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Gesundheitsangebote für Kinder und Jugendliche

Bambini - Kindergesundheitsportal

Bild: Adobe Stock / Rido
5 Kinder stehen im Kreis und blicken von oben in die Kamera
Gesund aufwachsen in Dortmund
Bild: Adobe Stock / Rido

Gesund aufwachsen

Hier finden Eltern in Dortmund eine verlässliche Orientierung zu Angeboten rund um Kindergesundheit und ein gesundes Aufwachsen - von Anfang an.

Für alle

Auch Familien mit Kindern, die besondere Bedürfnisse haben, erhalten gezielte Hinweise auf passende Hilfen.

Digital und zum Download

Auf dieser Webseite finden Sie zahlreiche Links zu den verschiedenen Einrichtungen. Ein ausführlicheres Dokument mit längeren Texten und zusätzlichen Adressen zum Ausdrucken können Sie hier herunterladen:

Übersetzung

You don't speak german (yet)? On dortmund.de we offer 16 different languages to translate our informations and services. Just click on the button below.

Hinweis

Eine Garantie für die Vollständigkeit und Richtigkeit aller hier gemacht Angaben wird nicht gegeben.
Änderungen und Irrtümer bleiben vorbehalten.

Wenn Sie einen Fehler in den hier dargestellten, regelmäßig sorgsam überprüften Angeboten finden oder selbst gern mit einem Angebot hier verteten wären, melden Sie sich bitte per E-Mail unter krudolphi@stadtdo.de

Springe zu Abschnitt

Abschnitt 1

Schwangerschaft und Geburt

Bild: Adobe Stock / Rido
Zwei Frauen sitzen auf dem Sofa, die eine ist schwanger, die andere hält ein Baby im Arm
Bild: Adobe Stock / Rido

Von Schwangerschaftsberatung und Pränataldiagnostik über Hebammenbetreuung bis hin zu Entbindungskliniken – hier finden Sie die wichtigen Adressen, ergänzt durch Hinweise zur medizinischen Versorgung.

Zusätzliche Informationen für werdende Eltern stellt das Gesundheitsamt gemeinsam mit dem Jugendamt Dortmund im Rahmen der Initiative „Werdende Eltern. Informiert von Anfang an“ online bereit:

Website Werdende Eltern - Informiert von Anfang an

1.1 Schwangerschaftsberatung

Die Schwangerschaftsberatung unterstützt Sie bei Fragen rund um Schwangerschaft, Geburt und Kinderwunsch. Themen können zum Beispiel sein: psychologische, soziale, wirtschaftliche, rechtliche und medizinische Fragen und Probleme, vertrauliche Geburt, postpartale Depressionen, Fehl- und Totgeburten, unerfüllter Kinderwunsch.

Innenstadt-Nord

Innenstadt-West

1.2 Pränataldiagnostik

Pränataldiagnostik umfasst Untersuchungen in der Schwangerschaft, um die Gesundheit des ungeborenen Kindes zu überprüfen. Dazu gehören nicht-invasive Tests wie Ultraschall und Blutuntersuchungen sowie invasive Verfahren wie Fruchtwasser- oder Gewebeentnahmen, die genauer, aber risikoreicher sind. Einige Leistungen müssen selbst bezahlt werden.

Erste Ansprechpersonen sind immer die behandelnden Gynäkolog*innen (z. B. über die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe - KVWL - zu finden). Fachärzte*Fächärztinnen mit besonderer Ultraschall-Expertise sind durch DEGUM-Stufen gekennzeichnet: DEGUM II steht für erweiterte, DEGUM III für höchste Qualifikation.

Zusätzliche oder unabhängige Unterstützung bietet eine Schwangerschaftsberatung (Abschnitt 1.1) .

Aplerbeck

Innenstadt-West

1.3 Hebammenleistungen

Hebammen begleiten Sie von der Schwangerschaft bis zum Ende der Stillzeit. Sie unterstützen bei der Vorsorge, beantworten Ihre Fragen und bereiten Sie auf die Geburt vor.

Während der Geburt sind Hebammen im Krankenhaus, Geburtshaus oder bei einer Hausgeburt an Ihrer Seite. Nach der Geburt besuchen sie Sie zu Hause, schauen nach Ihrem Baby, beraten beim Stillen und geben praktische Tipps für den Alltag. Viele Hebammen bieten außerdem Rückbildungskurse, Babymassage oder Elternkurse an. Die meisten Leistungen übernimmt Ihre Krankenkasse. Informationen zu Hebammen und zu weiteren Themen erhalten Sie auf der Website der Maßnahme „Werdende Eltern. Informiert von Anfang an“.

Hebammen Hotline Dortmund

Bild: Adobe Stock / Pixel-Shot
Schwangere mit Hebamme im Gespräch
Bild: Adobe Stock / Pixel-Shot

Hebammen beantworten Fragen, informieren zu Angeboten der „Frühen Hilfen“ und unterstützen bei der Hebammensuche.

Die Hebammenhotline ist besetzt dienstags 15:00 bis 17:00 Uhr und freitags 10:00 bis 12:00 Uhr. Falls ihr Anruf nicht sofort entgegengenommen werden kann, erfolgt ein Rückruf.

Alternativ zum Telefon nutzen Sie das Kontaktformular:

Kontakt

Hebammen Hotline Dortmund
Anschrift und Erreichbarkeit

Aplerbeck

Brackel

Eving

Hombruch

Hörde

Innenstadt-Nord

Innenstadt-Ost

Innenstadt-West

Lütgendortmund

Nachbarstädte

1.4 Aufsuchende Elternberatung

Die Aufsuchende Elternberatung Dortmund begleitet werdende Eltern und Familien mit kleinen Kindern, besonders wenn ein erhöhter Unterstützungsbedarf besteht. Die Fachkräfte besuchen die Familien zu Hause, bieten einen sicheren Rahmen für Fragen und stärken Eltern darin, ihren Alltag selbstständig zu bewältigen. Das Angebot ist freiwillig und kostenfrei und richtet sich an Familien, die frühzeitig Unterstützung wünschen.

1.5 Geburtskliniken

Viele Geburtskliniken bieten zusätzliche Kurse wie Schwangerenschwimmen, Rückbildung, Babymassage oder Elternschulungen an. Bitte informieren Sie sich direkt bei der jeweiligen Klinik.

Bei Risikoschwangerschaften sorgt ein Perinatalzentrum für die bestmögliche medizinische Betreuung von Schwangeren, Frühgeborenen und kranken Neugeborenen. Perinatalzentren der Stufe 1 bilden die höchste Stufe, hier können auch besonders früh geborene Babys oder solche mit besonders niedrigem Geburtsgewicht behandelt werden beziehungsweise solche, bei denen mit sehr schweren Erkrankungen zu rechnen ist.

Geburtskliniken in Dortmund

Nachbarstädte

Abschnitt 2

Familienalltag

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Familie im Grünen.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Mit Baby und Kind tauchen im Alltag viele neue Fragen auf – von der Betreuung bis zur finanziellen Unterstützung. Hier finden Sie praktische Tipps und Adressen, die Sie im Familienleben unterstützen.

2.1 Finanzielle Hilfen

Bild: SXC
Nebeneinander liegende Euroscheine
Bild: SXC

Kindergeld unterstützt Familien monatlich bei den Grundkosten für ihre Kinder. Für Haushalte mit geringem Einkommen kann der Kinderzuschlag das Kindergeld ergänzen.
Zuständig ist die Familienkasse Nordrhein-Westfalen Ost

Elterngeld fängt nach der Geburt einen Teil des wegfallenden Einkommens auf, wenn Sie weniger oder gar nicht arbeiten, um Ihr Kind zu betreuen. Elterngeld beantragen Sie beim Gemeinsamen Versorgungsamt der Städte Dortmund, Bochum und Hagen

Wohngeld hilft Haushalten mit niedrigem Einkommen, ihre Miete oder Wohnkosten zu tragen.
Den Antrag stellen Sie bei der Wohngeldstelle

Weitere Informationen zu finanziellen Hilfen für Familien finden Sie auf dem Familienportal des Bundesfamilienministeriums:

Bundesstiftung Mutter und Kind

Die Bundesstiftung Mutter und Kind unterstützt schwangere Frauen in Notlagen mit einmaligen finanziellen Zuschüssen, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Die Hilfe soll ergänzend zu anderen Sozialleistungen die Fortsetzung der Schwangerschaft erleichtern.

Der Zuschuss wird nur gewährt, wenn die Schwangere in Deutschland lebt und der Antrag vor der Geburt über eine anerkannte Schwangerschaftsberatungsstelle (Abschnitt 1.1) gestellt wird.

Die Höhe der Unterstützung richtet sich nach dem individuellen Bedarf. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website der Stiftung:

Psychosoziales Adressbuch

Zu allen Themen rund um die Psychosozialen Hilfen in Dortmund hat das Gesundheitsamt die Broschüre "Psychosoziales Adressbuch" herausgegeben.

Sie finden darin auch Adressen der Sozialberatung oder zum Beispiel zu Schuldnerberatungsstellen und Notschlafstellen.

Psychosoziales Adressbuch, 2 MB, PDF

2.2 Kita und Tagespflege

Sie können ihr Kind über das Kitaportal in einer Kita anmelden.

Im Kitaportal können Sie sich auch über die verschiedenen Einrichtungen informieren und diese zum Beispiel nach dem Stadtbezirk, den Betreuungszeiten, der Trägerart oder anderen Merkmalen (zum Beispiel: Inklusive Einrichtung) filtern. Sie finden außerdem Informationen zur Kindertagespflege.

