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Schule

Bild: aboutpixel / Rainer Sturm

Weitere Informationen zur Berufsschulpflicht

Informationen zur Schulpflicht in der Sekundarstufe II (Berufsschulpflicht) im Schuljahr 2017/2018

Nach der zehnjährigen Vollzeitschulpflicht beginnt die Berufsschulpflicht.

Berufsschulpflicht besteht für diejenigen, die

  • eine Schule nach dem Schuljahr 2017/2018 verlassen und nach dem 1. August 2000 geboren sind oder
  • eine Berufsausbildung beginnen, bevor sie 21 Jahre alt sind.

Die Berufsschulpflicht dauert für Jugendliche ohne Ausbildungsverhältnis bis zum Ende des Schuljahres, in dem der Schüler/ die Schülerin 18 Jahre alt wird.
Die Schulpflicht endet vor Vollendung des achtzehnten Lebensjahres mit dem erfolgreichen Abschluss eines vollzeitschulischen Bildungsganges der Sekundarstufe II.
Die Pflicht zum Besuch der Berufsschule ruht während des Besuchs einer öffentlichen allgemein bildenden Schule.

Die Berufsschulpflicht wird gem. § 40 SchG alternativ erfüllt:

  • während des Besuchs einer Hochschule,
  • während des Grundwehrdienstes oder Zivildienstes,
  • während eines freiwilligen ökologischen oder sozialen Jahres, wenn der Träger der Einrichtung einen hinreichenden Unterricht erteilt,
  • während eines öffentlich-rechtlichen Ausbildungsverhältnisses, wenn der Dienstherr in eigenen Einrichtungen einen hinreichenden Unterricht erteilt,
  • vor und nach der Geburt eines Kindes einer Schülerin entsprechend dem Mutterschutzgesetz; wenn nach Ablauf der gesetzlichen Mutterschutzfrist der Nachweis geführt wird, dass durch den Schulbesuch die Betreuung des Kindes der Schülerin oder des Schülers gefährdet wäre,
  • während des Besuchs einer anerkannten Ausbildungseinrichtung für Heil- oder Heilhilfsberufe,
  • für Personen mit Aussiedler- oder Ausländerstatus während des Besuchs eines anerkannten Sprachkurses oder Förderkurses,
  • während des Besuchs des Bildungsgangs der Abendrealschule oder eines Vollzeitkurses einer Weiterbildungseinrichtung zum nachträglichen Erwerb eines Schulabschlusses.
  • Für Kinder und Jugendliche, die auch in einer Förderschule nach Ausschöpfen aller Fördermöglichkeiten nicht gefördert werden können, ruht die Schulpflicht. Die Entscheidung trifft die Schulaufsichtsbehörde; sie holt dazu ein Gutachten der unteren Gesundheitsbehörde ein und hört die Eltern an. Das Ruhen der Schulpflicht wird auf die Dauer der Schulpflicht angerechnet