleicht spricht sich bis dahin das breite Angebot des Tags des offenen Denkmals® in Dortmund noch weiter herum, so dass neben Isolde Parussel (Leiterin
Impressionen Tag des offenen Denkmals® 2024
Programmbroschüren der vergangenen Jahre
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Programmbroschuere_zum_Tag_des_offenen_Denkmals_2025, 4 MB, PDF -
Programmbroschuere_zum_Tag_des_offenen_Denkmals_2024, 4 MB, PDF -
Programmbroschuere_zum_Tag_des_offenen_Denkmals_2023, 3 MB, PDF -
Programmbroschuere_zum_Tag_des_offenen_Denkmals_2022, 5 MB, PDF -
Programmbroschuere_zum_Tag_des_offenen_Denkmals_2021, 5 MB, PDF -
Programmbroschuere_zum_Tag_des_offenen_Denkmals_2020, 4 MB, PDF -
Programmbroschuere_zum_Tag_des_offenen_Denkmals_2019, 4 MB, PDF -
Programmbroschuere_zum_Tag_des_offenen_Denkmals_2018, 9 MB, PDF -
Programmbroschuere_zum_Tag_des_offenen_Denkmals_2017, 5 MB, PDF -
Programmbroschuere_zum_Tag_des_offenen_Denkmals_2016, 3 MB, PDF -
Programmbroschuere_zum_Tag_des_offenen_Denkmals_2015, 18 MB, PDF -
Programmbroschuere_zum_Tag_des_offenen_Denkmals_2013, 7 MB, PDF -
Programmbroschuere_zum_Tag_des_offenen_Denkmals_2012, 4 MB, PDF -
Programmbroschuere_zum_Tag_des_offenen_Denkmals_2011, 3 MB, PDF -
Programmbroschuere_zum_Tag_des_offenen_Denkmals_2010, 3 MB, PDF -
Programmbroschuere_zum_Tag_des_offenen_Denkmals_2009, 3 MB, PDF -
Programmbroschuere_zum_Tag_des_offenen_Denkmals_2008, 5 MB, PDF
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