Inklusive Kindertagesbetreuung

Bild: Stadt Dortmund
Eine Person spielt in der Kita mit mehreren Kindern
Bild: Stadt Dortmund

Auch Kinder mit Behinderung oder drohender Behinderung haben einen Rechtsanspruch auf Kindertagesbetreuung. Inklusive Kitas in Dortmund ermöglichen allen Kindern – mit und ohne Unterstützungsbedarf – den gemeinsamen Alltag. Sie passen ihre Angebote so an, dass jedes Kind selbstverständlich mitmachen kann. Diese Kitas finden Sie im Kitaportal.

Kitas mit heilpädagogischen Plätzen in Dortmund

Kinder mit stärkeren körperlichen, emotionalen oder geistigen Beeinträchtigungen können einen heilpädagogischen Platz bekommen. Dort liegt der Schwerpunkt auf individueller Förderung: kleinere Gruppen, mehr Fachkräfte und bei Bedarf pflegerische Unterstützung. Viele heilpädagogische Kitas arbeiten ebenfalls inklusiv, sodass Kinder aus beiden Gruppen gemeinsam lernen.

Kitasozialabeit

Die Kitasozialarbeit bietet Beratung und Unterstützung für Eltern von Kindern bis 6 Jahren zu kindlicher Entwicklung, Kinderbetreuung, sozialen Kontakten, Inklusion, Gesundheit, finanziellen Angelegenheiten und Kontakten mit Ämtern.

2.3 Schule

Kinder, die bis zum 30. September sechs Jahre alt werden, müssen ab dem 1. August desselben Jahres zur Schule. Im September des Vorjahres erhalten Eltern ein Informationsschreiben mit Anmeldebogen. Die Grundschule kann frei gewählt werden, ein Anspruch auf Aufnahme besteht jedoch nur an der nächstgelegenen Schule, sofern dort Plätze frei sind.

Nach dem stadtweiten Anmeldeverfahren entscheidet die Schulleitung über die Aufnahme. Bei Fragen hilft die jeweilige Schulleitung weiter. Einen Überblick über alle Dortmunder Grundschulen bietet der Schulatlas.

Schuleingangsuntersuchung

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Schuleingangsuntersuchung beim Gesundheitsamt
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Das Gesundheitsamt lädt Ihr Kind und Sie zu einer schulmedizinischen Untersuchung ein. Alle Informationen dazu finden Die auf der Website des Gesundheitsamtes:

Gemeinsames Lernen und sonderpädagogischer Förderbedarf

In Deutschland haben alle Kinder einen gesetzlichen Anspruch auf gemeinsames Lernen – häufig als schulische Inklusion bezeichnet. Dieses Recht stellt sicher, dass Kinder mit und ohne Beeinträchtigungen gemeinsam unterrichtet werden können. Als Eltern entscheiden Sie selbst, ob Ihr Kind eine Regelschule oder eine Förderschule besuchen soll.

Wird bei einem Kind ein sonderpädagogischer Förderbedarf festgestellt, können unterstützende Maßnahmen – zum Beispiel eine Schulbegleitung – bewilligt werden, um das gemeinsame Lernen bestmöglich zu fördern. Wenn geprüft werden soll, ob ein sonderpädagogischer Förderbedarf vorliegt, wenden Sie sich bitte an das zuständige Schulverwaltungsamt.

Schulbegleitung

Bild: adobe.com
Kinder im Schulunterricht
Bild: adobe.com

Eine Schulbegleitung (auch Integrationshilfe, Schulassistenz oder Inklusionsassistenz) kann Ihr Kind dabei unterstützen, trotz seelischer, geistiger oder körperlicher Beeinträchtigungen erfolgreich am Unterricht teilzunehmen. Ob Ihr Kind eine Regel- oder eine Förderschule besucht, spielt für die Bewilligung einer Schulbegleitung keine entscheidende Rolle. Maßgeblich ist, dass ein fachärztliches oder psychologisches Gutachten einen Unterstützungsbedarf im Schulalltag bestätigt.

Den Antrag auf Schulbegleitung stellen Sie gemeinsam mit der Schule Ihres Kindes. Wo der Antrag gestellt wird, hängt von der Art der Beeinträchtigung ab – je nach Situation ist das Jugendamt oder das Sozialamt zuständig. Die Schule kann Sie hierzu beraten.

Förderschulen in Dortmund

Wenn bei Ihrem Kind ein Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung festgestellt wurde und Sie sich gegen das gemeinsame Lernen entscheiden, sondern eine Förderschule wünschen, stehen in Dortmund und der näheren Umgebung folgende Schulen – nach Förderschwerpunkten sortiert – zur Verfügung:

Emotionale und Soziale Entwicklung

Geistige Entwicklung

Hören und Kommunikation

Körperliche und motorische Entwicklung

Lernen

Sehen

Sprache

2.4 Alltagshilfen

Abschnitt 3

Austausch und Information

Bild: Adobe Stock / Rawpixel.com
Eine Gruppe von Eltern mit ihren Kindern
Bild: Adobe Stock / Rawpixel.com

„Um ein Kind großzuziehen, braucht es ein ganzes Dorf“, soll ein afrikanisches Sprichwort lauten. Es meint, dass die Erziehung und das Aufwachsen eines Kindes nicht allein die Aufgabe der Eltern sind, sondern dass es die Unterstützung einer ganzen Gesellschaft erfordert.

Hier erfahren Sie, wo Sie diese Unterstützung finden – ob als Alleinerziehende, in Eltern-Kind-Kursen oder bei Förderangeboten.

Informieren Sie sich gern auch auf der Website der aufsuchenden Elternberatung über weitergehende Unterstüzungsangebote.

3.1 Alleinerziehende

Alleinerziehende stehen im Alltag vor besonderen Herausforderungen. In solchen Situationen ist es sehr hilfreich, sich mit anderen Menschen in der gleichen Situation auszutauschen oder professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen, um Unterstützung und Orientierung zu erhalten.

Konflikte mit dem anderen Elternteil (z.B. Sorgerechts- und Umgangsfragen): Abschnitt 7.5

Austausch und Treffen

Beratung und Information

3.2 Kurse und Treffs

Neben dem hier aufgelisteten Anbietern bieten auch Hebammen (Abschnitt 1.3) eine Vielzahl von Kursen und Treffs an.

Elternschulen der Kliniken

Die Kliniken in Dortmund bieten in Ihren Elternschulen umfangreiche Kursangebote bereits vor der Geburt und begleitend in den ersten Lebensmonaten und Jahren (zum Beispiel Geburts- und Stillvorbereitung, Erste Hilfe am Kind, PEKIP, Rückbildung, Beikostkurse und vieles weitere mehr).

Verschiedene Standorte

Aplerbeck

Brackel

Hombruch

Hörde

Innenstadt Nord

Innenstadt West

Lütgendortmund

Mengede

3.3 Ernährung

Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki
Wraps liegen auf einem Teller.
Gesunde Ernährung wirkt sich auf das allgemeine Wohlbefinden aus.
Bild: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Still- und Beikostberatung bieten die Elternschulen der Kliniken (Abschnitt 3.2) sowie Hebammen (Abschnitt 1.3) an.

Sie finden viele Informationen sowie Broschüren und Informationen zum Bestellen im Shop auf der Website des Forschungsdepartment Kinderernährung (FKE).

Innenstadt-Nord

3.4 Erste Hilfe

Bild: Stadt Dortmund / Leopold Achilles
Eine Frau der Malteser übt mit einem Mädchen erste Hilfemaßnahmen an einer Puppe.
Bild: Stadt Dortmund / Leopold Achilles

Eltern, Großeltern, Babysitter*innen und alle, die oft mit Babys und Kindern zu tun haben, können in speziellen Kursen lernen, wie sie in Notfällen richtig handeln, bis professionelle Hilfe eintrifft.

Wer bietet Erste-Hilfe Kurse an?

Elternschulen der Geburtskliniken (Abschnitt 3.2)
Hebammen (Abschnitt 1.3)

Erste-Hilfe-Kurse für Kinder werden auf Nachfrage auch in Kindertagesstätten und Grundschulen angeboten und sind dort direkt zu erfragen.

Weitere Anbietende von Erste-Hilfe-Kursen

3.5 Frauen

Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze
Eine kleine Gruppe Menschen geht über einen Weg in grüner Umgebung bei der 63% Wanderung 2025 in Dortmund
Bild: Stadt Dortmund / Stephan Schütze

Räume nur für Frauen schaffen Schutz, stärken Gemeinschaft und bieten gezielte Unterstützung – von Weiterbildung bis Beratung in besonderen Lebenssituationen.

Die hier aufgeführten Einrichtungen und Angebote richten sich ausschließlich an Frauen oder bieten spezielle Veranstaltungen nur für Frauen an.

Zweimal im Jahr veröffentlicht das Gleichstellungsbüro der Stadt Dortmund die „Frauentermine“.

Brackel

Hörde

Innenstadt-Nord

Innenstadt-West

3.6 Schreibabys

Bild: Adobe Stock / EvaHM
Ein schreiendes Baby auf dem Arm eines Mannes
Bild: Adobe Stock / EvaHM

Ein Schreibaby zu haben, ist für Eltern belastend. Anhaltendes und oft unerklärliches Schreien des Kindes kann zu Verzweiflung und Erschöpfung führen. Die ständige Unruhe und das Gefühl, dem Kind nicht helfen zu können, erzeugen bei vielen Eltern Stress, Schlafmangel und manchmal auch das Gefühl der Überforderung oder Hilflosigkeit.

Aber: Es gibt Unterstützungsmöglichkeiten!

WICHTIG!

Auch in der größten Verzweiflung dürfen Babys und Kleinkinder niemals geschüttelt werden!

Es besteht absolute Lebensgefahr!

