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Jugendamt

Bild (Bildlizenz/Fotograf/Grafiker): Anneke Wardenbach

Projekt: euro-youth

Suchtprävention in der Russischen Föderation

Seit Anfang 2004 beteiligt sich Dortmund mit der Parnterstadt Rostow am Don an dem Projekt zur Suchtprävention in fünf Städten der Russischen Föderation. euro youth wurde als Aufbaumaßnahme direkt im Anschluss an das in Februar 2004 abgeschlossene Projekt euro peers durchgeführt. Die Deutschen Projektpartner sind die Koordinierungstelle Sucht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche Rheinland, das Fachreferat Suchtprävention des Jugendamtes der Stadt Dortmund und der Arbeitskreis Straffälligenhilfe e.V..

In der Russischen Föderation sind die Regionen vertreten durch Kostroma, Nishnij Novgorod, Rostow am Don, Samara, Vologda durch. Im Mai 2004 fand in Kostroma eine einwöchige Schulung russischer Fachkräfte statt. Zentrales Element von euro youth sind Sommercamps, in denen Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren zu Peer-Leadern geschult werden sollen.

  • Veranstaltungsprogramm in Kostroma: Reflexion der vorangegangenen Projekte
  • Grundsätzliche Aspekte der peer-Arbeit und peer-group-education
  • Konzeptionelle Grundlagen erlebnisorientierter Traniningskonzepte
  • Konstruktiv Lernen in der Praxis
  • Theorie und Praxisübung der Rausch- und Risikopädagogik
  • sich - selbst - bewusst - sein - stärken
  • Internationale Fachtagung

Die Weiterführung des Projektes fand im Oktober 2004 in Rostow am Don statt. Um einen Einblick in die Arbeitsformen und Strukturen im Bereich der Suchtprävention und Suchthilfe in Deutschland zu bekommen, besuchten Fachkräften der beteiligten russischen Städte vom 19. Juni bis zum 09. Juli 2005 zu einer 3-wöchige Hospitation. Die russischen Experten lernten Suchthilfe- und Präventionseinrichtungen in Aachen, Dortmund, Düsseldorf und Münster kennen. Vor- und Nachbereitungen rundeten die Hospitation ab. Dabei wird in jeder Stadt ein Schwerpunktthema behandelt.Die russischen Fachkräfte waren in der Zeit vom 29.06.07 - 3.07.05 in Dortmund.

Die Fachleute lernten in Dortmund Strukturen und Projekte der Suchtprävention.Sie besuchten die Jugendeinrichtung "Das Zentrum" und informierten sich über Beteiligungsprojekte und Projekte für Jugendliche russischer Herkunft informieren. An der Geschwister-Scholl-Gesamtschule wurde ihnen das Konzept zur Suchtprävention vorgestellt und sie konnten an dem Projekttag zum Thema: "Leben ohne Qualm" teil. Die Streetworker der Jugendamtes präsentierten ihnen ihre Arbeit und sie bekamen einen Einblick in die aufsuchende Arbeit am Bahnhof. Aktion und Erlebnis brachte ihnen der Tag in der Erlebniswelt Fredenbaum, der Besuch des BVB-Lernzentrums im Bauch des Westfalen-Stadions rundete das Programm ab. Schlusspunkt eines gelungenen russischen Arbeitsbesuches war eine mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer gemeinsame in Münster stattfindende Abschlussveranstaltung.

Ansprechpartner

Jugendamt Dortmund - Kinder- und Jugendförderung - Suchtprävention Diplom Sozialpädagogin Rosi Borggräfe Ansprechpartnerin

44131 Dortmund
Theater- und Tanzpädagogin, Dialogbegleitern