Legen Sie im Zweifel ihr Baby sicher in sein Bettchen oder den Stubenwagen, verlassen Sie kurz den Raum und atmen Sie tief durch. Holen Sie sich Hilfe!

Stellen vor Ort

Außerdem können helfen

3.7 Selbsthilfe

Immer mehr Menschen greifen auf Selbsthilfegruppen zurück, um sich bei körperlichen, psychischen oder sozialen Herausforderungen gegenseitig Halt zu geben. In Dortmund existieren inzwischen etwa 240 solcher Gruppen für Betroffene und deren Angehörige. Die Bandbreite der Themen ist groß und reicht von A wie Autismus bis Z wie Zwangsstörungen.

Selbsthilfegruppe online finden

Sie können im Selbsthilfenetz des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband Landesverband Nordrhein-Westfalen e. V. auch online eine Selbsthilfegruppe finden.

Selbsthilfe-Kontaktstelle Dortmund

Die Selbsthilfe-Kontaktstelle Dortmund unterstützt vor Ort Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen, gründen oder bereits in einer Gruppe aktiv sind.

3.8 Stillen

Hebammen sowie die Elternschulen der Kliniken unterstützen bei Stillproblemen und bieten häufig auch Stillgruppen an. Sie sind oft die ersten Ansprechpersonen für Fragen rund ums Stillen.

Darüber hinaus gibt es speziell ausgebildete Still- und Laktationsfachkräfte, die sich nach den Standards des IBCLC (International Board Certified Lactation Consultant) zertifizieren lassen können. Sie verfügen über vertieftes Fachwissen und beraten auch in besonderen Situationen, etwa bei Adoptionen, Mehrlingsgeburten oder Erkrankungen. Der Berufsverband Deutscher LaktationsberaterInnen IBCLC e.V. stellt für diese spezialisierten Still- und Laktationsberatungen eine Online-Suchfunktion zur Verfügung

Abschnitt 4

Sport und Bewegung

Bild: A. Bowinkelmann
gemischte Sportgruppe von Mädchen und Jungen und einer Rollstuhlfahrerin.
Bild: A. Bowinkelmann

Ob Kinderturnen, Schwimmen oder Mannschaftssport: Bewegung stärkt die Gesundheit, das Wohlbefinden und den Zusammenhalt der gesamten Familie. Bei der Suche nach passenden Angeboten beachten Sie unbedingt die folgenden Angebote:

Hebammen (Abschnitt 1.3)
Volkshochschule (VHS)
StadtSportBund

Besser gemeinsam!
Sportvereine sind ehrenamtlich organisiert und bieten auch für geringe Beiträge die Möglichkeiten sich sportlich zu betätigen. Sie können in der Vereinssuche des StadtSportBundes gezielt nach der Art des Angebotes (zum Beispiel Babyschwimmen, Schwimmen oder Schwimmausbildung, Bewegungszwerge, Eltern-Kind-Turnen, Wald- und Abenteuersport, Behindertensport etc.), Altersklassen und Stadtteilen suchen.

Vereinssuche Stadtsportbund Dortmund

4.1 Fitness mit Baby

4.2 Schwimmen

Schwimmbäder

Alle Dortmunder Schwimmbäder (Frei- und Hallenbäder) finden Sie auf der Website der Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund:

Schwimmvereine

Alle Dortmunder Schwimmvereine finden Sie mit der Vereinssuche des Stadtsportbundes:

Schwimmschulen

4.3 Turnen und Bewegung

4.4 Inklusive Angebote

In vielen Sportvereinen und anderen Gruppen können Kinder trotz Einschränkungen mittrainieren - es lohnt sich, sich direkt vor Ort beim Wunschangebot zu informieren. Beachten Sie die Angebote von:

Besondere Angebote für besondere Kinder

Hinweis: Da sich häufig Gruppen bilden und auch wieder auflösen, freuen wir uns über eine Mitteilung an krudolphi@stadtdo.de wenn Sie einen Fehler finden oder uns über weitere Angebote informieren möchten.

Abschnitt 5

Beratung und Hilfe

Bild: Adobe Stock / JackF
Familie (Eltern mit Kind) in einer Beratungssituation
Bild: Adobe Stock / JackF

Familien finden bei Schwierigkeiten – unabhängig von deren Art – häufig zunächst Unterstützung in der Kindertagesstätte oder der Schule, die ihr Kind besucht. Weitere Ansprechpersonen, insbesondere bei Fragen zur Entwicklung und Gesundheit, sind:

Hebammen (Abschnitt 1.3)
Kinderärztinnen und Kinderärzte (Abschnitt 8.1)

Darüber hinaus gibt es spezialisierte Einrichtungen und Beratungsstellen, die Familien in herausfordernden Situationen begleiten und gemeinsam mit ihnen passende Lösungen erarbeiten.

Für einige spezifische Situationen finden Sie im Abschnitt 7 Ansprechstellen.

Eine besonders ausführliche Auflistung von Beratungseinrichtungen finden Sie im Psychosozialen Adressbuch:

Psychosoziales Adressbuch (Download)

5.1 Erste Anlaufstellen

Erste Anlaufstellen können oft schon in einem kurzen telefonischen Gespräch neue Perspektiven aufzeigen und über weitere Unterstützungsmöglichkeiten informieren.

Leben mit Kind

Gesundheitliche Fragen

Häusliche Gewalt/Frauen

Telefon- und Onlineangebote

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen
Anschrift und Erreichbarkeit
Kontakt

Das Beratungsangebot richtet sich vorrangig an erwachsene Frauen.

Hilfetelefon Schwangere in Not
Anschrift und Erreichbarkeit
Nummer gegen Kummer e.V. - Beratung für Kinder und Jugendliche
Anschrift und Erreichbarkeit
Nummer gegen Kummer e.V. – Elterntelefon
Anschrift und Erreichbarkeit
Strafverteidigernotdienst und kostenlose Rechtsberatung für Bürger*innen mit geringem Einkommen
Anschrift und Erreichbarkeit
TelefonSeelsorge Dortmund®
Anschrift und Erreichbarkeit
WEISSER RING e.V. – bundesweites Opfertelefon
Anschrift und Erreichbarkeit

5.2 Beratungsstellen

Psychologischer Beratungsdienst

Der Psychologische Beratungsdienst bietet Unterstützung bei persönlichen Belastungen, psychischen Schwierigkeiten, Stress, Ängsten oder Lebenskrisen. Er hilft dabei, Probleme einzuordnen, Bewältigungsstrategien zu entwickeln und passende weitere Hilfen zu finden.

Sonstige Beratungsstellen in Dortmund

Die Angebote der verschiedenen Beratungsstellen sind in der Regel kostenfrei und können persönlich, telefonisch oder online genutzt werden. Für persönliche Gespräche wird meist um eine vorherige Terminvereinbarung gebeten.

Erziehungsberatungsstellen sowie Beratungsstellen für Erziehungs-, Paar- und Lebensfragen unterstützen Familien, Eltern, Kinder und Jugendliche vertraulich und professionell. Sie helfen bei Erziehungs- und Entwicklungsfragen, familiären Konflikten, Partnerschafts- und Eheproblemen sowie in Trennungs- und Krisensituationen.

Beratungsstellen speziell für Alleinerziehende finden Sie in Abschnitt 3.

Zu besonderen Lebenssituationen finden Sie auch in Abschnitt 7 viele Adressen.

Hörde

Innenstadt-Nord

Innenstadt-Ost

Innenstadt-West

Scharnhorst

5.3 Jugendhilfedienste

Der Jugendhilfedienst vor Ort besteht aus Sozialarbeiter*innen und Sozialpädagog*innen, die Familien, Kinder und Jugendliche sowie deren Umfeld unterstützen. Sie helfen bei familiären Problemen, Konflikten zwischen Eltern und Kindern, Trennungssituationen und vermitteln bei Bedarf an andere Hilfsangebote. Ihr Angebot umfasst Beratung, pädagogische Begleitung im Alltag, Unterstützung bei schulischen oder institutionellen Schwierigkeiten sowie Hilfe bei familiengerichtlichen Verfahren, um gemeinsam Lösungen für die individuelle Lebenssituation zu finden.

Abschnitt 6

Digitale Angebote

Bild: Stadt Dortmund / Stephan schütze
Digitale Vernetzung in Dortmund: Neue Wege der Kommunikation in der Stadt.
Bild: Stadt Dortmund / Stephan schütze

In diesem Abschnitt erhalten Sie einen Überblick über digitale Angebote und Apps, die Familien im Alltag unterstützen können. Es werden hilfreiche Anwendungen vorgestellt, die Themen wie Organisation, Erziehung, Gesundheit und Freizeit abdecken.

Alltag

Freizeit

Gesundheit

Hilfe

Podcasts aus Dortmund rund um Gesundheit und Familienleben

Abschnitt 7

Besondere Lebenslagen

Bild: Adobe Stock / Mary Anlens
Ein Kind schaut traurig aus dem Fenster
Bild: Adobe Stock / Mary Anlens

In besonders belastenden Lebenssituationen ist es wichtig, schnell die richtige Unterstüzung zu finden. Hier finden Sie Hilfe und Adressen.

Hilfe in einer akuten Notlage

Polizei: 110
Rettungsdienst: 112
Jugendamt (Notdienst): +49 231 50-12345

Aufsuchende Elternberatung

Das Angebot der aufsuchenden Elternberatung des Gesundheitsamtes richtet sich an Eltern und Familien mit kleinen Kindern, die frühzeitig (auch schon in der Schwangerschaft) Unterstützung in herausfordernden Situtionen wünschen. Das Angebot ist freiwillig und kostenfrei:

Website Aufsuchende Elternberatung

7.1 Krankheit oder Behinderung der Eltern

Veränderungen im Gesundheitszustand oder in der Belastbarkeit eines Elternteils können den Familienalltag beeinflussen. Kinder reagieren darauf unterschiedlich – von Unsicherheit bis hin zu großer Anpassungsfähigkeit. Auch Rollen und Aufgaben in der Familie können sich verändern.

Leben Eltern bereits mit einer Behinderung, entstehen mit einer Familiengründung oft neue Fragen und Unterstützungsbedarfe. Viele Familien entwickeln dabei eigene Wege, ihren Alltag gut zu gestalten und passende Hilfe zu nutzen. Andere benötigen dabei Unterstützung.

In herausfordernden Zeiten wie diesen gibt es Hilfsangebote, zum Beispiel bei Familienberatungsstellen (Abschnitt 5.2)

Familienpflege

Fällt die haushaltsführende Person aus, hilft Familienpflege. Sie übernimmt Kinderbetreuung und Haushalt, damit das Familienleben weiterläuft. Wenn ein ärztliches Attest vorliegt, werden je nach Situation die Kosten oft übernommen. Eine frühzeitige Beratung hilft, passende Unterstützung zu finden. Wenden Sie sich hierfür an die Jugendhilfedienste .

Anbietende von Familienpflege finden Sie im Dortmunder Wegweiser Pflege. Filtern Sie dort nach „Ambulante Pflege“ und wählen Sie in der Detailsuche bei den Leistungen der Krankenkasse „Haushaltshilfe / Familienpflege (§ 38 SGB V)“ aus:

Allgemeine Beratung

Beratung im Bereich Behinderung

Beratung im Bereich Psychische- und Suchterkrankungen

Psychosoziale Hilfe

Ausführliche Informationen zu Hilfsangeboten im psychosozialen Bereich finden Sie im vom Gesundheitsamt Dortmund herausgegebenen Psychosozialen Adressbuch.

7.2 Fehlende Krankenversicherung

Es gibt vielfältige Gründe, warum Menschen in Deutschland - trotz Versicherungspflicht - keine Krankenversicherung haben. In Dortmund gibt es Anlaufstellen, die Betroffenen Unterstützung bieten.

Beratung

Medizinische Hilfe ohne Krankenversicherung

Fachdienst Soziale Gesundheitsversorgung – Mobiler Medizinischer Dienst
Anschrift und Erreichbarkeit

7.3 Gewalt

Gewalt – besonders in Familien – bleibt oft verborgen und hat schwere Folgen. Betroffene sollten sich Unterstützung holen, denn es gibt Wege aus der Gewalt zu einem sicheren, selbstbestimmten Leben. Sie finden viele wichtige Informationen im Opferschutzportal NRW:

Hilfe in einer akuten Notlage

Polizei: 110
Rettungsdienst: 112
Jugendamt (Notdienst): +49 231 50 12345

Psychosoziale Prozessbegleitung

Sie unterstützt Betroffene eines Strafverfahrens vor, während und nach der Verhandlung. Speziell geschulte Fachkräfte informieren und stehen zur Seite. Besonders schutzbedürftige Personen können beim Gericht eine kostenlose Begleitung beantragen. Hilfe bei der Suche bieten Opferhilfeeinrichtungen, Polizei, Rechtsbeistände und das Opferschutzportal NRW.

Allgemein

Telefonisch

WEISSER RING e.V. – bundesweites Opfertelefon
Anschrift und Erreichbarkeit

Gewalt gegen Frauen

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen
Anschrift und Erreichbarkeit
Kontakt

Das Beratungsangebot richtet sich vorrangig an erwachsene Frauen.

Gewalt gegen Kinder und Jugendliche

Sexualisierte Gewalt

7.4 Schwangerschaftskonflikte

Schwangerschaftskonfliktberatung richtet sich an Menschen, die eine Schwangerschaft abbrechen möchten oder die schwanger sind und nicht wissen, ob sie das Kind bekommen möchten. Sie wird durch Schwangerschaftsberatungsstellen (Abschnitt 1) angeboten.

Hinweis

Katholische Schwangerschaftsberatungsstellen stellen keine Beratungsbescheinigung nach §7 Schwangerschaftskonfliktgesetz aus! Sie können sich dort nur allgemein beraten lassen.

7.5 Sorgerechts- und Umgangsfragen

Auch getrennt lebende Eltern haben in der Regel gemeinsames Sorgerecht.

Das Umgangsrecht ermöglicht dem Elternteil, bei dem das Kind nicht lebt, regelmäßigen Kontakt. Bei Konflikten oder Sicherheitsbedenken kann begleiteter Umgang mit einer neutralen Fachkraft sinnvoll sein.

Bei Problemen rund um Sorge‑ oder Umgangsrecht helfen zunächst Beratungsstellen und Jugendhilfedienste (Abschnitt 5.) . Können Eltern sich nicht einigen, entscheidet das Familiengericht im Sinne des Kindeswohls.

Eving

Innenstadt-Nord

Innenstadt-Ost

Lütgendortmund

Grenzüberschreitende Konflikte

7.6 Trauer

Wenn ein geliebter Mensch stirbt, gerät oft das ganze familiäre Gefüge ins Wanken. Jede Person trauert auf ihre eigene Weise. In dieser schweren Zeit können Trauergruppen und Trauerbegleitung wertvolle Haltpunkte sein. Sie schenken Raum für Gefühle, die im Alltag oft keinen Platz finden, und helfen dabei, Schritt für Schritt wieder festen Boden unter den Füßen zu spüren.

In diesem Abschnitt finden Sie begleitete Angebote. Informationen zu Selbsthilfegruppen gibt es bei der Selbsthilfekontaktstelle.

Abschnitt 8

Akute Erkrankungen

Bild: Adobe Stock / LStockStudio
Ein Kind, eine Frau und eine Ärztin sprechen in einem Behandlungszimmer.
Bild: Adobe Stock / LStockStudio

Akute Erkrankungen beginnen plötzlich und dauern meist nur kurz, können aber starke Beschwerden verursachen – etwa Grippe, akute Bronchitis oder Lebensmittelvergiftungen.

Vieles können Sie zu Hause tun, um Ihr Kind zu unterstützen. Auf der Website des Gesundheitsamtes finden Sie mehrsprachige Flyer und Videos zu häufigen Krankheitssymptomen bei Kindern.

Website Mein Kind ist krank

8.1 Ärzte*Ärztinnen

Bei leichten Verletzungen oder Erkrankungen, die kein Notfall sind, gehen Sie wenn nötig in eine Arztpraxis. Dort erhalten Sie die passende medizinische Hilfe. Außerhalb der Sprechzeiten Ihres Kinderarztes*Ihrer Kinderärztin wenden Sie sich an den zentralen Notdienst für Kinder- und Jugendmedizin in der Kinderklinik Dortmund.

Nutzen Sie, um eine Arztpraxis zu finden, die elektronische Suche der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe. Dort können Sie gezielt nach Fachgebiet, Zusatzbezeichnung, Schwerpunkt, Sprachen und Barrierefreiheit suchen.

8.2 Krankenhäuser und Kliniken

Krankenhäuser und Kliniken sind für schwer erkrankte Menschen da. Gehen Sie deshalb bei leichten Verletzungen oder Erkrankungen, die kein Notfall sind, zuerst in eine Arztpraxis statt in ein Krankenhaus. Außerhalb der ärztlichen Sprechzeiten wenden Sie sich an den zentralen Notdienst für Kinder- und Jugendmedizin in der Kinderklinik Dortmund.

Brackel

Knappschaft Kliniken Westfalen GmbH
Anschrift und Erreichbarkeit
Kontakt
Anschrift
Am Knappschaftskrankenhaus 1
44309 Dortmund

Hörde

St.-Josefs-Hospital

Kath. St. Paulus Gesellschaft

Anschrift und Erreichbarkeit
Kontakt
Anschrift
Wilhelm-Schmidt-Str. 4
44263 Dortmund

Huckarde

Kath. Krankenhaus Dortmund-West

Kath. St. Paulus Gesellschaft

Anschrift und Erreichbarkeit

Innenstadt-West

Klinikum Dortmund gGmbH

Klinikzentrum Mitte

Anschrift und Erreichbarkeit
St.-Johannes-Hospital

Kath. St. Paulus Gesellschaft

Anschrift und Erreichbarkeit
Kontakt
Anschrift
Johannesstr. 9 - 17
44137 Dortmund

Kinder- und Jugendpsychiatrie

LWL-Klinikum für Kinder und Jugendpsychiatrie Dortmund

Elisabeth-Klinik

Anschrift und Erreichbarkeit
Kontakt
Anschrift
Marsbruchstraße 162a
44287 Dortmund

Fachklinik für die Diagnostik und Behandlung psychischer Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen von der Geburt bis zum 18. Geburtstag. Ambulante, teilstationäre und stationäre Behandlung, u. a. Baby- und Kleinkindsprechstunde.

Ambulanzen

Eine Klinikambulanz ist eine Abteilung im Krankenhaus, in der Patient*innen ambulant, also ohne stationäre Aufnahme, medizinisch behandelt werden. Sie ist auf ein bestimmtes Fachgebiet spezialisiert und dient vor allem der Untersuchung, Behandlung und Nachsorge. Normalerweise müssen Sie in Klinikambulanzen - anders als der Notaufnahme - vorab einen Termin vereinbaren. Sie finden die Klinikambulanzen in den Abschnitten 9 und 10 .

8.3 Notdienste

Krankenhäuser und Kliniken sind für schwer erkrankte Menschen da. Gehen Sie deshalb bei leichten Verletzungen oder Erkrankungen, die kein Notfall sind, zuerst in eine Arztpraxis statt in ein Krankenhaus. Außerhalb der ärztlichen Sprechzeiten wenden Sie sich an den zentralen Notdienst für Kinder- und Jugendmedizin in der Kinderklinik Dortmund.

Wichtige Notrufnummern

Rettungsdienst/Feuerwehr: 112

Notruf/Polizei: 110

Giftnotruf (Berlin): +49 030 19 24 0

Informationszentrale gegen Vergiftungen (Bonn): +49 228 19 24 0

Krisenzentrum Dortmund (Krisenintervention und Suizidprävention): +49 231 43 50 77

Zahnärztlicher Notdienst: +49 1805 98 67 00

Apothekennotdienst: +49 800 00 22 8 33

Hilfreiche Links

Abschnitt 9

Neurodivergenz

Bild: Adobe Stock / dubova
Ein Junge mit Kopfhörern sieht aus dem Fenster
Bild: Adobe Stock / dubova

Neurodiversität beschreibt die natürliche Vielfalt menschlicher Gehirne und Denkweisen. Menschen entwickeln sich nicht nach einem einheitlichen Muster – wir nehmen Informationen unterschiedlich auf, verarbeiten Reize individuell und besitzen eigene Stärken und Herausforderungen.

Neurodivergenz bedeutet, dass ein Gehirn anders funktioniert als das statistische „Norm“-Muster. Dazu zählen unter anderem Autismus, ADHS, Lernbesonderheiten oder sensorische Unterschiede. Diese Abweichungen sind keine Fehler, sondern Ausdruck menschlicher Vielfalt. Ein neurodivergentes Kind kann jedoch Unterstützung benötigen.

Eine sorgfältige Diagnostik hilft zu verstehen, wie ein Kind die Welt wahrnimmt und welche Hilfen sinnvoll sind. Sie bildet die Grundlage für gezielte Förderung, individuelle Maßnahmen und das frühzeitige Abbauen von Barrieren. Die Unterstützung richtet sich nach den jeweiligen Bedürfnissen und wird regelmäßig angepasst. Eine enge Zusammenarbeit von Fachkräften und Familien ist entscheidend, um die Entwicklung bestmöglich zu begleiten.

9.1 ADHS

ADHS ist eine neurobiologische Entwicklungsstörung, die sich vor allem durch Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität zeigt. Bei Verdacht ist eine umfassende Diagnostik wichtig, die in der Regel Anamnese, Beobachtungen, Fragebögen und Untersuchungen umfasst.

Ausführliche, gut verständliche Informationen – auch in türkischer Sprache – bietet das Universitätsklinikum Köln auf seiner Website:

Diagnostik

Die Diagnose sollte von qualifizierten Fachkräften gestellt werden, etwa von Kinder- und Jugendpsychiate*innen, Neurolog*innen oder entsprechend ausgebildeten Psychotherapeut*innen. Eine passende Praxis finden Sie über die Arztsuche der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, die gezielte Filter nach Fachgebiet, Zusatzbezeichnung, Schwerpunkt, Sprachen und Barrierefreiheit ermöglicht:

Therapie

Die Behandlung von ADHS sollte individuell erfolgen und von qualifizierten Fachkräften begleitet werden. Viele angebliche „Wundermittel“ kursieren online – wirksam sind nachweislich vor allem Verhaltenstherapie, ärztlich verordnete Medikamente, Psychoedukation für Familien sowie alltagsnahe Unterstützung durch klare Strukturen, Organisationshilfen, Pausen und Bewegung.

Hilfreiche Links

9.2 Autismus-Spektrum

Eine Autismus-Spektrum-Störung (ASS) ist eine neurologische Entwicklungsstörung, die sich durch Beeinträchtigungen in der sozialen Interaktion, Kommunikation und durch stereotype Verhaltensweisen äußert. Die Ausprägungen können sehr unterschiedlich sein.

Diagnostik

Die Diagnose von Autismus sollte ausschließlich von qualifizierten Fachärzten*Fachärztinnen oder von ausgebildeten Psychologen*Psychologinnen gestellt werden. Grundlage sind in der Regel eine ausführliche Anamnese, Verhaltensbeobachtungen und standardisierte Testverfahren. Eine passende Praxis finden Sie über die Arztsuche der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, die gezielte Filter nach Fachgebiet, Zusatzbezeichnung, Schwerpunkt, Sprachen und Barrierefreiheit bietet:

Therapie

Da Autismus nicht „heilbar“ ist, konzentrieren sich therapeutische Angebote darauf, Lebensqualität und Selbstständigkeit zu stärken. Je nach individuellem Bedarf kommen vor allem Verhaltenstherapie, Ergo‑ und Logopädie sowie Frühförderung infrage. Einrichtungen mit autismusspezifischen Angeboten finden Sie auf der Website des LWL:

Hilfreiche Links

9.4 Lernbesonderheiten (Legasthenie, Dyskalkulie)

Spezifische Lernstörungen wie Legasthenie oder Dyskalkulie betreffen grundlegende schulische Fähigkeiten, haben aber nichts mit fehlender Intelligenz zu tun. Erste Ansprechstelle ist die Schule.

Die Diagnose übernehmen geschulte Fachkräfte mit Tests und Gesprächen. Ihr Kind kann durch gezielte Förderung, Nachteilsausgleiche und psychosoziale Unterstützung entlastet werden. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Schule, Eltern und Fachkräften ist dabei wichtig. Lernstörungen sind meist nicht heilbar, aber frühe Förderung kann viel abfedern. Auch Logopäd*innen (Abschnitt 12.3.2) bieten passende Therapien an.

Hombruch

Hörde

Innenstadt-Nord

Innenstadt-West

Überregional

Abschnitt 10

Chronische Erkrankungen

Bild: Adobe Stock / Konstantin Yuganov
Kinderärztin untersucht ein Baby. Sie hat ein Stethoskop und eine Handpuppe in den Händen
Bild: Adobe Stock / Konstantin Yuganov

Chronische Erkrankungen sind langanhaltende oder immer wiederkehrende Gesundheitsprobleme, die den Alltag von Kindern und Familien dauerhaft beeinflussen können.

Die aufgeführten Einrichtungen helfen Ihnen, passende Hilfen und Behandlungsangebote für betroffene Kinder zu finden.

Chronische Erkrankungen können für die ganze Familie beängstigend und belastend sein. Vielleicht hilft Ihnen oder Ihrem Kind darüber hinaus auch eine Selbsthilfegruppe, um mit den Auswirkungen der Erkrankung besser umzugehen. Es gibt solche Gruppen für nahezu jede Erkrankung. Sie finden Informationen dazu auf der Website der Selbsthilfekontaktstelle.

Arztsuche der KVWL

Sortiert von A bis Z

10.1 Adipositas

Übergewicht kann die Gesundheit und das Wohlbefinden eines Kindes beeinträchtigen und sollte früh erkannt werden. In Dortmund gibt es Angebote, die Familien bei einem gesunden Lebensstil unterstützen. Kinderärztliche Praxen und Krankenkassen informieren über Ernährungs‑ und Bewegungsprogramme und können entsprechende Therapien verordnen.

Praxen für Ernährungstherapie finden Sie in der Heilmittelerbringerliste des GKV‑Spitzenverbands:

10.2 Allergien

Allergien entstehen, wenn das Immunsystem überempfindlich auf eigentlich harmlose Stoffe reagiert. Typische Beschwerden sind Hautausschläge, Atemprobleme oder Magen‑Darm‑Symptome.

Ein Allergiepass (Abschnitt 14) dokumentiert bestätigte Allergien und kann im Notfall wichtige Informationen liefern. Er wird von Ärztinnen und Ärzten ausgestellt und sollte immer mitgeführt werden.

Für Diagnose und Behandlung wenden Sie sich an Fachärztinnen und Fachärzte mit der Zusatzbezeichnung Allergologie – etwa Kinderärzte*Kinderärztinnen, Haut‑, HNO‑ oder Lungenärzte*-ärztinnen. Eine passende Praxis finden Sie über die elektronische Suche der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen‑Lippe:

Achtung!

Bei einer allergischen Sofortreaktion muss sofort der Notruf ( 112 ) gewählt werden!

  • Helfen Sie außerdem der betroffenen Person, ihr Notfallmedikament anzuwenden, falls vorhanden.
  • Lagern Sie die Person bei Atemnot sitzend.
  • Bei Bewusstlosigkeit lagern Sie die Person in stabiler Seitenlage.
  • Überwachen Sie die Atmung, bis der Rettungsdienst eintrifft.
  • Ist keine Atmung feststellbar, beginnen Sie mit einer Herzdruckmassage.

10.3 Atemwegserkrankungen

Chronische Atemwegserkrankungen wie Asthma, Mukoviszidose oder chronische Bronchitis benötigen eine regelmäßige ärztliche Betreuung, um Komplikationen zu vermeiden und die Lebensqualität der betroffenen Kinder zu stärken.

Bei Verdacht auf eine solche Erkrankung überweist Ihre Kinderärztin oder Ihr Kinderarzt in der Regel an spezialisierte Praxen für Kinder-Pneumologie. Eine passende Praxis können Sie über die elektronische Arztsuche der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe finden – mit Filtermöglichkeiten nach Fachgebiet, Zusatzbezeichnung, Schwerpunkt, Sprachen und Barrierefreiheit:

Asthma

Asthma ist die häufigste chronische Erkrankung im Kindesalter und betrifft etwa jedes zehnte Kind. Typische Anzeichen sind trockener Husten, pfeifende Atmung und Atemnot. Die Diagnose und Behandlung gehören in ärztliche Hände und umfassen je nach Bedarf das Meiden von Auslösern, Medikamente sowie bei allergischem Asthma gegebenenfalls eine Hyposensibilisierung.

Mukoviszidose, Zystische Fibrose

Mukoviszidose ist eine genetische Erkrankung, die vor allem die Atemwege betrifft und durch zähen Schleim zu Infektionen und eingeschränkter Lungenfunktion führen kann. Auch andere Organe wie Bauchspeicheldrüse und Verdauungstrakt können betroffen sein. In Deutschland erkrankt etwa eines von 2.500 bis 3.500 Neugeborenen. Die Behandlung ist komplex, erfolgt meist in spezialisierten Zentren und soll Symptome lindern sowie Komplikationen vermeiden. Ernährungstherapeutische Praxen für Mukoviszidose finden Sie über die Heilmittelerbringerliste des GKV‑Spitzenverbands:

Was sonst noch hilft

Auch mit einer chronischen Atemwegserkrankung ist sportliche Betätigung (Abschnitt 4) , angepasst an das individuelle Leistungsvermögen, oft möglich und sogar sehr hilfreich. Es gibt spezielle Lungensportgruppen und Asthmasport, die den (Wieder-) Einstieg erleichtern und Gemeinschaft bieten.

Auch die Psyche wird bei Atemwegserkrankungen oft belastet. Es kann hilfreich sein, sich in einer Selbsthilfegruppe (Abschnitt 3.7) mit anderen Betroffenen auszutauschen.

10.4 Darmerkrankungen

Chronische Darmerkrankungen bei Kindern, wie Zöliakie, Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa, können den Alltag und das Wohlbefinden stark beeinflussen. Sie äußern sich oft durch wiederkehrende Bauchschmerzen, Durchfall oder Gewichtsverlust.

Häufig ist es nicht ganz einfach, die richtige Diagnose zu stellen. Meistens wird ihr Kinder- und Jugendarzt*ihre Kinder- und Jugendärztin deshalb eine fachärztliche Untersuchung empfehlen. Diese erfolgt am besten durch Ärzte*Ärztinnen mit Zusatzbezeichnung Kinder-Gastroenterologie. Nutzen Sie, um eine Arztpraxis zu finden, die elektronische Suche der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe. Dort können Sie gezielt nach Fachgebiet, Zusatzbezeichnung, Schwerpunkt, Sprachen und Barrierefreiheit suchen.

10.5 Diabetes

Diabetes ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, bei der der Körper den Blutzucker nicht richtig regulieren kann. Typische Anzeichen sind starker Durst, häufiges Wasserlassen und Müdigkeit. Bei Verdacht auf Diabetes sprechen Sie zunächst mit ihrem Kinderarzt*ihrer Kinderärztin.

Diabetes kann zu lebensgefährlichen Komplikationen führen. Es ist deshalb wichtig, dass Eltern von diabetischen Kindern eine Diabetesschulung erhalten. So wissen Sie, wie sie sich richtig verhalten. Auch die Schule oder die Kindertageseinrichtung sollte über den Diabetes informiert und gegebenenfalls über den richtigen Umgang geschult werden.

Achtung Notfall!

Symptome einer Unterzuckerung (Hypoglykämie) sind schneller Puls, kalter Schweiß, Zittern, Heißhunger, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten. Handeln Sie sofort, indem Sie ihrem Kind zuckerhaltige Lebensmittel wie Traubenzucker oder Fruchtsaft zum Essen oder Trinken geben.

Bei Bewusstlosigkeit rufen Sie den Notarzt ( 112 ) und bringen Sie ihr Kind in die stabile Seitenlage, ohne ihm etwas einzuflößen.

Medizinische Versorgung

Onlineangebote

10.6 Epilepsie

Epilepsie ist eine chronische Erkrankung des Nervensystems, bei der es wiederholt zu Krampfanfällen kommt. Diese Anfälle können unterschiedlich verlaufen und das Leben von Kindern und ihren Familien beeinflussen.

Empfohlenes Vorgehen bei einem Krampfanfall:

Achten Sie darauf, dass sich das Kind nicht in der Nähe von Gefahrenquellen wie Treppen oder scharfen Gegenständen befindet und verzichten Sie darauf, dem Kind während oder unmittelbar nach dem Anfall etwas zu essen oder zu trinken zu geben, bis es wieder vollständig bei Bewusstsein ist. Geben Sie ihm auch während des Anfalls nichts in den Mund.

Achtung! Notfall!

Ein Notruf ( 112 ) sollte erfolgen, wenn:

  • das Kind zum ersten Mal einen Krampfanfall hat
  • der Anfall länger als fünf Minuten andauert
  • während des Anfalls eine Verletzung auftritt
  • nach dem Anfall Atemprobleme bestehen
  • direkt nach dem ersten Anfall ein weiterer folgt

Medizinische Versorgung

Beratung

Weitere Links

10.7 Hauterkrankungen

Chronische Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Psoriasis oder chronische Ekzeme sind bei Kindern weit verbreitet. Sie können mit Juckreiz, Rötungen und Hautausschlägen einhergehen und belasten den Alltag und das Wohlbefinden der betroffenen Kinder.

Zumeist ist der Kinderarzt*die Kinderärztin die erste Ansprechperson, wenn das Kind unter einer Hauterkrankung leidet. Vereinzelt bieten dermatologische Praxen (hautärztliche Praxen) auch spezialisiert Kinderdermatologie an. Der behandelnde Arzt*Die behandelnde Ärztin kann Sie im Bedarfsfall an die Hautambulanz im Klinikum Dortmund verweisen. Wenn die Hauterkrankung ihres Kindes allergisch bedingt ist, finden Sie hilfreiche Adressen auch Abschnitt 10.2.

Nutzen Sie, um eine Arztpraxis zu finden, die elektronische Suche der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe. Dort können Sie gezielt nach Fachgebiet, Zusatzbezeichnung, Schwerpunkt, Sprachen und Barrierefreiheit suchen.

Medizinische Versorgung

Links

10.8 Herzerkrankungen

Herz- und Herzkreislauferkrankungen können auch bei Kindern auftreten, zum Beispiel angeborene Herzfehler oder Herzrhythmusstörungen. Oft zeigen sich diese Erkrankungen durch Symptome wie schnelle Ermüdung, Atemnot oder blaue Lippen.

Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind wichtig, damit Ihr Kind gut versorgt wird. Als erste Ansprechperson kommt der eigene Kinderarzt*die eigene Kinderärztin in Betracht. In aller Regel wird bei Vorliegen einer Herzerkrankung darüber hinaus aber auch eine spezialisierte kinderkardiologische Versorgung sinnvoll sein. Nutzen Sie, um eine Arztpraxis zu finden, die elektronische Suche der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe. Dort können Sie gezielt nach Fachgebiet, Zusatzbezeichnung, Schwerpunkt, Sprachen und Barrierefreiheit suchen.

Gut zu wissen!

Auch mit einer Herzerkrankung ist sportliche Betätigung – in Rücksprache mit einer medizinischen Fachkraft - häufig möglich und sogar ratsam. In speziellen Herzsportgruppen können Betroffene ihre körperliche Gesundheit und das psychische Wohlbefinden nachhaltig verbessern. Aus diesem Grund können Sie für Herzsport auch eine Verordnung erhalten.

Medizinische Versorgung

Onlineangebote

10.9 Hirnschädigungen

Schädigungen des Gehirns können bei Kindern verschiedene Ursachen haben, zum Beispiel durch Unfälle, Entzündungen oder angeborene Erkrankungen wie Epilepsie. Häufige Anzeichen sind Entwicklungsverzögerungen, Konzentrationsprobleme oder Krampfanfälle.

Eine frühzeitige Unterstützung und gezielte Förderung sind besonders wichtig für die Entwicklung Ihres Kindes. Als erste Ansprechperson kommt der eigene Kinderarzt*die eigene Kinderärztin in Betracht. Abhängig vom Einzelfall folgt dann häufig auch eine spezialisierte fachärztliche Versorgung. Nutzen Sie, um eine Arztpraxis zu finden, die elektronische Suche der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe. Dort können Sie gezielt nach Fachgebiet, Zusatzbezeichnung, Schwerpunkt, Sprachen und Barrierefreiheit suchen.

Medizinische Versorgung

Links

10.10 Hör- und Sprechstörungen

Manche Kinder haben Schwierigkeiten beim Hören oder Sprechen, etwa durch Hörverlust oder eine verzögerte Sprachentwicklung. Das kann ihren Alltag und die Kommunikation deutlich beeinflussen.

Wenn Ihnen auffällt, dass Ihr Kind beim Sprechen oder Verstehen Probleme hat, wenden Sie sich zuerst an Ihre Kinderärztin*Ihren Kinderarzt. Auch Erzieher*innen und Lehrkräfte können Hinweise geben, ob weitere Untersuchungen sinnvoll sind. Die genaue Diagnose sollte immer von erfahrenen Fachkräften gestellt werden.

Eine passende Praxis finden Sie über die elektronische Suche der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen‑Lippe, in der Sie nach Fachgebiet, Zusatzbezeichnung, Sprachen oder Barrierefreiheit filtern können.

Therapie

Die Behandlung richtet sich immer nach den Bedürfnissen Ihres Kindes. Meist übernehmen Logopäd*innen oder auch Ergotherapeut*innen (beide Abschnitt 12.3) die Therapie.

Bei Hörproblemen können Hörgeräte oder Cochlea‑Implantate die Entwicklung unterstützen. Wichtig ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Eltern, Fachkräften und pädagogischen Einrichtungen. Je früher ein Kind Hilfe bekommt, desto besser lassen sich Folgen für die schulische und soziale Entwicklung vermeiden.

Förderschulen mit dem Schwerpunkt Hören finden Sie in Abschnitt 2.3

Medizinische Versorgung

Angebote vor Ort

Links

10.11 Motorische Beeinträchtigungen

Motorische Entwicklungsstörungen sind Auffälligkeiten in der Bewegungsentwicklung, die deutlich über das übliche Maß hinausgehen und den Alltag beeinträchtigen können. Die Ursachen reichen von genetischen Einflüssen und frühkindlichen Hirnschädigungen über neurologische Erkrankungen bis hin zu Umweltfaktoren wie Bewegungsmangel oder psychosozialem Stress.

Typische Formen:

  • Zerebrale Bewegungsstörungen
  • Feinmotorische Probleme (z. B. Schreiben, Schneiden)
  • Grobmotorische Schwierigkeiten (z. B. Laufen, Springen, Balancieren)
  • Störungen der Hand-Auge-Koordination
  • Motorische Unruhe

Diagnostik

Für eine genaue Diagnostik und Therapieplanung ist die Konsultation von Fachärzten*Fachärztinnen (z. B. Kinder- und Jugendärzte*-ärztinnen, Neuropädiater*innen) und Therapeuten*Therapeutinnen erforderlich. Nutzen Sie, um eine Arztpraxis zu finden, die elektronische Suche der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe. Dort können Sie gezielt nach Fachgebiet, Zusatzbezeichnung, Schwerpunkt, Sprachen und Barrierefreiheit suchen.

Therapie

Die Therapie erfolgt meist interdisziplinär und sollte individuell auf das Kind abgestimmt werden. Die Einbindung des sozialen Umfelds (Familie, Schule) ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil.

Mögliche Therapieformen (Abschnitt 12.3) sind zum Beispiel:

  • Ergotherapie
  • Physiotherapie
  • Frühförderung, Heilpädagogik und Motopädie

Was sonst noch helfen kann:

10.12 Psychische Erkrankungen

Psychische Erkrankungen, die bei Kindern auftreten, sind manchmal schwer zu erkennen. Bleiben Sie aufmerksam, wenn Ihr Kind sich stark verändert, häufig traurig oder ängstlich wirkt oder sich zurückzieht. Scheuen Sie sich nicht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen – gemeinsam finden Sie einen Weg!

Beratungsstellen (Abschnitt 5) sind neben den Erzieher*innen und Lehrkräften Ihres Kindes gute erste Anlaufstellen, wenn Sie sich Sorgen um die seelische Verfassung Ihres Kindes machen.

Um eine Psychotherapeutische Praxis zu finden, nutzen Sie die elektronische Suche der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe. Dort können Sie gezielt nach Fachgebiet, Zusatzbezeichnung, Schwerpunkt, Sprachen und Barrierefreiheit suchen.

Klinische Versorgung

Sonstige Stellen

10.13 Rheuma

Rheuma kann auch bei Kindern auftreten und zeigt sich oft durch Gelenkschmerzen, Schwellungen oder Bewegungseinschränkungen. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung sind wichtig, damit Ihr Kind weiterhin aktiv am Alltag teilnehmen kann.

Medizinische Versorgung

Links

10.14 Schmerzerkrankungen

Chronische Schmerzen können Kinder und Jugendliche stark belasten und ihren Alltag beeinträchtigen. Sie halten oft über längere Zeit an und sind nicht immer leicht zu erklären.

10.15 Sehstörungen

Sehstörungen reichen von Weit- und Kurzsichtigkeit, Hornhautverkrümmung, Schielen und Schwachsichtigkeit (Amblyopie) bis zu vollständiger Blindheit. Manchmal bleiben gerade bei Kindern Probleme beim Sehen zunächst unbemerkt. Wenn Ihr Kind häufig über Kopfschmerzen klagt, Schwierigkeiten beim Sehen hat oder sich beim Lesen schwertut, sollten Sie eine augenärztliche Untersuchung durchführen lassen.

Für Kinder ist oft eine Untersuchung in der Sehschule sinnvoll. Orthoptist*innen sind auf Schielen, Sehschwächen und Störungen der Augenbewegung spezialisiert und untersuchen Kinder besonders kindgerecht. Nicht jede Augenarztpraxis hat eine solche Fachkraft – spezialisierte Praxen finden Sie über den Link des Bundesverbands Orthoptik Deutschland e. V.:

Medizinische Versorgung

Onlineangebote

10.16 Sonstige Erkrankungen

Das Centrum für Seltene Erkrankungen Ruhr in Bochum ist zentrale Ansprechstelle für Menschen mit seltenen Erkrankungen

Zentren und Abteilungen im Klinikum Dortmund gGmbH

Abschnitt 11

Beeinträchtigungen

Bild: Adobe Stock / Halfpoint
Eine Mutter trägt ihr Kind Huckepack. Das Kind hat das Down-Syndrom
Bild: Adobe Stock / Halfpoint

Langfristige Beeinträchtigungen des Körpers, Geistes oder der Sinne, die das gesellschaftliche Leben erschweren können und durch verschiedene Ursachen wie Krankheiten oder Unfälle entstehen, werden auch als Behinderungen bezeichnet.

Rechtlich gilt in Deutschland eine Behinderung als gegeben, wenn die Beeinträchtigung länger als sechs Monate anhält und die Teilhabe am Leben beeinträchtigt.

Die Verfahrenslotsenden im Jugendamt Dortmund beraten Kinder und Jugendliche mit (drohender) Behinderung und deren Familien über mögliche Hilfs- und Unterstützungsangebote.

Website Verfahrenslotsende

11.1 Finanzielle Leistungen

Menschen mit Behinderungen und ihre Familien können verschiedene finanzielle Leistungen erhalten. Unter bestimmten Voraussetzungen können auch Kindergeld und Kinderzuschlag länger gezahlt werden. Zu den möglichen Unterstützungen gehören Pflegegeld, Nachteilsausgleiche mit dem Schwerbehindertenausweis, das Persönliche Budget sowie spezielle Leistungen wie Blinden‑ oder Sehbehindertengeld. Beratungsstellen finden Sie in Abschnitt 12.1.

Einen Überblick über staatliche Leistungen für Familien bietet das Familienportal des Bundesfamilienministeriums – dort gibt es auch Informationen speziell für Menschen mit Behinderung.

11.2 Wohneinrichungen

11.3 Sonstige Angebote

Abschnitt 12

Beratung, Diagnostik und Therapie

Bild: Adobe Stock / Racle Fotodesign
Ein kleiner Junge turn in einer Turnhalle
Bild: Adobe Stock / Racle Fotodesign

In diesem Abschnitt werden verschiedene Therapieformen wie Ergotherapie, Frühförderung, Heilpädagogik, Krankengymnastik, Physiotherapie und Motopädie vorgestellt, die dazu beitragen können, die Gesundheit von kleinen Patient*innen zu verbessern und die Lebensqualität zu steigern. Außerdem finden Sie Informationen zu Hilfsmitteln, Kuren und Erholungshilfen.

12.1 Patient*innenberatung

Wenn ihr Kind eine chronische Erkrankung, Entwicklungsstörung oder Behinderung hat, stehen Eltern oft vor vielen Fragen und Herausforderungen. Beratungsstellen unterstützen sie dabei, sich im Gesundheitswesen zurechtzufinden, bieten verständliche Informationen zu Behandlungsmöglichkeiten und helfen bei rechtlichen oder organisatorischen Anliegen.

Beratungsstellen bei der Stadt Dortmund

Beratung Online

12.2 Diagnostik

Wenn Sie sich Sorgen um die Entwicklung oder Gesundheit Ihres Kindes machen, ist eine gründliche Diagnostik besonders wichtig. Die erste Ansprechperson ist dann in aller Regel die eigene Kinderärztliche Praxis. Nutzen Sie, um eine ärztliche oder psychotherapeutische Praxis zu finden, die elektronische Suche der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe. Dort können Sie gezielt nach Fachgebiet, Zusatzbezeichnung, Schwerpunkt, Sprachen und Barrierefreiheit suchen.

Diagnostikstellen in den Kliniken

12.3 Therapie und Förderung

Therapieangebote unterstützen Ihr Kind dabei, gesundheitliche Herausforderungen bestmöglich zu bewältigen und seine Entwicklung zu fördern. In spezialisierten Einrichtungen erhalten Sie gezielte Hilfen – von medizinischer Behandlung über Physiotherapie bis hin zu Fördermaßnahmen. Die Fachkräfte beraten Sie individuell und begleiten Ihr Kind und Ihre Familie auf dem Weg zu mehr Lebensqualität.

Anträge für die Übernahme von Kosten, die nicht durch die Krankenkasse getragen werden können (z.B. Frühförderung), stellen Sie – nachdem Sie ärztlich verordnet wurden und Sie in der betreffenden Einrichtung eine Diagnostik durchlaufen haben- beim LWL:

12.3.1

Ergotherapie

Ergotherapie unterstützt Kinder, die im Alltag Schwierigkeiten haben – zum Beispiel beim Greifen, Schreiben oder Anziehen. Sie hilft besonders bei Entwicklungsstörungen, Behinderungen oder nach Unfällen und fördert die Selbstständigkeit sowie die Teilhabe Ihres Kindes.

Eine ergotherapeutische Praxis in Ihrer Nähe finden Sie auf der Website des GKV Spitzenverband (Spitzenverband Bund der Krankenkassen), der Heilmittelerbringerliste:

12.3.2

Logopädie

Logopädie ist sinnvoll, wenn Ihr Kind Probleme beim Sprechen, Verstehen oder Schlucken hat. Sie kommt bei Sprachentwicklungsstörungen, Stottern oder Hörbeeinträchtigungen zum Einsatz und hilft Ihrem Kind, sich besser auszudrücken und zu kommunizieren.

Eine Praxis für Stimm-, Sprech- Sprach- und Schlucktherapie in Ihrer Nähe finden Sie auf der Website des GKV Spitzenverband (Spitzenverband Bund der Krankenkassen), der Heilmittelerbringerliste:

12.3.3

Frühförderung, Heilpädagogik, Motopädie

Frühförderung sowie motopädische und heilpädagogische Angebote richten sich an Kinder mit Entwicklungsverzögerungen oder Behinderungen. Sie bieten gezielte Unterstützung, um die Entwicklung Ihres Kindes von Anfang an zu begleiten und seine Fähigkeiten bestmöglich zu fördern.

Im nachfolgenden finden Sie lediglich die „größeren“ interdisziplinären Frühförderstellen in Dortmund. Das sind Einrichtungen, die heilpädagogische und medizinisch-therapeutische Leistungen wie Logopädie, Ergotherapie und Physiotherapie unter einem Dach vereinen.

Frühförderung findet jedoch auch in zahlreichen heilpädagogischen Praxen, motopädischen Praxen, und Sozialpädiatrische Zentren statt. Diese können Sie auf der Website des LWL aufrufen.

Anträge für die Übernahme von Kosten der Frühförderung stellen Sie – nachdem Sie ärztlich verordnet wurden und Sie in der betreffenden Einrichtung eine Diagnostik durchlaufen haben- beim LWL:

Online

Interdisziplinäre Frühförderstellen

12.3.4

Krankengymnastik/Physiotherapie

Krankengymnastik und Physiotherapie helfen Kindern mit Bewegungsstörungen, Muskelschwäche oder nach Verletzungen. Durch spezielle Übungen werden Motorik, Koordination und Beweglichkeit verbessert – besonders bei neurologischen Erkrankungen oder Entwicklungsverzögerungen.

Eine physiotherapeutische Praxis in Ihrer Nähe finden Sie auf der Website des GKV Spitzenverband (Spitzenverband Bund der Krankenkassen), der Heilmittelerbringerliste:

12.3.5

Besondere Therapieformen

Neben den bekannten Therapieangeboten gibt es auch besondere Ansätze wie Musiktherapie, Kunsttherapie oder tiergestützte Therapien. Diese Angebote können Kindern mit unterschiedlichen Entwicklungsstörungen, seelischen Belastungen oder Behinderungen helfen, ihre Fähigkeiten zu entfalten und neue Wege der Verarbeitung und Kommunikation zu finden. Sie ergänzen die klassischen Therapien und bieten individuelle Unterstützung für Ihr Kind. Häufig müssen solche Therapieformen selbst bezahlt werden.

12.4 Hilfsmittel

Hilfsmittel können den Alltag von Kindern mit Behinderungen, chronischen Krankheiten oder Entwicklungsstörungen deutlich erleichtern. Dazu zählen zum Beispiel Rollstühle, Gehhilfen, spezielle Sitzschalen, Hörgeräte oder Kommunikationshilfen. Viele dieser Hilfsmittel werden von den Krankenkassen übernommen und unterstützen Ihr Kind dabei, möglichst selbstständig und aktiv am Leben teilzunehmen.

Der GKV Spitzenverband (Spitzenverband Bund der Krankenkassen) führt ein Verzeichnis, in dem die von der Leistungspflicht der Kranken- und Pflegekassen umfassten Hilfsmittel aufgeführt sind.

12.5 Kuren und Erholungshilfen

Kuren und Erholungshilfen bieten Familien mit Kindern, die chronisch krank sind, eine Auszeit vom belastenden Alltag. Es gibt spezielle Mutter-Kind- und Vater-Kind-Kuren sowie Familienerholungsmaßnahmen, die medizinische Betreuung, therapeutische Angebote und Entlastung für Eltern und Kinder verbinden. Diese Angebote helfen, neue Kraft zu schöpfen, die Gesundheit zu stärken und gemeinsam Erholung zu finden.

Abschnitt 13

Pflege

Bild: Adobe Stock / mjowra
Ein Kind im Rollstuhl wir von einer Pflegerin gewaschen
Bild: Adobe Stock / mjowra

In diesem Abschnitt finden Sie Adressen und Kontaktstellen rund um das Thema Pflege. Es werden Angebote zur Pflegeberatung, ambulanten Kinderkrankenpflege sowie Leistungen zur Pflege vorgestellt. Zudem erhalten Sie Informationen zu Pflegeeinrichtungen für Kinder und zur Palliativpflege, um Familien in pflegerischen Situationen bestmöglich zu unterstützen.

13.1 Pflegeberatung

Ein großes Angebot an Pflegeberatungsstellen unterstützt Sie dabei, die passende Versorgung und Unterstützung für Ihr pflegebedürftiges Kind zu finden. Sie erhalten Informationen zu Leistungen, Hilfsmitteln und Entlastungsangeboten sowie Hilfe bei Anträgen und organisatorischen Fragen rund um die Pflege. In der Pflegedatenbank NRW können Sie nach einer Peflegeberatung in Ihrer Nähe suchen.:

Sonstige wichtige Adressen

13.2 Ambulante Kinderkrankenpflege

Die ambulante Kinderkrankenpflege ermöglicht es, dass Ihr Kind auch bei schwerer Krankheit oder nach Operationen zu Hause professionell versorgt wird. Speziell ausgebildete Pflegekräfte kommen zu Ihnen und unterstützen Sie bei medizinischer Behandlung, Pflege und Betreuung im vertrauten Umfeld.

Das Angebot an ambulanter Kinderkrankenpflege in Dortmund können Sie im Dortmunder Wegweiser Pflege finden.

  • Gehen Sie dafür unter dem Menüpunkt Pflege zu Hause auf Ambulante Pflege. Dann klicken Sie rechts auf Zu den Angeboten.
  • Danach gehen Sie ebenfalls rechts auf Detailsuche.
  • Klicken Sie auf Häusliche Krankenpflege (§ 37 SGB V) und anschließend auf Kinderkrankenpflege.
  • Dann noch unten links Suchanfrage starten.

13.3 Leistungen zur Pflege

Für pflegebedürftige Kinder gibt es verschiedene finanzielle und praktische Leistungen, die Familien entlasten - wie das Pflegegeld oder Sachleistungen. Sie finden Informationen und Ansprechstellen zu allen Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung im Pflegewegweiser NRW:

13.4 Palliativpflege und Hospiz

13.5 Stationäre Pflegeeinrichtungen

Abschnitt 14

Notfalldokumente

ein Medikationsplan und verschiedene Medikamentenpackungen liegen auf einem Tisch
Kampagnenfoto "Hast Du ´nen Plan?"

Im Notfall zählt jede Minute – und genau dann kann ein passendes, schnell auffindbares Dokument entscheidend sein. Aber auch im Alltag liefern solche Unterlagen wichtige medizinische Informationen, die Behandlungen erleichtern und Missverständnisse vermeiden.

Hier finden Sie eine übersichtliche Sammlung von Downloadmöglichkeiten für relevante medizinische Dokumente wie Notfallausweise, Patientenverfügungen oder Medikationsübersichten.

Behandelnde Ärzte*Ärztinnen können zudem Medikationspläne und Notfallausweise ausstellen, die individuell auf Ihre gesundheitliche Situation abgestimmt sind. Diese Unterlagen sollten Sie möglichst immer griffbereit haben – idealerweise sowohl in Papierform als auch digital.

Weitere Themen

Regionalbüro Alter, Pflege und Demenz

Die gemeinsame Initiative in NRW Regionalbüro Alter, Pflege & Demenz fördert Strukturentwicklung & Lebensqualität für Pflegebedürftige & Angehörige.

Gesundheitskiosk

Informationen zum Gesundheitskiosk aus dem Gesundheitsamt der Stadt Dortmund.

Vorsorgeuntersuchungen

Informationen zu Vorsorgeuntersuchungen bei Kindern und Jugendlichen in Dortmund

Kommunale Pflegeplanung

Erfahren Sie mehr zu Dortmunds Pflegeplanung für bedarfsgerechte Versorgung & vielfältige Wohn- & Pflegeoptionen gemäß Alten- & Pflegegesetz.

Notfallnummern

Wichtige Nummern für Notfälle sowie von Notdiensten und Beratungsstellen in Dortmund.

Kinder und Mediennutzung

Informationen zur Mediennutzung bei Kindern und Jugendlichen in Dortmund

Heilpraktiker*innen

Alles über die Prüfung und Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde ohne ärztliche Approbation für Heilpraktiker*innen in Dortmund. Online-Antrag verfügbar.

Programm 'Verrückt? Na und!'

Informationen zum Programm "Verrückt? Na und! Seelisch fit in der Schule" für Kinder und Jugendliche in Dortmund

Innenraumluft

Optimieren Sie Ihr Raumklima! Fachportal Innenraumluft NRW: Tipps für gesunde Luft in öffentlichen und privaten Räumen.

Podcast gesund&bunter

Der Podcast aus dem Gesundheitsamt. Alle Folgen zum Download.

Psychiatrie und Sucht

Unterstützung und Beratung bei psychischen Problemen und Suchterkrankungen.

Sprechstunde für nicht krankenversicherte Kinder

Informationen über die Sprechstunde für nicht krankenversicherte Kinder in Dortmund

Dortmunder Selbsthilfegruppen

Informationen der Selbsthilfe-Kontaktstelle Dortmund

Schwerbehindertenrecht

Informationen zum Schwerbehindertenrecht des Gemeinsamen Versorgungsamtes der Städte Dortmund, Bochum und Hagen erhalten Sie hier.

Ernährung und Bewegung für Kinder und Jugendliche

Informationen zu Ernährung und Bewegung bei Kindern und Jugendlichen in Dortmund